Programmheft - Abaco Orchester

January 29, 2018 | Author: Anonymous | Category: Kunst & Geisteswissenschaften, Darstellende Kunst, Theater
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M ahler 2

Progr a mm

Unter der Schirmherrschaft von Mariss Jansons Samstag, 28. Februar 2015, 20 Uhr, Philharmonie im Gasteig, München

Gustav M ahler (1860 – 1911)

Sinfonie Nr . 2 I.

Allegro maestoso. Mit durchaus ernstem und feierlichem Ausdruck.

II. Andante moderato. Sehr gemächlich. Nie eilen. III. In ruhig fließender Bewegung. IV. „Urlicht“. Sehr feierlich, aber schlicht. V. Im Tempo des Scherzo. Wild herausfahrend.

Lydia Teuscher, Sopran Tara Erraught, Mezzosopran Chöre der Münchner Dommusik Leitung: Domkapellmeisterin Lucia Hilz MünchenKlang - Chor Leitung: Thomas Hefele Kammerchor Viva Voce Leitung: Margarita McCarthy Abaco-Orchester Joseph Bastian, Dirigent

Vorwort Liebe Konzertbesucherinnen und -besucher ! Seien Sie herzlich willkommen zu einem ganz besonderen Konzert ! Mahlers mit Orchester, Fernorchester, Chor und Gesangssolisten üppig besetzte 2. Sinfonie steht – auch in Profiorchestern – nicht alle Tage auf dem Programm und ist nicht nur musikalisch, sondern auch rein logistisch eine Herausforderung. Für das Abaco-Orchester stellt der heutige Abend in vielerlei Hinsicht eine Premiere dar: das ersten Mal in der Philharmonie, das erste Mal mit so einer riesigen Besetzung – insgesamt über 400 Sänger und Musiker auf und hinter der Bühne – und das alles bei ausverkauftem Haus vor 2.300 Zuhörern im Saal! Dieses Projekt war von Anfang an riesig, vielleicht ein wenig größenwahnsinnig, in jedem Fall aber ein mit Bedacht eingegangenes und von der Begeisterung für einen gemeinsamen Traum getragenes Wagnis ! Dass unser Traum heute Abend wahr wird, verdanken wir neben dem großen Engagement aller Beteiligten vor allem auch Ihnen, verehrtes Publikum: Sie haben unsere Konzerte und Kammerkonzerte besucht, mit Ihren Spenden unsere Crowdfunding-Kampagne zu einem Erfolg gemacht und uns durch Ihr enormes Interesse am heutigen Konzert alle Mühen der vergangenen Monate vergessen lassen. Herzlichen Dank !

Bedanken möchte ich mich auch bei den Chören der Dommusik, MünchenKlang und dem Kammerchor Viva Voce und natürlich bei unseren Solistinnen Tara Erraught und Lydia Teuscher, die uns fernab der bedeutenden Opernhäuser und Sinfonieorchester dieser Welt die große Ehre erweisen, unsere Aufführung zu beflügeln. Ich hoffe sehr, dass auch Sie von unserer Zweiten beflügelt sein werden und dem Orchester als Besucher unserer Konzerte treu bleiben. In der näheren Zukunft stehen wieder sehr spannende Programme mit fantastischen Solisten an: Der 1. Preisträger des ARD Musikwettbewerbs Fabrice Millischer im April und die Solisten des Tonhalle-Orchesters Zürich im Juli werden gemeinsam mit dem Abaco-Orchester Werke von Albinoni und Brahms aufführen ! Auch in der Hoffnung, angesichts der aktuellen kulturpolitischen Situation, dass wir heute nicht zum letzten Male in einem der großen Konzertsäle Münchens gastieren können, wünsche ich Ihnen viel Vergnügen bei der 2. Sinfonie von Gustav Mahler !

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Joseph Bastian

Gustav M ahler

Gustav Mahler wurde im Jahr 1860 in der Nähe von Iglau im Grenzgebiet zwischen Böhmen und Mähren geboren. Seine jüdische, deutschsprachige Familie förderte seine musikalische Begabung durch Klavier– und Harmonielehreunterricht. Im Herbst 1875 wurde Mahler Schüler am Konservatorium der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien und studierte Klavier, Musikgeschichte, Kontrapunkt und Komposition sowie Harmonielehre – letzteres bei Anton Bruckner an der Universität Wien. Mahler lebte zu dieser Zeit in einer Wohngemeinschaft, über die Alma Mahler später erzählt: „Da alle drei Musiker waren, waren alle drei lärmempfindlich. Wenn einer der drei nun eine Arbeit vorhatte, mussten die anderen

die ganze Nacht spazieren gehen. So hat er einmal einen Quartettsatz in einer Nacht komponiert, während die anderen Gassenarrest hatten. Sie schliefen auf Ringstraßenbänken.“ Im Juli 1878 schloss Mahler sein Kompositionsstudium mit einem ersten Preis ab. Mehrfach bemühte er sich erfolglos mit eigenen Kompositionen um einen Preis der Beethoven-Kompositionsstiftung, zu dessen Jury Johannes Brahms gehörte. Diese lehnte unter anderem die Komposition Das Klagende Lied ab. Seine persönlichen Kompositionstechniken und künstlerischen Ideen entsprachen nicht den geforderten, traditionellen Kriterien. Mahler führte ein bohèmehaftes Leben, wechselte häufig seinen Wohnort und sicherte sich seinen Lebensunterhalt durch Klavierunterricht. Da er keine Lust hatte, das Studieren aufzugeben, aber sicher auch aus Wissensdurst und Erkenntnisdrang, studierte er nach Abschluss seines Musikstudiums zahlreiche andere Fächer, was seinen späteren Kompositionen philosophische Tiefe verlieh. Er verkehrte in intellektuellen Kreisen, diskutierte über die Erneuerung der Welt und Nietzsches Philosophie. Mahlers Hang zur Melancholie, die Todessehnsucht des Fin de Siècle, aber auch die Sehnsucht nach dem Leben und immer wieder die Liebe zur Natur wurden in dieser Zeit deutlich. Einmal schreibt er: „Überall ist das Elend zu Hause. Und es legt die seltsamsten Kleider an, um die armen Menschenkinder zu verspotten. Kennst du einen glücklichen Menschen auf dieser Erde, so nenn` ihn mir schleunigst, bevor mir noch das bisschen Lebensmut entwischt ist.“ Nach dem Abschluss seines Kompositionsstudiums blieb Mahler als Komponist

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zunächst erfolglos. Er nahm eine Stelle als Operettendirigent in Bad Hall an, die er mit sehr viel Engagement ausfüllte. Hier konnte er seine Fähigkeiten als Dirigent ausbauen, denn Dirigieren gehörte nicht zu den am Konservatorium gelehrten Fächern. Im heutigen Ljubljana bekam er die Gelegenheit, auch Opern zu dirigieren. Er schätzte die Kompositionen von Richard Wagner und reiste mehrmals zu den Bayreuther Festspielen, wurde aber vermutlich aus antisemitischen Gründen nie als Dirigent eingeladen. In den Jahren 1883-1885 arbeitete Mahler als Musik– und Chordirektor am Königlichen Theater in Kassel. Er konnte nicht verstehen, dass das von ihm angestrebte Kunstideal vielen Orchestermusikern nicht oberstes Ziel war. Er litt darunter, dass die Bequemlichkeit oft den Alltag diktierte und sein Enthusiasmus häufig nicht geteilt wurde. Mahler wurde als Sonderling bezeichnet, konnte sich aber Respekt verschaffen. Hier entstanden vor dem Hintergrund seiner unglücklichen Liebe zu der Sängerin Johanna Richter Mahlers Lieder eines fahrenden Gesellen. Noch in Kassel stationiert, unterschrieb er einen Vertrag zu einer daran anschließenden Beschäftigung in Leipzig. Er verließ Kassel jedoch vorzeitig, ging zwischenzeitlich für eine Saison als Kapellmeister an das Deutsche Theater nach Prag und erhielt dort endlich die Gelegenheit, die Werke Richard Wagners aufzuführen. Allerdings hielt er sich hierbei nicht an hergebrachte Aufführungstraditionen, sondern revolutionierte das Dirigat und inszenierte bekannte Werke neu. In Leipzig wurde Mahlers Name über Nacht bekannt, nachdem er ein fragmentarisch hinterlassenes Werk Carl Maria von Webers rekonstruiert und erfolgreich uraufgeführt hatte. Erneut verstrickte er sich in eine unglückliche Liebe, diesmal zur Gattin des Enkels

von Carl Maria von Weber. In Leipzig komponierte Mahler im Alter von 28 Jahren seine erste Sinfonie sowie den Kopfsatz der zweiten. Er galt zu diesem Zeitpunkt bereits als einer der besten Dirigenten seiner Zeit. Im Herbst des Jahres 1888 wurde er Direktor der Königlich-Ungarischen Oper in Budapest und setzte sich unter anderem dafür ein, dass Sängerpartien innerhalb eines Werkes nicht mehr in verschiedenen Sprachen gesungen wurden. Bis dahin war es nicht unüblich, dass Sänger ihren jeweiligen Part in der eigenen Sprache vortrugen. Im Jahr 1889 musste Mahler mehrere Schicksalsschläge hinnehmen. Nachdem zuerst sein Vater und seine Schwester verstorben waren, verlor Mahler im selben Jahr auch seine Mutter, zu der er ein besonders enges Verhältnis gehabt hatte. Die Uraufführung seiner ersten Sinfonie am 20.11.1889 wurde ein Misserfolg und Mahler erfuhr Unverständnis und destruktive Kritik. Die folgenden sechs Jahre verbrachte er als Erster Kapellmeister am Stadttheater in Hamburg. Er war als Dirigent erfolgreich, litt aber darunter, aus Zeitgründen nicht mehr komponieren zu können. Den Alltag des Theaterbetriebs empfand Mahler als sehr belastend und haderte in den beruflichen Anfangsjahren damit, nicht als Komponist, sondern als Opernkapellmeister in der „Theaterhölle“ arbeiten zu müssen: „Es kommen Momente der Entmutigung über mich, in denen ich alle Musik aufgeben möchte und ein unbeachtetes Dasein in einem stillen Winkel der Erde als das höchste Glück ansehen möchte. Besonders die entsetzliche Tretmühle des Theaters presst mir die Seele zusammen.“ War er in den 1890er-Jahren noch ein komponierender Dirigent, wurde er um die

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Jahrhundertwende immer mehr zum dirigierenden Komponisten. In Hamburg widmete sich Mahler verstärkt philosophischen Fragen: „Von wo kommen wir ? Wohin gehen wir ? Was ist der Zweck der Mühe und des Leides ? Wird der Sinn des Lebens endlich durch den Tod enthüllt werden ?“ Er stand Goethes Naturphilosophie nah, wie es auch in seiner 8. Sinfonie zu hören ist: „Wer immer strebend sich bemüht, den können wir erlösen.“ Diese Überzeugung wurde nahezu zum Leitgedanken für sein Leben, das er ganz der Kunst widmete. Mahler war neben seiner musikalischen Begabung sehr literaturinteressiert, vor allem Jean Paul und Goethe beeinflussten seine Weltanschauung. Er konzentrierte sich bei seinen Kompositionen hauptsächlich auf die Gattungen Sinfonie und Lied und verband beide miteinander. Er äußerte einmal, „Sinfonie“ heiße für ihn „mit allen Mitteln der vorhandenen Technik eine Welt aufbauen“. Die Jahre in Hamburg machten Mahler auch über die Grenzen Deutschlands und Europas hinaus bekannt. So wurde er im Jahr 1897 musikalischer Direktor der Hofoper in Wien. Jene Position galt als eine der bedeutendsten im europäischen Musikleben. Für diese begehrte Tätigkeit konvertierte er sogar zum Katholizismus, was seiner Akzeptanz in der Wiener Gesellschaft dienen sollte. Die Zeit, die Mahler in Wien verbrachte, wurde zum Höhepunkt seiner Karriere. Mahlers disziplinierte, energische Arbeitsweise war nicht unumstritten: „Mit Siegfriedsallüren ist in das Opernhaus dieser Tage ein neuer Dirigent eingezogen, dem man es vom Gesicht ablesen kann, dass er mit der alten Misswirtschaft energisch aufräumen

wird. Der neue Dirigent soll bereits so effektive Proben seiner Tatkraft abgelegt haben, dass schon fleißig gegen ihn intrigiert wird.“ Mahler holte viele herausragende zeitgenössische Künstler an die Wiener Hofoper und inszenierte diverse Uraufführungen. Seine Arbeit forderte ihn physisch und psychisch bis aufs Äußerste. Im Jahr 1901 bezog Mahler seine neugebaute Villa in Maiernigg am Wörthersee, in deren Umgebung er ein Komponierhäuschen errichten ließ. Hier verbrachte Mahler bis 1907 seinen Sommerurlaub und widmete sich in völliger Abgeschiedenheit seinen kompositorischen Tätigkeiten. In der Natur konnte sich Mahler entspannen, hier fand er die Ruhe für seine Kompositionen. Im Jahr 1901 lernte er die 18 Jahre jüngere Alma Maria Schindler (1879-1964) kennen, die er 1902 heiratete und mit der er zwei Töchter hatte. Er sah in ihr seine Muse, erwartete aber von ihr eine perfekte Haushaltsführung und die Aufgabe ihrer eigenen Musikerlaufbahn. Alma Mahler, Schülerin des Komponisten Alexander Zemlinsky, litt unter dem Verzicht auf die Verwirklichung eigener Ziele und Fähigkeiten. In späteren Jahren begann sie eine Liebesbeziehung zu Walter Gropius, was Mahler an den Rand der Verzweiflung trieb und ihm verdeutlichte, wie viel es seiner Frau abverlangte, sich seinem Kunstideal unterzuordnen. Er suchte sogar Sigmund Freud auf, um mit der Lebenskrise zurecht zu kommen und widmete die 8. Sinfonie seiner Frau. Obwohl Alma Mahler ihr Verhältnis zu Gropius nicht beendete, blieb sie bis zu Mahlers Tod bei ihm und unterstützte ihn, so gut sie konnte. Vier Jahre nach Mahlers Tod heiratete sie Walter Gropius.

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Als Operndirigent gefeiert, war Mahler als Konzertdirigent aufgrund eigenwilliger Interpretationen eher umstritten. Er bevorzugte Sänger, die ihre Rollen wie Schauspieler verkörperten. Mahlers Kritiker äußerten sich polemisierend und oft auch antisemitisch, es kam zu Intrigen. Mahler verteidigte sich nicht gegen diese Kampagnen, er vertraute auf den Sieg des Geistes und der Vernunft. Im Jahr 1907 verstarb seine Tochter Maria Anna und bei ihm selbst wurde eine Herzerkrankung diagnostiziert. Diese Schicksalsschläge stürzten Mahler in eine persönliche Krise und bedrohten die Stabilität seines Selbstverständnisses. Schließlich verließ er Wien im Jahr 1907 und nahm einen Vertrag an der Metropolitan Opera in New York an. Während er die Wintermonate nun in den USA verbrachte, verdiente er so viel, dass er die restlichen Monate des Jahres in

Europa verbringen und sich seinen Kompositionen widmen konnte. Nachdem er in Maiernigg seine Tochter verloren hatte, verlegte er seine Sommerresidenz nach Toblach (im heutigen Südtirol), wo weitere Werke entstanden, unter anderem die 9. Sinfonie und „Das Lied von der Erde“. Beruflich ausgesprochen erfolgreich war Mahler körperlich extrem durch sein immenses Arbeitspensum belastet und litt unter anderem an wiederkehrenden Mandelentzündungen. Im Jahr 1911 erkrankte Mahler an einer damals lebensgefährlichen Streptokokkeninfektion des Herzens, die ihm zunächst verheimlicht wurde. Todkrank reiste er nach Europa und verstarb am 18.05.1911 in Wien. Mahlers Persönlichkeit war einerseits geprägt von den Erfordernissen der modernen Welt, er wirkte oft nervös und ungeduldig in

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Kon ze rt vo rs ch au

seinem erfolgsorientierten Schaffensdrang und seiner eisernen Disziplin. Oberste Priorität hatte die Verwirklichung seiner künstlerischen Ideale. Andererseits beeinflusste ihn auch die Welt der Romantik und die Melancholie der Jahrhundertwende. Seine Musik weist viele Elemente mährischer Volks– und Militärmusik auf, die Mahler in seiner Kindheit und Jugend kennenlernte. Naives Volkslied und komplexe sinfonische Form, frühromantische Programmmusik und greller ungeschönter Klangnaturalismus treffen aufeinander. Die Provokation von Polarisierungen war zunächst schockierend für das

zeitgenössische Publikum. Für Thomas Mann verkörperte sich in Gustav Mahler „der ernsteste und heiligste künstlerische Wille unserer Zeit“. Mahler selbst sagte über seine Musik: „Es ist Erfahrenes und Erlittenes, was ich darin niedergelegt habe. Wahrheit und Dichtung in Tönen. Und wenn einer gut zu lesen verstünde, müsste ihm in der Tat mein Leben darin durchsichtig erscheinen.“ (Zitat aus: “Die Musik in Geschichte und Gegenwart” MGG, Hörbiographie „Mahler Welt und Traum“ BR) Franziska Sattler

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Sinfon „Aus der Neuen Welt“

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Julia Becker, Violine Cello Thomas Gossenbacher, So, 19.7.2015, 20 Uhr niversität LudwigMa ximiliansU GeschwisterScholl Platz

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Mi, 15.7.2015, 20 Uhr Himmelfahrtskirche

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Universität Sinfonieorchester der t Joseph Bastian, Dirigen (ermäßigt € 8,) Eintrittskarten für € 16, nchenticket.de erhältlich bei www.mue

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Sinfonie Nr . 2 Mahler komponierte 1893 neben vier Wunderhorn-Liedern das Andante und das Scherzo der 2. Sinfonie. Er stellte seine sinfonische Dichtung Todtenfeier, die erst ein selbständiges Werk war und später zum Kopfsatz seiner 2. Sinfonie wurde, seinem Freund und berühmten Dirigenten Hans von Bülow vor. Dieser geriet in „nervöses Entsetzen“ und gebärdete sich „wie ein Verrückter“, wie Mahler später berichtete. Von Bülow habe gesagt, Tristan sei neben seinem Stück eine Haydensche Sinfonie. Kurze Zeit später führte Mahler seine revidierte 1. Sinfonie erneut auf und erntete einen herben Misserfolg. Trotzdem lud ihn Richard Strauss im Jahr 1895 nach Berlin ein, um dort seine 2. Sinfonie aufzuführen. Mahler war im allgemeinen Sinn religiös, ohne dass er dafür eine bestimmte Konfession benötigt hätte. Bruno Walter berichtet von Mahlers Suche: „Das feste Ruhen im Glauben war ihm nie verliehen. Zu furchtbar ging ihm das Leid der Kreatur zu Herzen. Das Böse, das die Menschen sich gegenseitig zufügen. All das erschütterte immer wieder die Sicherheit seines Glaubens. Und immer bewusster wurde das Problem seines Lebens: Wie das Weltleid und das Weltböse mit der göttlichen Güte und Allmacht zu vereinigen seien.“ Von der Suche nach Antworten auf diese Fragen, von der Suche nach einer besseren Welt erzählt die 2. Sinfonie, wobei das Finale Mahler insofern Probleme bereitete, als dass sich hier alle Widersprüche lösen sollten. Ausgerechnet bei von Bülows Totenfeier wurde Mahler durch den Chorgesang des Klopstock-Liedes „Aufersteh`n“ zum Text für das Finale seiner 2. Sinfonie inspiriert. Er selbst schreibt darüber: „Es klingt alles wie aus einer anderen Welt. Man wird mit Keulen

zu Boden geschlagen und dann mit Engelsfittichen zu höchsten Höhen gehoben.“ Die Uraufführung der 2. Sinfonie im Dezember 1895 in Berlin wird zum Erfolg und bringt Mahler als Komponist den Durchbruch. 1. Satz: Allegro maestoso. Mit durchaus ernstem und feierlichem Ausdruck „Wir stehen am Grabe eines geliebten Wesens. Zum letzten Male laufen sein Leben, Kampf, Leiden und Bestrebungen in unseren Gedanken vorbei. Und jetzt, da wir alle Trivialitäten des täglichen Lebens abstreifen, ist unser Herz von der Stimme gerührt, der wir sonst im Alltag kaum Achtung schenken: ‚Was jetzt ? Was ist das Leben – und nun dieser Tod ? Gibt es ein Fortbestehen? Ist das nur ein verwirrter Traum oder hat dieses Leben und dieser Tod eine Bedeutung?‘“ (Gustav Mahler) Als gewaltiger musikalischer Nachruf an seinen Helden nimmt der erste Satz eine exponierte Stellung in der Sinfonie ein. Mahler schreibt dazu: „Ich habe den ersten Satz ‚Todtenfeier‘ genannt, und wenn Sie es wissen wollen, so ist es der Held meiner D-Dur-Sinfonie (der Ersten), den ich da zu Grabe trage und dessen Leben ich von einer höheren Warte aus in einem reinen Spiegel auffange. Zugleich ist es die große Frage: Warum hast du gelebt ? Warum hast du gelitten ? Ist das alles nur ein großer, furchtbarer Spaß ? Wir müssen diese Fragen auf irgendeine Weise lösen, wenn wir weiter leben sollen – ja, sogar, wenn wir nur weiter sterben sollen ! In wessen Leben dieser Ruf einmal ertönt ist – der muss eine Antwort geben, und diese Antwort gebe ich im letzten Satz.“

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Der erste Satz der Sinfonie ist lose an die Sonatensatzform angelehnt und basiert auf dem Rhythmus für einen Trauermarsch. Das markante Motiv der tiefen Streicher schafft eine gespannte und bedrohliche Stimmung, welche sich auch durch lyrische Figuren anderer Instrumentengruppen nicht ganz auflösen lässt, es herrscht ein ständiger Dualismus von schönem und aggressivem Ton. Die vorwärtsdrängende Dynamik führt schließlich zum Zusammenbruch des Geschehens, einem mehrfach wiederholten dissonanten Akkord in höchster Dramatik. So überschlagen sich hier die quälenden Fragen über den Sinn des Lebens und des Leidens in der Musik, auch die „Dies Irae“-Sequenz der katholischen Totenmesse findet sich paraphrasiert wieder. 2. Satz: Andante moderato. Sehr gemächlich. Nicht eilen. „Ein seliger Augenblick aus dem Leben des geliebten Verstorbenen und eine sehnsuchtsvolle Erinnerung an seine Jugend und seine verlorene Unschuld.“ (Gustav Mahler) Hier vertont Mahler eine friedliche Sonnenstunde aus dem Leben des Toten in einer Mischung aus Ländler und Scherzo, in dem sich in den mittleren Teilen eine unterbewusste Bedrohung über die träumerisch-schöne Stimmung legt. Dieser sonst einfache und idyllische Tanzsatz wirkt traditionell und wird erst nach einer mehrminütigen Stille nach dem ersten Satz gespielt. 3. Satz: In ruhig fließender Bewegung. „Wenn Sie dann aus diesem wehmütigen Traum aufwachen, und in das wirre Leben

zurück müssen, so erscheint die Welt wie im Hohlspiegel, verkehrt und wahnsinnig. (...) Der Geist der Pietätlosigkeit, der Verneinung hat ihn ergriffen. Er sieht den Tumult, der um ihn herrscht, und zusammen mit seiner kindlichen Unschuld verliert er die innere Standhaftigkeit, die nur die Liebe schenken kann. Er zweifelt an sich und Gott, Welt und Leben werden zu Phantomen. Ein Abscheu vor allem Sein und Wachsendem ergreift ihn und lässt ihn in Verzweiflung aufschreien.“ (Gustav Mahler) Hier zitiert Mahler sein Wunderhorn-Lied Des Antonios von Padua Fischpredigt, verlässt jedoch nicht den Rahmen des rein Instrumentalen. Mit gewaltigen Paukenschlägen begonnen, leiten ein höhnisches Fagott und eine spöttische Klarinette eine ausführliche Paraphrase dieses Liedes ein und offenbaren das leere Getriebe des Weltlaufs. Eine Predigt wird gehalten und doch verändert sich nichts, dieses Grotesk-Stupide ist als Satire auf den Menschen zu sehen. Zu einem irren Spuk gesteigert, endet der dritte Satz in einem instrumentalen „Aufschrei der Verzweiflung“. 4. Satz: Urlicht. Sehr feierlich, aber schlicht. „Das Urlicht ist das Fragen und Ringen der Seele um Gott und ihre eigene ewige Existenz.“ (Gustav Mahler) Direkt anschließend ertönt das Lied Urlicht aus Des Knaben Wunderhorn. Der kurze Satz nimmt eine Schlüsselstellung in Mahlers Sinfonie ein, indem er die Fragen des vorangegangenen Scherzos beantwortet und den letzten Satz mit dem Gedanken des ewigen

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Lebens einleitet. Der Komponist ergänzt hier den Orchesterklang um die menschliche Stimme, die für ihn als „Träger seiner musikalischen Idee“ Steigerung und Vervollkommnung seiner Ausdruckskraft darstellt. Die rührende Stimme des naiven Volksglaubens zeigt ein sinfonisches Heiligenbildchen und das Flehen des leidenden Menschen um Erlösung. Mahler vertont die beschriebene Engelsvision durch die explizite Verwendung von Harfe und Glockenspiel, hier wird dem irdisch schweren und wirren Dasein ein transzendentes und göttliches Gegenbild zur Seite gestellt. 5. Satz: Im Tempo des Scherzo. Wild herausfahrend.

und die überirdisch herannahende erste Vision der Apotheose wird hörbar.

„Das Ende alles Lebendigen ist gekommen, das jüngste Gericht kündigt sich an. Leise erklingt der Chor der Heiligen und Himmlischen: ´Auferstehen, ja aufersteh´n wirst du !´ Da erscheint die Herrlichkeit Gottes! Ein wundervolles, mildes Licht durchdringt uns bis an das Herz – alles ist still und selig ! – Und siehe da: es ist kein Gericht – Es ist kein Sünder, kein Gerechter, kein Großer und kein Kleiner – Es ist nicht Strafe und nicht Lohn! Ein allmächtiges Liebesgefühl durchleuchtet uns mit seligem Wissen und Sein!“ (Gustav Mahler)

Über die Initialzündung, die das Finale seine Gestalt annehmen ließ, berichtet Mahler dem Berliner Kritiker Arthur Seidl: „Ich trug mich damals schon lange mit dem Gedanken, zum letzten Satz den Chor herbeizuziehen, und nur die Sorge, man möchte dies als äußerliche Nachahmung Beethovens empfinden, ließ mich immer und immer wieder zögern ! Die Stimmung des Trauergottesdienstes für Hans von Bülow“, der am 29. März 1894 in der St. Michaeliskirche in Hamburg stattfand, „war so recht im Geiste des Werkes, das ich damals mit mir herumtrug. – Da intonierte der Chor von der Orgel den Klopstock – Choral Auferstehn! – Wie ein Blitz traf mich dies und alles stand ganz klar und deutlich vor meiner Seele ! Auf diesen Blitz wartet der Schaffende, dies ist die heilige Empfängnis ! Was ich damals erlebte, hatte ich nun in Tönen zu schaffen.“ Mahler durchsuchte „die ganze Weltliteratur bis zur Bibel, um das erlösende Wort zu finden“, schließlich fühlte er sich jedoch dazu gezwungen,

Der letzte Satz bricht gleich einer apokalyptischen Vision herein, von Ferne erklingt der Ruf der Hörner und das ausgedehnte Marschthema in der Durchführung symbolisiert, wie die Menschheit zum letzten Appell antritt. Schon scheint sich die Erlösung abzuzeichnen, doch wiederholt erfolgt ein gewaltiger Ausbruch durch das Orchester. Das Schreien und Beben verstummt schließlich

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seinen Empfindungen und Gedanken selbst Worte zu verleihen. Allein die ersten beiden Strophen des Schlusschors vertonen Klopstocks Gedicht, die folgenden fünf sind eigene Dichtung, gehen aber auf das 15. Kapitel des ersten Korinther-Briefes zurück.

und Glocken, diese gewaltige Sinfonie voller Euphorie ab. „Man wird mit Keulen zu Boden geschlagen und dann auf Engelsfittichen zu den höchsten Höhen gehoben. […] Es klingt alles wie aus einer anderen Welt herüber. Und – ich denke, der Wirkung wird sich keiner entziehen können.“

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So führt uns Mahler durch große Tore und in mystische Beseeltheit, geleitet uns zur Gewissheit der Auferstehung und in blendend hell strahlender Schönheit schließen Chor und Orchester, begleitet von Orgel

Kathrin Heuer

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Eintrittskarten für € 16, (ermäßigt € 8,) erhältlich bei ww w.muenchenticke t.de

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Urlicht

Alt :

Da kam ich auf einen breiten Weg: Da kam ein Engelein und wollt‘ mich abweisen.

O Röschen rot ! Der Mensch liegt in größter Not ! Der Mensch liegt in größter Pein ! Je lieber möcht‘ ich im Himmel sein.

Ach nein ! Ich ließ mich nicht abweisen ! Ich bin von Gott und will wieder zu Gott ! Der liebe Gott wird mir ein Lichtchen geben, Wird leuchten mir bis in das ewig selig Leben !

5. Satz Chor:

Chor/Alt :

Auferstehn, ja auferstehn wirst du, Mein Staub nach kurzer Ruh. Unsterblich Leben Wird, der dich rief, dir geben. Wieder aufzublühn wirst du gesät ! Der Herr der Ernte geht Und sammelt Garben Uns ein, die starben.

Was entstanden ist, das muss vergehen, Was vergangen, auferstehen ! Hör auf, zu beben ! Bereite dich, zu leben !

Sopran und Alt :

O glaube, mein Herz, o glaube: Es geht dir nichts verloren ! Dein ist, ja dein, was du gesehnt Dein, was du geliebt, was du gestritten !

O Schmerz, du Alldurchdringer ! Dir bin ich entrungen ! O Tod, du Allbezwinger ! Nun bist du bezwungen ! Mit Flügeln, die ich mir errungen, In heißem Liebesstreben Werd ich entschweben Zum Licht, zu dem kein Aug gedrungen.

Sopran:

Chor:

O glaube, du wardst nicht umsonst geboren, Hast nicht umsonst gelebt, gelitten !

Mit Flügeln, die ich mir errungen, Werde ich entschweben. Sterben werd ich, um zu leben ! Auferstehn, ja auferstehn wirst du, Mein Herz in einem Nu ! Was du geschlagen, Zu Gott wird es dich tragen !

Alt :

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Lydia Teuscher Die Sopranistin Lydia Teuscher gehörte 2006 bis 2008 dem Ensemble der Sächsischen Staatsoper Dresden an, wo sie u. a. Gretel, Pamina, Valencienne, Ännchen und Susanna sang. Es folgten Einladungen an die Bayerische Staatsoper (Ighino, Pamina), die Staatsoper Unter den Linden und das Bolschoi-Theater in Moskau sowie zu den Opernfestivals von Aix-enProvence (Pamina mit René Jacobs) und Glyndebourne (Gretel, Susanna und Cherubino). Zuletzt gastierte sie sehr erfolgreich in Japan als Cherubino unter dem Dirigenten Seiji Ozawa. Als gefragte Liedsängerin ist sie regelmäßig bei internationalen Festspielen zu Gast. Sie gab Liederabende im Kennedy Center Washington, in der Wigmore Hall, beim Klavier-Festival Ruhr, beim DeSingel in Antwerpen und beim Rheingau Musik Festival. Zu ihren Kammermusikpartnern gehören Juliane Ruf, Graham Johnson und Angela Hewitt. Konzerttourneen führten sie nach Australien, Japan, Frankreich, Korea, Kanada, Österreich und in die USA. Sie sang unter Ton Koopman, Sir Roger Norrington, David Zinman, Robin Ticciati, Ivor Bolton, Emmanuelle Haïm, Jonathan Cohen und René Jacobs mit Orchestern wie dem Concertgebouw Orkest, dem DSO Berlin, der Akademie für Alte Musik Berlin, dem Tonhalle-Orchester Zürich, Le Concert d´Astrée und dem Mozarteumorchester Salzburg. Außerdem reist sie regelmäßig für Konzerte mit Les Violons du Roy und Bernard Labadie nach Kanada. Im Dezember debütierte sie erfolgreich in Toronto mit dem Ensemble Tafelmusik und Händels Messiah. In den vergangenen Monaten konzertierte sie in Polen mit Il Giardino Armonico unter Giovanni Antonini, mit

Kazushi Ono und der Filharmonica Arturo Toscanini in Parma und Modena und debürtierte beim San Francisco Symphony unter Paul Goodwin. 2013 sang sie beim Aids-Konzert des Münchner Kammerorchesters unter Alexander Liebreich. Ihre Diskographie umfasst Liedereinspielungen (u.a. mit Graham Johnson), Opernaufnahmen, Oratorien und Messen (u.a. Telemanns Brockenpassion mit René Jacobs und Haydns Missa cellensis mit Jos van Immerseel). Im April 2014 erschien die CD „Kaiserliche Arien” mit Henning Wiegräbe und dem Capricornus Ensemble Stuttgart. Künftige Projekte führen sie zum Oslo Chamber Orchestra und dem Seiji Ozawa Festival in Japan, wo sie die Rolle des Hero in Béatrice et Bénédict unter Ozawa singen wird.

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Intervie w Abaco-Orchester: Wann haben Sie die 2. Sinfonie von Gustav Mahler kennengelernt ? Lydia Teuscher: Ich habe Sie zum ersten Mal mit Mariss Jansons und dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks gehört und lieben gelernt. AO: Ist diese Partie Teil des üblichen Repertoires? LT: Ob Werke in das Repertoire eines Sängers gehören, muss immer individuell entschieden und manchmal auch von den Umständen der Aufführung abhängig gemacht werden. Es werden oft sehr dramatische Soprane eingesetzt… (die leider oft nicht schlicht genug singen können) AO: Welche technischen Herausforderungen stecken in Ihrer Partie ? LT: Man muss leise und ganz schlicht singen können, gerade am Anfang, da sich die Stimme nicht vom Chor abheben sollte. Außerdem sollte die Partie legato gesungen werden. Eine weitere Schwierigkeit besteht im messa di voce, d. h. der dynamischen Gestaltung von Haltetönen, und darin, den Text in der hohen Lage genau zu setzen. AO: Sie haben kürzlich das Sopransolo in der 4. Sinfonie von Mahler gesungen. Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede sehen Sie zwischen den beiden vokalen Schlusssätzen der Sinfonien? LT: Das Thema „Tod und Jenseits“ ist bei Mahler immer präsent. Seine Behandlung aber ist in der 2. und 4. Sinfonie genau entgegengesetzt ! Im Schlusssatz der 4. hat Mahler

ja einen Text aus der Liedersammlung Des Knaben Wunderhorn vertont. Und so schildert in der 4. eben auch ein Kind, das bereits im Himmel ist, mit größter Leichtigkeit und Humor das Leben im Paradies. In der 2. geht es viel ernster, erwachsener zu. Es werden sehr persönliche und menschliche Themen berührt: Die Angst vor dem Tod, Hoffnung, Glaube, Zweifel und schließlich die Erlösung. Die beiden Sinfonien entwickeln also im Hinblick auf dieses Thema völlig unterschiedliche Atmosphären und Charaktere ! AO: Mahler lernte Klopstocks Text auf der Beerdigung von Bülow kennen, da er dort als Choral gesungen wurde. Hat Mahler Ihrer Einschätzung nach den Text ebenfalls eher liedhaft vertont oder stehen eher konzertante, dramatische Apekte im Vordergrund ? LT: Ich fasse Mahlers Kompositionsweise in der 2. eher als von der Opern her kommend denn vom Lied auf, da die Dramatik ja im Vordergrund steht. Die beiden Solostimmen treten erst ganz leise aus dem Chor heraus, nur mit ein paar Worten oder Silben und steigern sich dann zu einem großen intensiven Duett. AO: Zum Schluss noch ein kleines Gedankenexperiment: Wenn Ihre Partie eine Bühnenfigur wäre, welche Eigenschaften und welche Persönlichkeit hätte Sie ? LT: Obwohl mein Part nur kurz ist, fällt es mir schwer, ihn auf eine Persönlichkeit zu reduzieren. Als Bühnenfigur würde ich ihm die Eigenschaften mutig, lebenserfahren, ruhig, besonnen und positiv zuordnen.

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Florence Eller

Tar a Err aught „Eine wunderbar geformte Mezzosopran-Stimme“ − La Clemenza di Tito, Bayerische Staatsoper, The New York Times 17. Februar, 2014 „Erraught war berührend …... sang und agierte wunderbar, hinreißend und voller Leidenschaft. Ihre Stimme ist reich an dunklem Glitzern und leuchtendem Versprechen und ihr Gesang war einer der besten des Abends.“ − Der Rosenkavalier, Glyndebourne Opera Festival, The Guardian, UK 25. Mai, 2014 Lob für die klangvolle Stimme, den großen Stimmumfang und die umwerfende Bühnenpräsenz der in Irland geborenen Mezzo-Sopranistin Tara Erraught – eines der größten Talente der Opernwelt, von der Presse als „aufgehender Stern am Opernhimmel“ apostrophiert. Ihr internationaler Status als Sängerin ist kontinuierlich gewachsen seit sie 2011 kurzfristig, nach nur fünftägiger Vorbereitungszeit an der Bayerischen Staatsoper für die Rolle des Romeo in Bellinis I Capuleti e i Montecchi einsprang und einen weltweiten Erfolg feiern konnte. In den folgenden Spielzeiten hat sie eine Weltpremiere gesungen, zahlreiche Rollendebüts gegeben und zwei erfolgreiche Nordamerika-Tourneen absolviert. In der Spielzeit 2014 – 2015 umfassen Tara Erraughts Engagements Auftritte in Deutschland, Irland, Lateinamerika und in den Vereinigten Staaten.

An der Bayerischen Staatsoper gibt sie ihre Rollendebüts als Carlotta in Die schweigsame Frau, Op. 80, von Strauß, als Christa in Janáceks The Makropulos Affair, als Despina in Mozarts Cosi fan tutte, als Hänsel in Humperdincks Hänsel und Gretel sowie in der Rolle Zweite Dame in Mozarts Die Zauberflöte. Sie debütiert beim Santo Domingo Festival in der Dominikanischen Republik. An der Staatsoper in Hamburg singt sie die Rosina in Rossinis Il barbiere di Siviglia und die Angelina in La Cenerentola. Im Frühjahr 2015 reist sie in ihre Heimat Irland, singt dort mit dem RTE National

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Symphony Orchestra, und danach in die Vereinigten Staaten, wo sie in der die Spielzeit abschließenden Produktion von La Cenerentola ihr Debüt an der National Opera in Washington gibt. Höhepunkte vorangegangener Spielzeiten waren: Die Interpretation der Rolle der Kitty in der Weltpremiere von Iain Bells A Harlot's Progress im Theater an der Wien, Rollendebüts als Octavian in Der Rosenkavalier an der Glyndebourne Festival Opera, an der Bayerischen Staatsoper Sesto in La clemenza di Tito, Nicklausse/Muse in Les contes d'Hoffmann, Prinz Orlovsky in Die Fledermaus, Cherubino in Le nozze di Figaro und die Rolle des Hänsel in einer Neuproduktion von Hänsel und Gretel. An der Wiener Staatsoper gab sie die Rosina in Il barbiere di Siviglia und sang in der Premiere einer Neuproduktion von La Cenerentola. Die Presse bedachte sie mit der Auszeichnung „Neue Königin des Belcanto“ (FAZ).

Musikerin, die so geehrt wurde, und eine der jüngsten Trägerinnen dieser Auszeichnung seit sie im Jahre 2000 erstmals verliehen wurde. Seit 2008 war die in Dundalk, Irland, gebürtige Tara Erraught Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper in München. Im März 2010 erhielt sie den Rising Star Prize der National Concert Hall in Dublin. Sie gewann zudem den ersten Preis des internationalen Jakub Pustina Gesangswettbewerbs in der Tschechischen Republik und wurde 2008 mit dem Zdar nad Sazavou Publikumspreis ausgezeichnet. Im gleichen Jahr wurde sie sowohl mit dem Houston Grand Opera Prize als auch mit dem Washington National Opera Prize beim internationalen Hans Gabor Bellvedere Gesangswettbewerb in Wien geehrt. 2007 gewann die Künstlerin den Dermott Troy Prize für den besten irischen Sänger.

Im Sommer 2010 trat sie mit dem international gefeierten französischen Pianisten Jean-Yves Thibaudet in der Fernsehübertragung des Prinsengracht-Konzerts auf den Kanälen von Amsterdam auf und feierte ihr Glyndebourne-Debüt.

Tara Erraught schloss ihr Studium an der Royal Irish Academy of Music in Dublin ab und schätzt sich glücklich, weiterhin ihre musikalische Ausbildung mit der bekannten Sopranistin der Royal Opera, Veronica Dunne, perfektionieren zu können, die die treibende Kraft ihrer musikalischen Karriere gewesen ist.

Im Frühjahr 2013 wurde Tara Erraught für ihre außergewöhnlichen künstlerischen Leistungen von der Bayerischen Staatsregierung mit dem angesehenen Orden Pro meritis scientiare et litterarum geehrt. Sie ist erst die fünfte

In München, wo die Künstlerin jetzt zu Hause ist, genießt sie das Privileg, mit der berühmten Mezzo-Sopranistin Brigitte Fassbaender an ihrem aktuellen Repertoire arbeiten zu können.

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Joseph Bastian 2012 leitete Bastian Aufführungen von Schönbergs Pierrot Lunaire beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, im November 2013 dirigierte er die Orchesterakademie des BR. Dort assistierte er im Januar 2014 auch Mariss Jansons. Beim Festkonzert zum 100. Geburtstag von Rafael Kubelík dirigierte er im Juni 2014 Mahlers Lieder eines fahrenden Gesellen in einer Bearbeitung von Schönberg mit Michael Volle als Solisten. Joseph Bastian wuchs in einer kinder- und musikreichen Familie auf. Mit sieben Jahren fing er das Posaunenspiel an, kurze Zeit später kam Cello hinzu. Am Konservatorium in Metz erhielt er dazu noch Kompositionsunterricht. Er studierte Posaune an der Hochschule für Musik Saar bei Prof. Henning Wiegräbe und spielte als Student u.a. mit der Jungen Deutschen Philharmonie und dem Gustav Mahler Jugendorchester.

Der französisch-schweizerische Dirigent und Posaunist Joseph Bastian ist seit 2011 musikalischer Leiter des Abaco-Orchesters. Seitdem nahm er an verschiedenen Meisterkursen teil, u.a. mit Bernard Haitink, David Zinman, Jorma Panula und Douglas Bostock und dirigierte u.a. das Tonhalle-Orchester Zürich, die Lucerne Festival Strings und das Noord Nederlands Orkest. 2011 gewann er den ersten Preis beim Ilona Meskó Wettbewerb in Budapest. Er ist zum Nestlé/Salzburg Festival Young Conductors Award 2015 eingeladen.

2002 wurde er Stipendiat der Orchesterakademie der Münchner Philharmoniker, 2003 Mitglied des Orchesters des Nationaltheaters Mannheim und seit 2004 ist er Bassposaunist im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. 2006–2012 hatte er zudem einen Lehrauftrag an der Staatlichen Hochschule für Musik Stuttgart inne. Auf dem Gebiet der historischen Aufführungspraxis ist Joseph Bastian ebenfalls aktiv. So spezialisierte er sich auf zwei fast vergessene Instrumente, den Serpent und die Ophikleide. Daneben spielt er regelmäßig Barockposaune mit diversen Ensembles, hauptsächlich aber mit Les Cornets Noirs (Basel).

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Chöre der Münchner Dommusik Der Münchner Domchor entstand um 1820 als die Frauenkirche zur Kathedrale des neuen Erzbistums München und Freising erhoben wurde. Hauptaufgabe des gemischten Chors aus rund 70 Sängerinnen und Sängern ist die musikalische Gestaltung der Domliturgie, dazu kommen regelmäßige Konzerte. Die etwa 50 Münchner Domsingknaben halten eine lange Tradition lebendig: Herzog Albrecht V. hatte im 16. Jh. das Albertinum eingerichtet, in dem zwölf Knaben unterrichtet wurden, um bei der musikalischen Gestaltung der Liturgie mitzuwirken. Diese Tradition wurde 1992 wieder aufgenommen. Die Junge Domkantorei entstand 1999 als neue Chorformation in der Münchner Dommusik: Erfahrene Sängerinnen der Mädchenkantorei und die aus der Knabenstimme herausgewachsenen jungen Männer der Domsingknaben bilden einen gemischten Jugendchor aus etwa 40 Stimmen. Weitere Infos: www.muenchner-dommusik.de

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München Kl ang

Das Ensemble MünchenKlang wurde im April 2013 auf Initiative junger, musikbegeisterter Studenten gegründet und integriert sowohl Chor als auch Orchester in einem gemeinnützigen Verein. Zwei Konzerte im Jahr stellen die Höhepunkte der Probenphasen dar, welche sich an den Semesterzeiten orientieren. Die wöchentlichen Chorproben werden durch Probenwochenenden in München sowie mehrtägige Fahrten ergänzt. Das Orchester probt auf Projektbasis gemeinsam an mehreren Wochenenden im Semester. Unter der musikalischen Leitung von Dirigent Thomas Hefele wurden seit der Gründung unter anderem Brahms' Schicksalslied sowie die Weihnachtskantate Stern von Bethlehem und das Orgelkonzert Nr. 1 in F -Dur von Joseph Rheinberger zur Aufführung gebracht. Das bisher größte Projekt stellte die berühmte Messa da Requiem von Giuseppe Verdi im Sommer 2014 dar. In der Adventszeit folgten in der großen Aula der LMU dann die ersten drei Kantaten von Bachs Weihnachtsoratorium. Benefizkonzerte für Patienten Münchner Kliniken, Gastauftritte im

Rahmen eines großen Filmmusikkonzerts im europäischen Ausland sowie diverse kleinere Projekte runden die musikalische Vielfalt des Ensembles ab. Dieses Semester freut sich MünchenKlang sehr über die erste Kooperation mit dem Abaco-Orchester im Rahmen der Sinfonie Nr. 2 von Gustav Mahler. Im August 2015 wird das Ensemble außerdem seine erste Konzertreise antreten und im Rahmen der EXPO in Mailand zu Gast sein. Hier präsentiert MünchenKlang sein Sommerprogramm, welches unter anderem Mendelssohns Italienische Sinfonie sowie weitere chor- und orchestersinfonische Werke von Mendelssohn, Haydn und Liszt umfasst. Die Mitglieder von Chor und Orchester proben mit großer Begeisterung und Leidenschaft, um große Werke auf hohem Niveau erfolgreich darbieten zu können und somit die Kulturlandschaft Münchens als aufstrebendes Ensemble zu bereichern. Weitere Infos: www.muenchenklang.de

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SO · 8.3.15 · 20 Uhr Philharmonie

SA · 28.3.15 · 20 Uhr · Philharmonie

Yuja Wang

Eine Alpensinfonie

Rachmaninow: Klavierkonzert Nr. 3 Mussorgsky: Bilder einer Ausstellung

in Bildern von Tobias Melle

Yuja Wang, Klavier Tonhalle-Orchester Zürich Lionel Bringuier, Leitung

Mozart: Symphonie Nr. 39 Es-Dur (ohne Projektion) Strauss: Eine Alpensinfonie – in Bildern von Tobias Melle Stuttgarter Philharmoniker · Hermann Bäumer, Leitung

SA · 14.3.15 · 20 Uhr · Herkulessaal

29.3.-6.4.15 Prinzregententheater

Baiba Skride

Mozart: Symphonie Nr. 23 D-Dur Beethoven: Violinkonzert D-Dur Haydn: Symphonie Nr. 104 D-Dur Baiba Skride, Violine Sinfonietta Riga Normunds Sne, Leitung

DER BROADWAYERFOLG ÜBER DIE

DI · 17.3.15 · 19.30 Uhr · Philharmonie

Karfreitag · 3.4.15 · 19 Uhr Philharmonie

TRAPP-FAMILIE

Russische Romantik

Tschaikowsky: Auszüge aus „Der Nussknacker“ Rachmaninow: Klavierkonzert Nr. 3 d-moll Teo Gheorghiu, Klavier Kevin John Edusei, Leitung

Bach: Matthäus-Passion

Chorgemeinschaft Neubeuern Orchester der KlangVerwaltung

Enoch zu Guttenberg LEITUNG

MI · 18.3.15 · 20 Uhr · Philharmonie

MI · 15.4.15 · 20 Uhr · Philharmonie

Hélène Grimaud

Tschaikowsky: Nocturne d-moll, Rokoko-Variationen Bruch: Kol Nidrei Tschaikowsky: Symphonie Nr. 6 h-moll „Pathétique“ Russian National Orchestra Mikhail Pletnev, Leitung

Mischa Maisky

Klavierabend

Brahms: Klaviersonate fis-moll sowie Werke von Liszt, Ravel, Debussy, Fauré u.a. MO · 23.3.15 · 20 Uhr · Philharmonie

Sir John Eliot Gardiner Bach: Messe h-moll BWV 232 Monteverdi Choir English Baroque Soloists Sir John Eliot Gardiner, Leitung DI · 24.3.15 · 20 Uhr · Philharmonie

Thomas Hampson

Ausgewählte Werke von Mozart und Verdi bis Cole Porter Thomas Hampson, Bariton Mozarteumorchester Salzburg Pavel Baleff, Leitung

tickets

089 - 93 60 93

MI · 20.5.15 · 20 Uhr · Philharmonie

City of Birmingham Symphony Orchestra Strauss: Ausgewählte Orchesterlieder Dvorák: Symphonie Nr. 7 d-moll Klaus Florian Vogt, Tenor Andris Nelsons, Leitung MO/DI · 6./7.7.15 · 20 Uhr Philharmonie

Martin Grubinger

Brazilian Salsa Night The Percussive Planet Ensemble

www.muenchenmusik.de

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K a mmerchor Viva Voce Der Kammerchor Viva Voce wurde 1996 von seiner Leiterin Margarita McCarthy an der Städtischen Singund Musikschule München gegründet und ist die Oberstufe einer dreistufigen Chorschule, der Chorgemeinschaft VivaVo. Der leistungs­­star­ke ge­ misch­te Chor Viva Voce besteht aus rund 30 Mitgliedern, meist Studenten, sowie Schülern der Kollegstufen und jungen Berufstätigen, die Gesang in vielfältiger Weise gestalten: Als Teil einer großen Aufführung mit Orchester, meistens jedoch eigenständig mit einem a cappella-Konzertprogramm, und auch solistisch beim jährlichen Sängerforum des Chores. Von der musikalischen Vielseitigkeit des Chores zeugen Aufführungen wie die Psalmensinfonie von Igor Stravinsky mit dem Cantemus-Chor und Philharmonischen Orchester Regensburg unter der Leitung von Tetsur Ban 2014, die Uraufführung des Pater Noster von Anatoly Kisselev unter dessen Dirigat 2012 und die Missa in Jazz von Peter Schindler in Anwesenheit des Komponisten 2011 u.a. In München tritt der Chor regelmäßig im Sophiensaal, im Carl-Orff-Saal, Kleinen Konzertsaal sowie der Philharmonie im Gasteig und in der Frauenkirche auf.

Das Motto der Leiterin Margarita McCarthy lautet "Musik vereinigt die Nationen", und in diesem Sinne hat der Chor im Laufe seines Bestehens internationale Konzertreisen nach Minsk/Belarus, St. Petersburg/ Russland, Liverpool/England, Prag/Tschechien und Sofia/Bulgarien unternommen und Gegenbesuche aus dem Ausland in München zu erfolgreichen gemeinsamen Konzerten empfangen. Seit 2013 wird die Probenarbeit des Chores von Maxim Matiuschenkov als Assistent und Stimmbildner tatkräftig unterstützt. Im Jahr 2016 wird der Kammerchor Viva Voce sein 20-jähriges Bestehen feiern. Weitere Informationen zu kommenden Konzerten, dem Chor, der Chorschule VivaVo und ihrem Förderverein finden Sie unter: www.vivavo.de

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Chor SOPR AN

Theresa Aumer 3 Bettina Baumann 3 Anne Behrendt 1 Maria Beier 4 Katharina Blumhardt 4 Franz Bruder 2 Katharina Buchberger 3 Franziska Burr 4 Gertrud Busch 1 Anna-Maria Büscher 3 Annelie Cherney 3 Chiara Delicaris 3 Nicola Dierkes 5 Maria Doose 1 Elias Eicher 2 Nadja Engleitner 1 Roxana Engmann 4 Antje Erdmann 1 Martina Ermisch 1 Kathrin Feldmer 4 Meredith Forssmann 5 Katharina Gempel 4 Cosima Gillhammer 4 Luisa Glaser 4 Hildegard Hackstein 1 Astrid Hahn 5 Miriam Hampe 4 Eva Hesselbach 1 Verena Hoch 1 Lucian von Hoesslin 2 Julia Hoffstaedter 4 Ben Kaenders 2 Jeannette Kanberg 1 Stephanie Kattner 4 Anna-Lena Klenk 4 Elena Knitel 5 Julia Konrad 4 Johanna Kroll 1 Tillmann Kurze 2 Elisabeth Lang 3 Sarah Lehrmann 3 Charlotte Liebezeit 5 Maria Lukashevich 5 Rebecca Lutz 4 Amelie Lutz 5 Raphael Machtl 2

Florian Martin 2 Christel Mayerhöfer 1 Christina Mayinger 4 Sarah Mendlik 4 Patrizia Menrad 1 Katharina Müller 5 Noa Niemann 4 Marie Opfermann 3 Daniela Pfeiffer 4 Veronika Pfister 1 Caroline Plett 4 Caroline Priwitzer 3 Natalija Radosavljevic 5 Alexandra Reger 3 Tatjana Riedmaier 3 Jonas Ritter 2 Sabrina Rödig 4 Eva Sack 1 Sabine Sarioglu 4 Leonie Schaeff 4 Julia Schäffler 3 Veronika Schalk 1 Claudia Schmid 1 Birgit Schnabl 1 Susanne Schnapper 4 Maria Schneider 1 Benedikt Schremmer 2 Carolina Schremmer 3 Christina Schtschetko 3 Silvia Schubert 1 Carolin Schweighofer 5 Veronika Segler 4 Lena Seitz 5 Charlotte Simon 4 Andrea Sobota 4 Astrid Sonnen 1 Teresa Spahn 3 Tamara Späth 5 Petra Spiller 4 Susanna Stein 4 Maximilian Stridde 2 Theresa Stübinger 4 Fabian Thomalla 2 Elisa Thomsen 4 Paul Topitsch 2 Pankraz Trauner 2 Stefanie Uhl 1

Susanne Viesel 1 Laura Vogel 3 Ruth-Maria Wanninger 3 Gerlinde Werhahn 1 Anna Werner 4 Lina Wirth 4 Nora Ziegert 4 ALT

Annett Bachmann 4 Jennifer Beck 4 Benita Berning 4 Stefanie Block 1 Almut Blümm 4 Ines Bölinger 4 Anja Boos 4 Patrizia Brocki 5 Kathrin Brunner 4 Laura Cousseran 3 Konstantin Daubner 2 Katharina Eisele 5 Margret-Luise Emde-Hamed 1 Isabella Ganzenmüller 4 Lena Geisperger 4 Monika Geyer 1 Joanna Gießler 3 Lars Göttler 2 Hannah Griese 4 Irene Griesinger 1 Christine Groß 1 Marion Groß 4 Hilda Hadorn 4 Sonja Hampe 4 Stephania Hokenmaier 4 Carmen Jacob 4 Veronika Kempe 3 Verena Keßler-Weißenbrucker 4 Ursula Klörs 4 Jasmine Koth 5 Meret Krämer 1 Stefanie Kränzle 4 Magdalena Kratz 4 Sabrina Kraxenberger 4 Tabea Kühn Leon-Immanuel Kunkel 2 Verena Künzel 4 Anna Lang 4 Claudia Leege 4

Katharina Liebich 4 Franziska Löhrer 4 Ursula Maas 1 Carola Meier 1 Claudia Meyer 1 Kerstin Müller 4 Monika Munker 4 Gesa Neumann-Hauf Ursula Nilgen 1 Stefanie Offermann 4 Stephanie Otte 4 Marijke Ottink 1 Adrian Pitschel 2 Jutta Profanter 4 Krista Profanter 4 Katharina Prückl 4 Paul Rehm 2 Benedikt Ring 2 Dorothea Rohde 1 Gertrud Rossnagl 4 Hildegard Sahler 1 Julia Schiller 5 Leonhard Maximilian Schmitt 2 Kerstin Schnabel 1 Miriam Schoeller 5 Jakob Strzalkowski 2 Elisabeth Tratter 1 Xenia Corona Valeth 4 Amerigo Velletti 2 Martha Vilgertshofer 4 Jenny von Sperber 4 Stephanie Weitbrecht 5 Lisa Weyer 5 Marlene Weyerer 5 Yidi Zhao 4 TENOR

Juan Antón 4 Daniel Bautista 4 Jannik Beeching 3 Florian Böttcher 3 Matthias Böttger 4 Louis Costa 4 Thomas Enderle 4 Frederik Fingerhut 3 1

Matthias Fuchs 1 Michael Fuchs 4 Andreas Hähle 4 Dietrich Hampe 4 Maximilian Hintermeier 3 Kyrill Hubertus 4 Stefan Kiefl 1 Bernhard Koller 1 Marcel Kramer 1 Raphael Kreim 3 Quirin-Gordon Kunkel 3 Thomas Lukowski 4 Leonhard Marzelli 3 Christian Mattiat 4 Sven Michels 4 Jonas Miserre 1 Michal Misiarczyk 4 Robin Ohlrogge 5 Wolfgang Rätscher 4 Daniel Reich 4 Hans Martin Ritt 4 Paul Sabel 5 Julian Schwarting 4 Joachim Siegert 5 Johannes Spahn 3 Matthias Sturm 4 Christian Suttner 5 Ashutosh Tamhankar 4 Ilja Vishnevski 5 Rainer Voisard 1 Roland Maria Weigt 1 Joachim Wuttke Jana Zurek 4 BASS

Rupert Amann 4 Alexander Baumann 3 Ferdinand Bentlage 3 Simon Bürger 5 August Dumrath 4 Christian Elsen 1 Michael Erdmann 1 Andreas Ernst 5 Björn Fabritius 4 Tobias Fahrenkamp 1

Julius Forssmann 5 Michael Freitag 4 Simon Gasse 4 Johannes Groß 4 Anselm Gruber 4 Stefan Günter 4 Beat Hadorn 4 Johannes Hauer 4 Thomas Hauf Martin Heissler 4 Konstantin Hlawaczek 5 Dominik Irber 4 Jan Kaufmann 4 Jürgen Kelber 1 Andrej Kostritsky 5 Wolfgang Krämer 1 Sebastian Lahrtz 5 Paul Liebrecht Florian Lindner 4 Magnus Makeschin 4 Felix Marchlewitz 5 Thomas Marx 4 Maxim Matiuschenkov 5 Micha Metzger 1 Ulrich Meyer-Arend 1 Tobias Müller 3 Clemens Nicol Tobias Pärr 4 Reinhard Rahusen 1 Sebastian Rauch 4 Roland Ruhnke 4 Florian Ruhs 4 Felix Ryzik 5 Konstantin Sabass 4 Matthias Schnepf 1 Björn Seewald 4 Kenan Sevinc 4 Thomas Steinherr 1 Sebastian Steubl 5 Florian Uhl 3 Gregor von Uckermann 4 Alexander Wolf 4 Martin Zinner 3

Münchner Domchor • 2 Domsingknaben • 3 Junge Domkantorei • 4 MünchenKlang • 5 Viva Voce

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Abaco -Orchester Das Abaco-Orchester wurde 1988 von Studenten der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität zunächst als ein reines Streichorchester gegründet. Schon nach zwei Jahren hatte das junge Orchester so viele neue Mitglieder gewonnen, dass fortan auch Werke mit großer sinfonischer Besetzung aufgeführt werden konnten. Seitdem bilden das Kernrepertoire die Sinfonien bedeutender Komponisten der Romantik wie Brahms, Bruckner oder Tschaikowsky; darüber hinaus stehen auch Werke aus Barock, Klassik und Moderne auf dem Programm. Das Orchester setzt sich aus bis zu 100 Studenten und jungen Berufstätigen verschiedener Fachrichtungen und Berufsgruppen zusammen. In der Freizeit werden mit besonderem Einsatz und hohem Anspruch sinfonische Werke unter professioneller Leitung erarbeitet. In jeder Vorlesungszeit wird ein Konzertprogramm einstudiert, das dann am Ende des Semesters in München und Umgebung aufgeführt wird. Die Organisation und Verwaltung liegt hierbei komplett in den Händen der Musiker, die alle wichtigen Entscheidungen wie etwa die Dirigenten- und Programmwahl gemeinsam tragen. Zusätzlich zum regulären Semesterprogramm gibt es regelmäßig Ferienprogramme, die oft mit Gastkonzerten in verschiedenen Städten Europas verbunden werden. So wurde das Orchester bereits viermal zum internationalen Festival MúsicaMallorca nach Palma und 2009 zum Richard-Strauss-Festival nach Garmisch-Partenkirchen eingeladen. Für eine Uraufführung von Jean-François Michel

reiste das Ensemble im Oktober 2013 nach Fribourg und Gruyère in die Schweiz. Frühere Konzertreisen führten unter anderem nach Paris, Amsterdam, Ankara und Berlin. Zudem engagiert sich das Abaco-Orchester mit Benefizkonzerten auch immer wieder für wohltätige Zwecke. Namenspatron ist der italienische Komponist und Cellist Evaristo Felice Dall’Abaco, der von 1715 bis 1740 als Kammerkonzertmeister und Kurfürstlicher Rat am Hofe des bayerischen Kurfürsten Max II. Emanuels in München tätig war.

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VIOLINE I

Moritz Binder Antonia Bruns Katharina Bucher Minou Djannatian Lioba Grundl Franziska Heim Kathrin Heuer Anna Leibinger Heidi Morikawa Christian Otte Tobias Plamann Viola Pless Bärbel Rehm Theresa Rinderle Franziska Sattler Miriam Schulz Linda Steiner Annette Thurau Aurelia Weber Leo Zebhauser VIOLINE II

Katharina Bömers Julie Ceelen Amelie Ebke Taro Eichler Stefan Evertz Jan Hon

André Lee Imke List Yumiko Matsuba Cora Mirow Katharina Schäfer Nicola Schepp Lavinia Scherf Elena Schneider Dorothee Slenczka Jennifer Wladarsch Theresa Zander VIOLA

Florian Altmann Marta-Marie Beisiegel Matthias Fahn Anna Horner Andreas Kunz Christian Leykam Sylvia Lommer Kerstin Meier Nino Nanobashvili Regina Püschel Annabel Spek Nadine Tillo VIOLONCELLO

Jakob Biesterfeldt Edda Bischoffshausen

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Philipp Blaumer Julia Boenchendorf Florian Bömers Felix Ceelen Kai Chou Sebastian Doedens Louise Engel Daniel Feuchtinger Georg Fröschl Veronica Gogl Nikos Papadopoulos Anna Preinfalk Friederike Quack Valentí Vall Camell Almuth Voß Margarethe Woeckel KONTR ABASS

Dagmar Blaumer Lluis Böhme Horst Dehnicke Ferdinand Killmayer Friederike Klek Hubert Krammer Christoph Litke Yasmin Qamar Martin Stemplinger Simone Tillo Christian Weigl

OBOE

HORN

POSAUNE

Lorenz Eglhuber

François Bastian (Fernorchester)

Moritz Hauf

Mark Gall

Claudia Coutureau

Lorenz Käppeler

Hendrike Kayser

Carsten Duffin (Fernorchester)

Florian Loch

Philipp Dufter (Fernorchester)

Christof Schadt

Tatjana Haack (Fernorchester)

Bernhard Vesenmayer

Stefanie Schütz FLÖTE

Barbara Heinrich

Lisa Hefele

Cyril Joder (Fernorchester)

Tobias Rossmann

Simon Kehrer

Veronika Schadt

Johannes Knapp

PAUKE

Jochen Lohrmann

Dominik Keim

Marlene Pschorr (Fernorchester)

Maxime Pidoux

Luisa Schürholt KLARINETTE

Michael Schöne

Christine Bach

Andreas Vernaleken

Michael Lecointe

TUBA

Andreas Knapp

SCHLAGWERK

Adrian Bromme

TROMPETE

Rüdiger Göß

Moritz Beck (Fernorchester)

Thomas Mayer

Kris Stencel-Goldonienko

Lorenz Birnbacher

Jan van Meerendonk

Julia Werner

Jürgen Geiger

Rosa Montañés Cebriá

Julian Grote (Fernorchester)

Niclas Richter

Margarita Pfanzelt

FAGOTT

Peter Fohrwikl Leonhard Kohler (Fernorchester)

Peter Kisgyörgy (Fernorchester) Matthias Mehl (auch Fernorchester) Johannes Ruhland

HARFE

Ruth Lorenz Sophia Schmidt

Elke Müller

Konstantin Schiela

Tassilo Restle

Josef Schriefl

ORGEL

Jana Wörsching

Rupert Wildhofer

Hans Leitner

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Sophie Sibille Meisterwerkstatt für Holzblasinstrumente Kellerstrasse 19, am Gasteig . 81667 München Telefon / Fax 089 - 480 27 86

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Dank Ein herzliches Dankeschön an alle Unterstützer, die bei unserem Crowdfunding gespendet haben. Eine besondere Erwähnung im Programmheft erhalten: • • • • • • • • •

Dr. Walter Erich Hans Jürgen Fahn Josefa Finkeldei Eva Kayser Elfi Krause Clemens Latzel Marianne Lecointe Julian Prégardien Prof. Dr. Conny Sibylla Restle

• • • • • • • •

Iris Schneider-Burr Bernd Siebers Barbara Simon Tobias Stöger Konrad Viebahn Magdalena Wolf Monika Zimmermann Chorale Arpège de Schoeneck

Großer Dank gebührt natürlich auch denen, die diese Kampagne initiiert und möglich gemacht haben: Anna Leibinger, Imke List und Theresa Rinderle !

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Dank Die Proben mit Joseph Bastian, dem wir für sein außergewöhnliches Engagement gleich zu Beginn danken wollen, werden durch Stimmproben unter Anleitung fachkundiger Dozenten ergänzt. In diesem Semester danken wir ganz besonders: • • • • • • • • • •

Celina Bäumer, Violinen, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks Daniel Nodel, Violinen, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks Benedict Hames, Bratschen, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks Thomas Ruge, Celli, Münchner Philharmoniker Frank Reinecke, Kontrabässe, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks Claire Sirjacobs, Holzbläser François Bastian, Hörner, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks Frank Blödhorn, Trompeten, Bayerisches Staatsorchester Bernhard Peschel, Trompeten, Münchner Philharmoniker Uwe Füssel, Blechbläser, Bayerisches Staatsorchester, German Brass

Ein großes Dankeschön gebührt auch Kilian Geppert von den Münchner Philharmonikern, der für uns den Bühnenaufbau organisiert und koordiniert hat. Ebenfalls bedanken möchten wir uns an dieser Stelle bei der Erlöserkirche München-Schwabing, der Katholischen Hochschulgemeinde an der TU München, der Pfarrei St. Joseph, dem Salesianum München und der LMU München für die gute und flexible Zusammenarbeit bei der Überlassung von Probenräumen. Ganz besondere Grüße möchten wir noch Familie Binkert für die

wie immer großartige Versorgung im Kloster Baumburg während unseres Probenwochenendes richten. Für die Überlassung der Blumensträusse bedanken wir uns herzlich bei der Blumenbinderei Alois Brandl. Zu guter Letzt bedanken wir uns herzlich bei unseren organisatorischen Leitern Regina Püschel, Florian Bömers, Andreas Knapp und Andreas Vernaleken, die durch ihren unermüdlichen Einsatz das heutige Konzert für uns alle erst möglich gemacht haben.

Für die besondere Unterstützung und die Produktion unserer großartigen Spots für Startnext möchten wir uns auch ganz herzlich bei Johannes List bedanken !

Fritzzfilm Johannes List Wörishofer Straße 19 86163 Augsburg www.johanneslist.de [email protected]

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In eigener Sache Spenden

Das Abaco-Orchester verwaltet sich selbst und ist deshalb auf die Unterstützung möglichst vieler Musikfreunde angewiesen. Ihre Spenden verwandeln sich garantiert im Handumdrehen in Noten, Konzertplakate, Saalmieten oder Solistengagen.

Für detailierte Informationen über das Orchester oder weitere Projekte besuchen Sie bitte unsere Webseite unter: www.abaco-orchester.de Das Team des Abaco-Orchesters steht Ihnen bei Fragen persönlich, telefonisch oder via E-Mail gerne zur Verfügung.

Bankverbindung: Abaco-Orchester e.V. IBAN: DE59700202700036398523 BIC: HYVEDEMMXXX HypoVereinsbank München

Lust bekommen?

Wir stellen Ihnen gerne eine Spendenquittung aus.

Sponsoring

Das Abaco-Orchester ist auf der Suche nach Sponsoren für seine kommenden musikalischen Projekte. Als Gegenleistung für Ihre Unterstützung bieten wir den stilvollen Rahmen für die exklusive Platzierung Ihres Logos oder Namens in unseren Printmedien sowie auf unserer Homepage.

Wir suchen ständig neue Musiker aller Instrumentengruppen. Probespiele finden immer am Anfang eines Semesters statt. Interessenten melden sich bitte über unser Formular auf der Homepage.

Impressum Redaktion: Christine Bach, Andreas Knapp Satz: Andreas Knapp Anzeigen: Marta-Marie Beisiegel, Viola Pless, Annette Thurau [email protected]

Sie können uns jederzeit unter [email protected] erreichen. Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung !

Förderer

Informationen

Werden Sie ständiger Förderer des Abaco-Orchesters ! Als Förder erhalten Sie regelmäßig Neuigkeiten über das Orchester und Zugriff auf ein reserviertes Kartenkontingent für unsere Konzerte. Wenn Sie uns dauerhaft unterstützen möchten, finden Sie auf unserer Homepage weitere Informationen und ein Formular zum Ausfüllen.

Abaco-Orchester e.V. ℅ Marta-Marie Beisiegel Hirschbergstr. 13 80634 München [email protected]

Mit freundlicher Unterstützung durch den

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Gesang

KREATIVITÄT

Horn

Pauke Fagott

Klarinette

Tuba

TALENT

Violine Cello

Flöte Trompete

Kontrabass

Oboe

Bratsche

Fagott

Treffen Talent, Leistungswille und Kreativität aufeinander, entsteht ein ganz besonderes Orchester. Wir suchen herausragende Persönlichkeiten aller Disziplinen ... gerne auch Musiker! Wenn Sie Interesse haben, in unserem bunten Orchester zu spielen, richten Sie Ihre Bewerbungsunterlagen bitte an Frau Hauer, [email protected]

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