Ritual & Secreto - Flamencos

January 8, 2018 | Author: Anonymous | Category: Kunst & Geisteswissenschaften, Musik
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Tanzcompagnie route Flamencos en

o t e r c e  S  & l a u t Ri he nd Künst lerisc Choreo grafie u M erki B rigit ta Luisa

Leitung

2015 18 . D ezemb er Uraufführung, B ern Damp fzentrale un gen: Wei tere Auf führ le B ern . D am pfzent ra ez D . 30 ./ 29 ./ 19 . un d 28 üs se ld or f Kunst palast D st ellung ahm en der Aus R im 16 20 ar 6. /7. Janu st er der D et ails Zurb arán . M ei

Medieninformation «Ritual & Secreto» Tanzcompagnie Flamencos en route «Ritual& Secreto», die neuste Kreation der Choreografin Brigitta Luisa Merki zieht einen Kreis um Verhüllungen und Enthüllungen, um Objekte und Rituale im Tanz, die das Archaische und Geheimnisvolle aufspüren. Die Choreografie ist zum einen inspiriert von der Malerei des spanischen Malers Francisco de Zurbarán (1598  – 1664), insbesondere von seinen Frauenbildnissen «Las Santas». ­Zurbaráns malerisches Werk wird als «Wunder der Inwendigkeit» beschrieben. Zum andern stellt die Choreografie weitere Bezüge her zu Objekten, Instrumenten und Gesängen aus dem reichen und komplexen Fundus der spanischen Kultur.

Die Kreation Ritual & Secreto

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Bilder und Objekte in der Choreografie

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Pressestimmen 5

Aufführungs- und Tourneedaten

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Mitwirkende 9 Pressematerial Links

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Ritual & Secreto

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Tanzcompagnie Flamencos en route

Die Kreation «Ritual & Secreto»

Quisiera yo renegar de este mundo por entero volver de nuevo a habitar mare de mi corazon volver de nuevo a habitar por ver si en un mundo nuevo encontraba mas verdad. Ich möchte mich ganz von dieser Welt lossagen von neuem zurückkommen Mutter meines Herzens von neuem zurückkommen um zu sehen, ob ich in einer neuen Welt mehr Wahrheit finde. Alter Flamencogesang, Peteneras Foto aus «paso por paso»por 2013: Alex Spichale

«Las Santas», die heiligen Frauen von Francisco de Zurbarán Die Gemälde dieser Serie der heiligen Frauen Zurbaráns waren zumeist Auftragswerke von religiösen Institutionen. Sie sollten Heiliggesprochene, der Legende nach vom Schicksal schwer getroffene Frauenfiguren zeigen, u.a. Märtyrerinnen. Zurbarán verdeckt in seiner Darstellung das Leidvolle. Ausser einigen charakteristischen Attributen bezüglich ihrer Leidens­ geschichte oder eines übernatürlichen Geschehens gibt es keine Zeichen von Martirium. Er malte die Frauen wie Königin­ nen, wunderschöne Frauen, eingehüllt in kostbare Stoffe und üppige Roben von höchster Eleganz. Im Gegensatz zu den Darstellungen von Mönchen in asketischer Strenge strahlen seine Bildnisse der weiblichen Heiligen stets einen andalu­ sisch anmutenden, fast zeitlos wirkenden weltlichen Charme aus. Zurbarán wurde zu seiner Zeit von Seiten des Klerus kritisiert für diese pompöse, weltliche Darstellung der Frauen. Der Maler argumentierte dagegen, dass die luxuriösen Kleider den Figuren Würde verleihen würden. Die Bilder strahlen etwas Verschwiegenes aus, deuten auf Rätselhaftes, auf ein tiefgrün­ diges Inneres hin.

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Gedanken und Ausführungen der (...) Brigitta Luisa Merki istLuisa wiederMerki in Choreografin Brigitta deren elegante, kunstvolle zurStuttgart, Entwicklung der Kreation Tanzstücke immer auch ein Nachdenken «Ritual & Secreto» über den Flamenco sind. Ihre Choreo­ grafien erstarren nicht in den Formen und Floskeln der traditionellen Überlieferung, sondern spielen frei und neugierig an deren Grenzen, brechen den spanischen Nationaltanz auf, konfrontieren ihn mit anderen Kulturen. (...) Angela Reinhardt, Esslinger Zeitung, 20.10.2015

Ritual & Secreto

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Die Körper der Frauen scheinen ein Geheimnis zu tragen unter ihren Gewändern. Ihr Schweigen in der Schönheit ihrer Darstellung macht sie unfassbar und gleichzeitig glaubt man ihre Stimmen zu hören, ihre Körper zu spüren. Die bis ins feinste Detail ausgearbeiteten Faltenwürfe der gebauschten und unglaublich reichen Stoffe haben eine eigenartige Anzie­ hungskraft. Man möchte diese Bilder anfassen, über die Stoffe streichen, die Geschichte der Person darunter erahnen. Die kühle Seide, welche die heilige Casilda von Toledo so schwungvoll umhüllt, scheint wie verfestigt zu sein in einem Moment höchster Eleganz. Alles scheint zu stehen und trotz­ dem strahlen die Frauenfiguren eine unglaubliche physische Kraft aus. Die angehaltenen Körper sind wie lautlose Zeichen des Körperinnern, Zeichen bestürzender Würde und Präsenz. Keine Standbilder aus einer Bewegungssequenz, sondern Körperzeichen, die für innere Bewegtheit stehen.

Foto aus «paso por paso» 2013: Alex Spichale

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Ritual & Secreto

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Bilder und Objekte in der ­Choreografie «Ritual & Secreto»

Der «Capote», Umhang des Stierkämpfers

Las Santas In der tänzerischen Umsetzung erfährt das Kostüm als gestal­ tendes Objekt und in Anlehnung an die Bilder Zurbaráns eine besondere Bedeutung. Das Kleid steht in dieser Choreografie für Verhüllung und Enthüllung zugleich, ist Inspirationsquelle und wird zum inhaltlichen Objekt. Die stoffliche Hülle bestimmt die Wahl der tänzerischen Sprache und ihren Ausdruck. In der Tradition des spanischen Tanzes beeinflussen die Kostüme wie in keiner andern Tanzform die tänzerische Technik und ihre Ausdrucksmittel. So fliessen Elemente aus dem tänzerischen Kontext verschie­ dener Regionen und Epochen in die Choreografie ein. In der tänzerischen Enthüllung offenbart sich die Individualität und die Besonderheit jeder einzelnen Frau. Die kostbare Hülle wird abgestreift und geopfert für den persönlichen Ausdruck. In Verbindung mit Gesang und Musik werden Geheimnisse aufgebrochen, das Verschwiegene sucht sich einen Weg nach aussen. El rondo del Torero In einem anderen stofflich materiellen Kontext steht der «Capote» der farbenfrohe Umhang des Stierkämpfers. Auch der Torero bedient sich dieses schwerwiegenden Objekts in tänzerischer Weise bevor er sein virtuoses Rondo zusammen mit den Musikern beginnt. Nocturno Im Nocturno findet die Kunst des Flamenco in ihrer ursprüng­ lich rituellen Ausdrucksform eines dichten und hochkonzent­ rierten Dialogs von Tanz und Livemusik zu ihrem inneren Geheimnis. Flamenco ist die Kunst, die sich selbst in langen Nächten sucht. Cante jondo und Cante chico – der profunde und der helle Flamencogesang stehen im Einklang und in Wechselwirkung wie die schwarze Nacht und der helle Mond. Das gemeinsame Ritual von Gesang, Rhythmus und Musik fordert die Tänzerin­ nen und Tänzer zu gewagten Improvisationen heraus.

Musik Barocke Melodien und Flamencoklänge verbinden sich aufs Schönste. Die arabischen Gesänge der charismatischen Sängerin Karima Nayt und die kehlige Stimme der Flamenco­ sängerin Rocío Soto treten in Dialog. Alte und neue Perkussionsinstrumente, Kastagnetten und Handtrommeln beschwören das Ritual im Tanz herauf.

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Ritual & Secreto

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Uraufführung «Ritual & Secreto» der Flamencos en route Neue Zürcher Zeitung, Feuilleton, 20. 12. 2015 Isabelle Jakob

(...) Es gibt sie nicht zuhauf, die Schweizer Tanzschaffenden, die über mehrere ­D ekaden hinweg bis ins Ausland Renommee erlangt haben. Der Name Brigitta Luisa Merki darf da sicher nicht fehlen. (...)

Heilige Eleganz Der neue Tanzabend «Ritual & Secreto», der jetzt in Bern uraufgeführt wurde, ist wohl die spanischste aller Choreogra­ fien von Flamencos en route – und mit Sicherheit eine ihrer sehenswertesten. Es gibt sie nicht zuhauf, die Schweizer Tanzschaffenden, die über mehrere Dekaden hinweg bis ins Ausland Renommee erlangt haben. Der Name Brigitta Luisa Merki darf da sicher nicht fehlen. Die Choreografin konnte vergangenes Jahr das 30-jährige Bestehen ihrer Tanzkompanie «Flamencos en route» feiern und hatte aus diesem Anlass vier neue Produktionen auf die Bühne gebracht. Als hätte das Jubiläum der ohnehin fleissigen Choreografin einen zusätzlichen Kreativitätsschub verliehen, präsentierte sie am Wochenende in Bern nun schon wieder ein neues Werk. «Ritual & Secreto» ist inspiriert vom reichen Werk des spani­ schen Malers Francisco de Zurbarán (1598–1664). Er gilt als Vertreter des iberischen Barocks und hat sich in erster Linie als Auftragsmaler religiöser Institutionen einen Namen gemacht. Merki war besonders von seinen «Las Santas» angetan, einer Gemäldeserie von heiliggesprochenen Frauen. Entgegen der Tradition malte Zurbarán die Heiligen nicht als Märtyrerinnen, sondern inszenierte sie mit pompösen Roben wie stolze Herrscherinnen, die für einen kurzen Ruhmes­ moment die Bildfläche betreten. Exakt diesen Moment scheint «Ritual & Secreto» festzuhalten, und man kommt nicht umhin, aus Merkis künstlerischer Entourage Carmen Perez Mateos separat zu erwähnen: Die Kostümbildnerin hat textile Meister­ werke geschaffen, welche die fünf Tanzenden wie lebendige Abbilder der «Santas» erscheinen lassen. Immer neue Stoff­ schichten kommen zum Vorschein und unterstützen die ­Choreografie auf harmonischste Weise. Merki konzentriert sich wiederum ganz auf die Kraft und das Rituelle des Flamenco-Tanzes. «Vielleicht ist es die ‹spanischs­ te› aller Choreografien, die ich kreiert habe», sagt sie. Für die Musik hat sie die beiden charaktervollen Vokalistinnen Karima Nayt und Rocío Soto engagiert, hinzu kommen zwei Gitarristen und ein Perkussionist, die arabischen Gesang, barocke Melodien und Flamenco-Klänge geschmackvoll kombinieren. In diese schmiegt sich eine extrem kraftvolle, von Stolz und Eleganz geprägte Choreografie: Ja, «Ritual & Secreto» ist wohl der spanischste aller Abende von Flamencos en route – und mit Sicherheit einer ihrer sehenswertesten.

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Flamencos en route: Hypnotischer Dialog mit der Welt Der Bund, 20. 12. 2015 Marianne Mühlemann

(...) An Schlüssselstellen dringen die Stimmen in den tänzerischen Dialog ein und kolorieren ihn mit Klangfarben, die tiefste Gefühle an die Oberfläche holen. Dafür ist diese Kunst da, dass dem Zuschauer nicht nur ob all der tänzerischen Virtuosität die Augen aufgehen, sondern durch Berührung auch das Herz. (...)

Wenn einem Augen und Herz aufgehen: Mit der Uraufführung von «Ritual & Secreto» triumphiert Brigitta Luisa Merkis grossartiges Ensemble. Der Stier ist still. Aber seinen Körper hat er bolzengerade aufgerichtet. Der Hals ragt in die Höhe. Auf dem Kopf liegen die Hörner als gebogene Sichel, spitz und fein, als hätte Picasso persönlich sie ins Dunkel geritzt. Der Tauro ist nicht allein, in der Finsternis gibt es zwei weitere. Gut, man könnte die Stahlobjekte auch nüchtern betrachten.Dann wären sie nicht Stiere, sondern bloss Stühle mit hohen Lehnen. Oder Kleiderständer und die Hörner gebogene Haken, an denen die drei Tänzerinnen ihre Kostüme aufhängen. Es sind einige an diesem an Verwandlungen reichen Abend, der im ersten Teil inspiriert ist durch die Santas, die heiligen Frauen des spani­ schen Barockmalers Francisco de Zurbaran. Das Verhüllen und Enthüllen mit üppigen Stoffen (Carmen Perez Mateos) gehört in «Ritual & Secreto» zum Konzept. Und auch die Illusionen gehören dazu, welche durch die Reibung von Tanzbewegung, Perkussion und Musik entfacht werden. Wie in früheren Stücken lässt Choreografin Brigitta Luisa Merki die Künste perfekt verschmelzen. Die Tänzer sind auch Musiker, die Musiker und Sängerinnen auch Darsteller. An Schüsselstellen dringen die Stimmen in den tänzerischen Dialog ein und kolorieren ihn mit Klangfarben, die tiefste Gefühle an die Oberfläche holen. Dafür ist diese Kunst da, dass dem Zuschauer nicht nur ob all der tänzerischen Virtuosi­ tät die Augen aufgehen, sondern durch Berührung auch das Herz. Zwei Seiten eines Grundgefühls Ein stehender Klang erfüllt die voll besetzte Dampfzentrale. Man kann sich seiner suggestiven Kraft nicht entziehen. Es ist erst der Anfang. Wie die samtig-dunkle Stimme der Algerierin Karyma Nayt den tiefblauen Raum mit einem Schleier aus Melancholie überzieht und die Spanierin Rocío Soto ihn wenig später durch die Klage ihrer rauen Stimme wieder aufreisst: Man erlebt dies wie die zwei Seiten eines einzigen Grundge­ fühls. Brigitta Luisa Merki vertraut in ihrer jüngsten Kreation auf die archaische Kraft des traditionellen Flamenco und ermöglicht eine Lesart, die aktueller ist denn je. Das wehmüti­ ge «Ay» wird zum hypnotischen Dialog ohne Worte mit dem Publikum und der Welt. In diesem physischen Schrei ist alles drin, was man mit Flamenco verbindet. Und mehr. Er spiegelt die Klage und den Schmerz in der wechselvollen Geschichte der Andalusier, erzählt von Verfolgung und Heimatlosigkeit und macht gleich­ zeitig den Schmerz der schweigenden Massen hörbar, die heute auf der Flucht sind.

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Der Bund, 20. 12. 2015 Marianne Mühlemann

(...) Ein stehender Klang erfüllt die voll besetzte Dampfzentrale. Man kann sich seiner suggestiven Kraft nicht entziehen. Es ist erst der Anfang. Wie die samtigdunkle Stimme der Algerierin Karima Nayt den tiefblauen Raum mit einem Schleier aus Melancholie überzieht und die Spanierin Rocío Soto ihn wenig später durch die Klage ihrer rauen Stimme wieder aufreisst: Man erlebt dies wie die zwei Seiten eines einizigen Grundgefühls. (...)

Zauberei mit fliegendem Stoff Und der Tanz? Bis in die geschliffenen Details ist er ausgear­ beitet. Tänzerische Form und Funktion bedingen sich wie Licht und Schatten. Stimmig sind die Wechsel von Kollektiven und Soli. Ein Höhepunkt ist die grandiose Farruca, die Eloy Aguilar mit seinem Capote hinlegt. Während auf seinem schwarzen Hemd wie Schweissperlen Glitzersteine funkeln, wirbelt der Tänzer den tellerförmigen Mantel, mit dem der Torero den Stier reizt, mit einer Handbewegung durch die Luft. Und der fliegende Stoff bleibt vor ihm stehen wie eine Krachlederne; es grenzt an Zauberei. Der erste Teil des Abends – mit der Trilogie «Santas de Zurbaran», dem Solo «La sombra del toro» und dem Gruppenstück «Hortus conclusus» – wirkt künstle­ risch überraschender als die auf virtuose Nummern aufgebau­ te «Nocturno flamenco» im zweiten Teil. Insgesamt lebt der Tanz wie die Musik durch Akzente und scharfe ­B rüche. Grandios, wie die Körper zu Statuen gerinnen und in messer­ scharfen Pirouetten die Dunkelheit zerschneiden oder als biegsame Schnürlischrift lautlos durch den Raum gleiten, als wäre unter ihren Füssen Eis. Mit Rahmentrommel und Kastagnetten entfalten die Tänzer und Musiker – Juan Gomez, Pascual de Lorca (Gitarren), Raúl Botella (Perkussion) – ein bezwingendes Gesamtkunstwerk, das die Dampfzentrale mit vibrierender Energie auflädt. Erst mit einer Zugabe ist der euphorische Applaus zu besänftigen. Und der Stier? Auch nach zwei Stunden steht er still in der Ecke. Mehr kann man sich nicht wünschen.

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Veranstaltungsorte/Termine

«Ritual & Secreto»

Bern, Dampfzentrale Uraufführung Freitag 18. Dezember 2015 Samstag 19. Dezember Montag 28. Dezember Dienstag 29. Dezember Mittwoch 30. Dezember jeweils 20 Uhr Marzilistrasse 47, 3005 Bern Vorverkauf: www.dampfzentrale.ch

Weitere Aufführungen: Düsseldorf, Museum Kunstpalast Robert-Schumann-Saal 6. und 7. Januar 2016 jeweils 20 Uhr Im Rahmenprogramm der aktuellen ­Ausstellung «Zurbarán. Meister der Details» Ehrenhof 4-5, D 40479 Düsseldorf Vorverkauf: www.smkp.de 0049 211 274 000

www.flamencos-enroute.com

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Ritual & Secreto

Mitwirkende



Tanz

Mitwirkende

Musik Gesang Gitarre Perkussion Choreografie und Künstlerische Leitung Kostüme Licht Ton Administration Bühnentechnik Schneiderei

Carmen Coy Carmen Iglesias Delara Tiv Eloy Aguilar Isaac Tovar

Karima Nayt, Rocío Soto Juan Gomez, Pascual de Lorca Raúl Botella Brigitta Luisa Merki Carmen Perez Mateos Karl Egli Markus Luginbühl, audiopool Pitt Hartmeier Esther Rast, Dani Ott Carmen Perez Mateos, Eva Hulst, Silvia Merki, Margrit Siegrist

PR

Judith Voegele

Administrative Mitarbeit

Daria Reimann

Fotos

Alex Spichale

Grafik

Rose Müller

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Leitung Tanzcompagnie Flamencos en route

Brigitta Luisa Merki Choreografin und künstlerische Leitung Tanzcompagnie Flamencos en route

Pitt Hartmeier Geschäftsleitung, Technischer Leiter Tanzcompagnie Flamencos en route

1984 gründet sie die Tanzcompagnie Flamencos en route, für welche sie seit 1994 die künstlerische Verantwortung trägt. Sie hat bis heute 30 Choreografien für die Compagnie kreiert. 2004 wurde Brigitta Luisa Merki für ihr innovatives Wirken im Tanz mit dem Hans-Reinhart-Ring, der höchsten Auszeichnung im Theaterschaffen der Schweiz, geehrt. Die Choreografin fand ihre eigene Handschrift in der langfristi­ gen Entwicklung einer zeitgenössischen Tanzsprache aus dem Geist des spanischen Tanzes. Sie entstaubt den Flamenco, renoviert ihn und gibt ihm einen Platz in der Tanzkunst der Gegenwart. 1999 erhielt sie den Kulturpreis der AZ-Medien­ gruppe Schweiz. Für ihre Choreografien lässt sie sich inspirieren von Lyrik ebenso wie vom aktuellen Zeitgeschehen. Ihre Zusammenar­ beit über Sparten hinweg bedingt die Kunst des Vertrauens in Tradition und künstlerische Zukunftsvision und den Dialog zwischen verschiedenen Kulturen. Seit vielen Jahren widmet sich Brigitta Luisa Merki einer intensiven pädagogischen und choreografischen Tätigkeit im In- und Ausland. 2007 gründet sie den Tanzzyklus tanz & kunst königsfelden, ein spartenübergreifendes Tanzprojekt, das Tanz, Musik und Visuelle Künste vereint. Im Zweijahresrhythmus entstehen Gesamtkunstwerke, die eigens für die Klosterkirche Königsfel­ den in Windisch / AG kreiert werden. Seit 2012 ist tanz & kunst königsfelden ein «Kultureller Leuchtturm» des Kantons Aargau.

Seit 1986 administrativer Leiter der Tanzcompagnie Flamen­ cos en route, verantwortlich für Finanzen, Organisation, Tourneen und Produktionsleitung. Herstellung diverser Büh­ nenbilder für Flamencos en route. 1982–1986 Administrativer Leiter des Theaters Claque in Baden. Ab 1982 Aktivitäten in verschiedenen kulturpolitischen Gremien u.a. Mitbegründer des damaligen VTS, dem jetzigen Act, Verband der freien Theaterschaffenden der Schweiz. 1991–2003 Einsitz in der Theaterkommission des Kantons Aargau, Mitverantwortlicher für die Durchführung des ­ 1. Theatersymposiums in Boswil (1990) 1993–1995 Technischer Leiter der aargauischen Theatertage Lenzburg. 1996/97 Technischer Leiter des Musikfestivals Lenzburgkontakt. 1994–2011 Präsident des Vereins Theater im Kornhaus Baden. Seit 2007 Produktionsleiter von tanz & kunst königsfelden.

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Tanzensemble Flamencos en route

Carmen Coy Tanz

Carmen Iglesias Tanz

Delara Tiv Tanz

Seit 2015 Mitglied der Tanzcompagnie Flamencos en route. Geboren in Murcia, Spanien. Umfassende Tanzausbildung im Spanischen Tanz: Flamenco, Folklore, klassischer spanischer Tanz im «Taller del Ballet Español de Murcia» unter der Leitung von Carmen und Matilde Rubio. 2006 bis 2012 Mitglied des Ballet Nacianal de España als Gruppentänzerin und Solistin. Internationale Tourneen und Engagements als Solistin in verschiedenen renommierten Flamenco-Compagnien bekannter Choreografen: u.a. Javier La Torre, Compañia Marco Flores, Ballet Flamenco de Cecilia Gomez, Nuevo Ballet de Angel Rojas, Companía Andaluza de Danza, Rafaela Carrasco.

Seit 2009 Mitglied der Tanzcompagnie Flamencos en route. Diplom in «Danza Española» am «Real Conservatorio de Madrid» und 1998 lizenziert in «Bellas Artes» an der Universi­ dad Complutense Madrid. Ergänzt ihre Ausbildung in den Disziplinen klassischer, spanischer und zeitgenössischer Tanz sowie Flamenco u.a. bei Ciro, La China, Paco Romero, Carmela Greco, Cristóbal Reyes, La Tati, Carmina Ocaña, Dagmara Brown. Solotänzerin in den renommiertesten spani­ schen Tanzcompagnien wie der Cia La Tati und der Cia Rafael Amargo. Engagements bei den Cias Joaquin Cortés, Carmen Cortés, María Pagés, José Greco und im Ballet Antología. Auftritte u.a. auf den Bühnen des Theaters Bolshoi in Moskau, im City Center und der Town Hall in New York, den Opern in Frankfurt, Dresden, Hannover und Hamburg, dem Théâtre Châtelet in Paris, dem Liceo de Barcelona, der Opera Jackie Gleason in Miami und im Lope de Vega in Madrid.

Seit 2015 Mitglied der Tanzcompagnie Flamencos en route. Geboren im Iran übersiedelte sie mit 14 Jahren nach Vancou­ ver, Canada. Nach ihrem Studium in spanischer Literatur entdeckte sie mit 18 Jahren den Flamenco und begann ihr professionelles Tanzstudium bei renommierten Flamencokünst­ lerinnen und -künstlern in Barcelona und Madrid. Seit 2008 lebt und arbeitet sie in Madrid. Auftritte in den bekannten Tablaos u.a. Café de Chinitas, Casa patas, El Candela. Sie kreiert ihre eigenen Soloprogramme zusammen mit Flamenco­ musikern, mit denen sie internationale Gastauftritte hat.

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Tanzensemble Flamencos en route

Eloy Aguilar Tanz

Isaac Tovar Tanz

Seit 2004 Mitglied der Tanzcompagnie Flamencos en route. Tanzstudium in Granada in der «Escuela de Danza Española» von Maite Galan. Flamencostudium mit Mariquilla, Juan Andrés u.a. Tänzerische Engagements: Tablaos in Granada u.a. Corral del Principe, Reina Mora, Venta Los Gallos, Granada. Mitglied in diversen Compagnien u.a. Cia Maria Pages, Cia España Baila, Cia Antonio Marquez, Cia Libertan­ go Camerta, Cia Rafael Aguilar Aida Gomez, José Huertas, Belén Lopez u.a. Studium «estudios superiores de danza» an der Universität Rey Juan Carlos in Madrid.

Seit 2014 Mitglied der Tanzcompagnie Flamencos en route. Tanzausbildung in Danza Española im Conservatorio Profesio­ nal de Danza in Sevilla. Engagements in renommierten spani­ schen Tanzcompagnien, u.a. Cia Rafael Aguilar, Fundación Antonio Gades, Cia Aída Gomez, Cia BPF, Cia Nuevo Ballett Español. 2008 gewinnt er den ersten Preis am «Certamen de Coreografía» in Madrid für die Choreografie «XY». 2005 bis 2010 tanzt er im «Ballet Nacional de España», als erster Solist in der Choreografie «Elegía» y «Golpes de la vida» von José Antonio. Er arbeitet mit den Choreografen Fernando Romero, Antonio Canales, Carlos Rodriguez y Migu­ el Angel Rojas. Seit 2014 ist er Mitglied des «Ballet Flamenco de Andalucia» unter der Leitung von Rafaela Carrasco.

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Musikensemble Flamencos en route

Karima Nayt Gesang

Seit 2009 Mitglied der Tanzcompagnie Flamencos en route. Ausbildung zur Tänzerin am nationalen Konservatorium in Algier, 1989 Abschluss mit dem ersten Preis der Jury. 1994 Mitgründerin der zeitgenössischen Tanzcompagnie «Expression Algérie». 1996 / 1997 Schauspielerin Bühne und Film in Algerien. 1997–2007 Solotänzerin an der Oper Kairo unter der Leitung von Walid Aouni. Engagement als Sängerin bei der Gruppe Sharkiat unter der Leitung von Fathy Salama, Tournee in Frankreich, Italien, Spanien, Dänemark, Schweden, Libanon, Algerien, Aegypten. 2004 erste Maxi-Aufnahme «les disques sérieux» in Paris. 2004 Preis als beste Schauspielerin am «festival international du théâtre expérimental» mit dem Stück «on the table listening to wagner» von Mohamed Shafik. 2007 «résidence de recherche» mit der Cia Nacera Belaza, Paris. 2008/2009 Tänzerin bei der Cia Dubai Héritage Vision. 2013 gewinnt sie in Schweden den Worldmusic Award für ihre CD «Quoi d’autre».

Rocío Soto Gesang

Seit 2009 Mitglied der Tanzcompagnie Flamencos en route. Geboren in Jerez de la Frontera, widmet sie sich seit ihrer Jugend dem Flamencogesang. Sie singt in diversen Flamenco­ lokalen und Events in Andalusien u.a. «jueves flamencos» in Cadiz und «viernes flamencos» sowie «Taberna flamenca» in Jerez de la Frontera. Auftritte mit namhaften Flamencokünst­ lern wie Moraito Chico, Diego Carrasco, Vicente Soto Sorde­ ra, José Galvez. Im Jahr 2000 Tournee mit der Cia Carmen Cortes und dem Gitarristen Gerardo Nuñez. 2007 singt sie im Tablao «El Cordobés» in Barcelona. 2008 reist sie nach Japan mit dem Gitarristen Antonio Malena. In Valencia Auftritte im «Palau de la música» mit der Produk­ tion «Flamencos del mundo».

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Musikensemble Flamencos en route

Juan Gomez Gitarre

Pascual de Lorca Gitarre

Raúl Botella Perkussion

Seit 2000 Mitglied der Tanzcompagnie Flamencos en route. Geboren in Cadiz. Mit 10 Jahren beginnt er das Studium der Flamencogitarre bei Meister «Don Manuel Vicenti». Während vielen Jahren begleitet er Sänger und Sängerinnen und ver­s chiedene Tanzgruppen aus Cadiz in den Flamenco-Peñas: «La Perla», «Enrique el Mellizo». 1992 Kurs bei Manolo Sanlu­ car. Mit 21 beginnt seine professionelle Laufbahn mit bekann­ ten Flamencokünstlern in Spanien: u.a. Maria Cornejo, Panse­ quito, Capullo de Jerez. In der Tanzcompagnie von Joaquin Grilo im Sommerfestival von Jerez in der Produktion «Jacara» sowie in der «Fiesta de Buleria 2000». Galas mit Javier Baron. Internationale Tourneen mit div. Flamencoensmbles. Tanzbe­ gleitung für Brigitta Luisa Merki an internationalen Sommer­ kursen in Bolzano, Zürich, Dresden, Salzburg, Châteauroux. Seit 2008 Mitglied der Tanzcompagnie Flamencos en route Geboren in Lorca, zieht er mit 16 Jahren nach Jerez de la Frontera zu den Wurzeln des Flamenco. Er studiert mit den besten Lehrern und spielt bald in verschiedenen Tanzcompag­ nien, mit denen er um die ganze Welt reist, u.a. mit dem Ballet Albarizuela de Fernando Belmonte, den legendären Flamenco­ tänzer Joaquín Grilo, Domingo Ortega, Manuel Marín. Seit 10 Jahren spielt und komponiert er für die Cia Antonio el Pipa. Er begleitet namhafte Flamencosänger wie Chano Lobato, Manuel Soto Sordera, Rancapino, Lebrijano, Salmo­ nete, Melchora Ortega, Mariana Cornejo; Aufnahme von CD‘s mit diesen Künstlern. Diverse Auszeichnungen und Preise: Premio de guitarra »Bordón Minero, del cante de las minas». Premio de acompa­ ñamiento al cante en Sanlucar de Barrameda «Diego Gomez». 2010 Premio Copa Jerez por la Cátedra de Flamencología. Geboren in Cadiz begann er 2001 seine professionelle Laufbahn als Perkussionist mit dem Flamencotänzer Mistela. Mehrere Produktionen und auf internationalen Tourneen mit dem Ballet Andaluz unter der Leitung von José Antonio. Im Ballet Nacional de España spielt er in «Grito» von Antonio Canales und «Leyenda» und «Café chinitas» zusammen mit dem Pianisten Chano Dominguez. Er komponierte unter der Direktion der berühmten Cristina Hoyos sowie Fernando Romero. Er begleitet viele bekannte Flamencokünstler u.a. Juan Ogalla, Rafaela Carrasco, Joaquin Grilo, Isabel Bayón. Zusammenarbeit mit vielen bekannten Gitarristen und Sängern. Mitglied der Compañia Eva Yerbabuena, internationale Festi­ vals und Tourneen mit den Produktionen «Santo y Seña», «A cuatro voces», «Lluvia», «Cuando yo era …» und «Federico según Lorca».

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Links Pressematerial «Ritual & Secreto» Druckfähige Bilder Programmblatt Gedanken der Choreografin zu ihrem Programm «Ritual & Secreto» unter: www.flamencos-enroute.com/ 47-0-Pressematerial+Ritual+und+Secreto.html (Presse/Download)

Pressestimmen unter: www.flamencos-enroute.com/ 19-0-Produktion+Detail.html?id=58

www.smkp.de/ausstellungen/aktuell/zurbaran/ Unter diesem Link finden Sie: Weitere Informationen zur aktuellen ­Ausstellung im Museum Kunstpalast, Düsseldorf

«Zurbarán. Meister der Details» (10.10. 2015 bis 31.1. 2016)

Kurator: Beat Wismer mit Odile Delenda und Mar Borobia Das Museum Kunstpalast widmet dem spanischen Barock­ maler Francisco de Zurbarán (1598 –1664) erstmalig in Deutschland eine Retrospektive mit rund 70 Werken. Zurbarán gilt neben Velázquez nicht nur als einer der bedeutendsten Vertreter des glanzvollen Goldenen Zeit­ alters in Spanien, er zählt auch zu den Großen der ­e uropäischen Malerei.

Medieninformation «Ritual & Secreto» 21. Dezember 2015

www.flamencos-enroute.com Gönnerkreis Flamencos en route Kanton Aargau

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