Was wäre wenn - beim Theater Oberhausen

January 8, 2018 | Author: Anonymous | Category: Kunst & Geisteswissenschaften, Musik
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was wäre … n n e w

Aktuell

vorwort

Die Erzählungen der Schutzbefohlenen

Was wäre wenn …

Im Zusammenhang mit unserer Inszenierung von Elfriede Jelineks Die Schutzbefohlenen, die im März 2015 Premiere am Theater Oberhausen hatte, gewannen wir unter anderem auch Kontakt mit dem Hans-Sachs-Berufskolleg, dessen Schüler schließlich nicht nur als der Chor der Asylsuchenden auftraten. Am Ende der Inszenierung erzählen drei von ihnen in ihrer eigenen Sprache, vom Schauspieler Moritz Peschke simultan übersetzt, von wo sie kamen, warum sie aus ihrer Heimat fortgingen, fortgehen mussten. Und sie erzählen vor allem: wie sie schließlich nach Deutschland kamen. Erschreckende, manchmal auch haarsträubend abenteuerliche Reiseberichte, die über viele Länder und durch scheinbar unzählige Amtsstuben führten. Mit dem einzigen Ziel: eine neue Heimat zu finden.

Liebes Publikum,

Seit der Antike ist und bleibt gerade das Theater der Ort, in dem der Fremde und der Gastfreund – im Griechischen ist das dasselbe Wort – Gehör finden. Das Theater Oberhausen wird weiterhin im Kontakt mit dem Hans-SachsBerufskolleg bleiben, mit dem Übergangswohnheim für Asylbewerber und Aussiedler in der Weierstraße, mit dem Friedensdorf Schmachtendorf und, neben vielen anderen Institutionen und Initiativen, natürlich auch mit der Lutherkirche, die seit vielen Jahren immer wieder gemeinsame Projekte mit dem Theater veranstaltet hat. Im Rahmen dieser Kontakte planen wir gerade eine neue Serie mit dem Titel Die Erzählungen der Schutz­ befohlenen. Wie in den drei Berichten in der Jelinek-Inszenierung werden wir hören, aus welcher Fremde manche Menschen kamen, die jetzt nicht nur bei uns, sondern hoffentlich auch: mit uns zusammen sind. Tilman Raabke (Chefdramaturg Theater Oberhausen)

auch oder gerade nach dem „verflixten 7. Jahr“ in Oberhausen wollen wir versuchen, immer wieder einen neuen Blick auf die Wirklichkeit zu werfen. Das ist eine der Hauptaufgaben von Theater: Wirklichkeit neu zu sehen, neu erlebbar zu machen und dadurch unsere Phantasie und unseren Mut zur Veränderung der Wirklichkeit zu aktivieren. Was wäre wenn … ist ein Kernsatz des Theaters, weil Theater immer von möglichen Wirklichkeiten erzählt. Was wäre wenn … Oberhausen sehr reich wäre, und wenn Sie einen Wunsch frei hätten? haben wir uns gefragt. Unter diesem Aspekt haben wir das Spielzeitheft gestaltet, und Sie werden staunen, alle Fotos mit den Schauspielern sind in Oberhausen entstanden. Natürlich wissen wir alle, dass Oberhausen arm ist, und wir wissen auch alle, dass Armut und Reichtum sich in unserer Welt immer ungerechter verteilen. Aber: Was wäre, wenn Oberhausen sehr reich wäre, und wenn Sie einen Wunsch für die Stadt äußern könnten? Was würden Sie sich wünschen? Darüber möchten wir mit Ihnen ins Gespräch kommen. Wir werden in der nächsten Spielzeit regelmäßige „Stammtische“ zu diesem Thema in der b.a.r des Theater Oberhausen veranstalten. Wir sind gespannt auf Ihre Ideen. Neue Blicke auf die Wirklichkeit – auch unabhängig von Armut oder Reichtum – werfen wir im Programm durch viele Uraufführungen, viele neue künstlerische Teams und viele neue Kooperationspartner. Es wird also neue Stoffe, neue Themen und neue Sichtweisen auf die Welt, auf Oberhausen und auf uns, das Theater Oberhausen, geben. Einen neuen Blick werfen wir nicht nur mit den Fotos auf unser Ensemble. Das Theater Oberhausen ist ein Ensemble­theater mit wunderbaren Schauspielern. Es war uns wichtig, sie nicht nur auf der Bühne, sondern auch im Spielzeitheft in den Mittelpunkt zu rücken und sehr persönlich zu Wort kommen zu lassen. „Welcher Satz aus der Theaterliteratur war Dir der wichtigste? Welcher Satz hat Dich tief berührt, nachhaltig geprägt oder für immer verändert?“ Das waren die Fragen, die wir dem Ensemble gestellt haben. Die sehr unterschiedlichen Antworten finden Sie in diesem Heft. Werfen Sie neue neugierige Blicke auf das Theater Oberhausen, kommen Sie häufig!

Ihr Peter Carp (Intendant Theater Oberhausen) 2

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vorwort

Liebe Zuschauer, liebe Theaterbesucher,

vorwort

Liebe Theaterfreunde,

Theater in Oberhausen ist und bleibt unentbehrlich. Unser Theater ist nicht nur ein Ort des kulturellen Zusammenkommens, ein Ort des Selbstbewusstseins einer Stadt und des Nachdenkens über die eigene Identität – es ist in Oberhausen ein nicht weg zu denkender Bestandteil unserer Stadtgesellschaft. Dabei ist dem Theater Oberhausen in der jüngsten Vergangenheit Erstaunliches gelungen: Der Tradition eines Ensembleund Repertoiretheaters verpflichtet, wurden die alten klassischen Grenzen zwischen freier Szene und etablierter Kulturinstitution durch bahnbrechende Kooperationsmodelle erweitert und neue Publikumsstrukturen erschlossen. Die Internationalisierung des Hauses wurde nicht nur durch das Engagement internationaler (und oft junger) Regie­ talente vorangetrieben, auch ist das Theater Oberhausen mit seinen Produktionen immer wieder zu Gast auf renommierten Bühnen und Festivals im In- und Ausland. Gegen die Dominanz der Metropolen etabliert sich das Theater Oberhausen zudem mit großem Erfolg durch kreative Wagnisse. Schließlich können sich kleinere Stadttheater viel mehr erlauben, künstlerisch innovativ zu sein, als es den großen Flaggschiffen mitunter möglich ist. Den Spagat zwischen Theatertradition und Theaterinnovation geht das Theater Oberhausen auch in der kommenden Spielzeit entschlossen weiter. Nach dem großen Erfolg von Frank Goosens So viel Zeit in der letzten Spielzeit wird Goosen auf Grundlage seines jüngsten Buchs Raketenmänner erstmals ein eigenes Stück für das Theater schreiben, das in Oberhausen urauf­ geführt wird. Mit Pinocchio von Carlo Collodi, einem der bekanntesten Stoffe der Weltliteratur, wird es wieder ein Stück für die ganze Familie in der besinnlichen Jahreszeit geben, das nicht nur Kinderherzen höher schlagen lässt. Smoke, eine deutschsprachige Erstaufführung des katalanischen Autors Josep Maria Miró i Coromina, greift ein tagespolitisch brisantes Thema auf, den Konflikt zwischen Industrieländern und Staaten der dritten Welt: Ein kinderloses Paar geht in ein Entwicklungsland, um dort ein Kind zu adoptieren. Als sie im Hotel ankommen, bricht ein Aufstand los. Bei all dem liegt der Fokus der Intendanz Carp stets darauf, Theater zu öffnen, Theater für die Stadt zu machen und Formate zu entwickeln, die sich mit dem eigenen Publikum auseinandersetzen. Darin liegt schließlich nicht nur die ästhetische, sondern auch die soziale Bedeutung und die Chance eines Stadttheaters.

mit dem vorliegenden neuen Spielplan für die Saison 2015/16 zeigt sich das Theater Oberhausen als ein weltoffenes, experimentierfreudiges Haus. Weltoffen, weil wir in der kommenden Spielzeit Regiehandschriften nicht nur aus Deutschland, sondern aus den Niederlanden, Belgien, Ungarn, Griechenland und dem Iran kennenlernen werden. Experimentierfreudig, weil es eine Vielzahl von Uraufführungen geben wird, von Stücken also, die in Oberhausen zum ersten Mal zu sehen sind. Experimentierfreudig aber auch, weil das Theater Oberhausen strukturell neue Wege geht. So wird es in der kommenden Spielzeit eine Reihe von Koproduktionen mit anderen Ensembles und Produktionshäusern geben, die ganz unterschiedlich gestaltet sind. Die englische Gruppe Lone Twin wird in Oberhausen ein Außenprojekt im Stadtraum entwickeln. Bram Jansens Inszenierung von Smoke wird mit einem Theater aus den Niederlanden produziert – deutsche und holländische Schauspieler werden gemeinsam auf der Bühne stehen. Stef Lernous’ Lulu kommt in Zusammenarbeit mit Abattoir Fermé, einem freien Theaterensemble aus Belgien, heraus. Das Proton Theater aus Ungarn schließlich wird Kornél Mundruczós Inszenierung Imitation of Life gemeinsam mit Oberhausen produzieren, während es für Amir Reza Koohestanis Produktion Taxigeschichten schon Gastspielanfragen von anderen Häusern gibt. Das Theater Oberhausen probiert also neue Produktionsweisen aus und integriert sich damit in die internationale Theaterlandschaft. Es holt das Fremde nach Oberhausen und versteht Internationalität als Bereicherung. Ich glaube, dass das ein gutes und richtiges Signal ist in einer Zeit, in der viele Menschen das Fremde erst einmal als Bedrohung sehen und neue Strukturen skeptisch betrachten. Lassen Sie uns als Theaterbesucher die Chance nutzen, uns für das Fremde zu öffnen, Vielfalt als Reichtum und Möglichkeit zu verstehen, um unser alltägliches Leben besser zu begreifen. Nutzen Sie die Chance, dass wir ein eigenes Stadttheater haben, in dem die Welt zu Gast in Oberhausen ist – gehen Sie ins Theater!

Theater ist Zentrum des urbanen Lebens. Unsere Bürger haben ein Recht auf Theater. Gehen Sie hin, nehmen Sie teil, lassen Sie sich überraschen. Ihr Ihr

Klaus Wehling 4

Apostolos Tsalastras 5

Übersicht

Großes Haus Uraufführung

Moi non plus

Albert Ostermaier Regie Peter Carp Premiere am 04.09.2015 Uraufführung

Raketenmänner Frank goosen

Regie Peter Carp Premiere am 25.09.2015 Uraufführung

Taxigeschichten

Amir Reza Koohestani Regie Amir Reza Koohestani Premiere am 30.10.2015 TIP 6+

Pinocchio

Carlo Collodi

TIP 16+

Deutschsprachige Erstaufführung

Hedda Gabler

Überwintern

Regie Lena Kitsopoulou Premiere am 19.02.2016

Regie Bastian Kabuth Premiere am 13.11.2015

Henrik Ibsen

Uraufführung

Oostende

Thomas Hürlimann Regie Peter Carp Premiere am 08.04.2016

kornél mundruczó / Proton Theater Regie Kornél Mundruczó Premiere am 03.06.2016

Malersaal Uraufführung / Ruhrtriennale / Unter Welten

Regie Martin Kindervater Premiere am 22.11.2015 Deutschsprachige Erstaufführung TIP 16+

Regie Johannes Ender Aufführungen am 12. & 13.09.2015

The Tiger Lillies nach Frank Wedekind Regie Stef Lernous Premiere am 15.01.2016

Janne Teller

Regie/Leitung Michaela Kuczinna Premiere am 11.03.2016

juliane kann nach Lewis carroll

Konzept Angelika Fitz Ein Projekt zur Zukunft der Stadtgesellschaft des Goethe-Instituts und Urbane Künste Ruhr in Ankara/ Mardin, Athen, Belgrad, Bukarest, Sarajevo, Zagreb und Oberhausen

The rest is noise Alex Ross

Regie Johan Simons Vorstellung am 04.02.2016 im Großen Haus Eine Lesereihe der Ruhrtriennale mit sechs Theatern aus der Region

Deutschsprachige Erstaufführung

Smoke

Stadtprojekt

josep maria miró i coromina

Lone Twin

Regie Bram Jansen Premiere am 22.04.2016

Premiere im Mai/Juni 2016 in Oberhausen

Uraufführung

Heute Abend Zirkus des Jahrhunderts – mit Bär!

Der Abend, an dem wir unser Publikum kannten Regie Dittrich Frydetzki / Dreit / Flegel / Froelicher / Grief / Melzer / Worpenberg Premiere am 13.05.2016

Uraufführung TIP 4+

Linard Bardill

Mobile Produktion TIP 14+

bilder deiner großen liebe wolfgang herrndorf

Extras

Uraufführung TIP 12+

Alice

Regie Juliane Kann Premiere am 02.10.2015

6

Bürgerbühne TIP 14+

Nichts. Was im Leben wichtig ist

Uraufführung

Imitation of Life

The Hilariously, Hysterically, Horribly Funny Demons of Fleet Street

Lulu. Eine Mörderballade

lars norén

Actopolis – Die Kunst zu handeln

Mobile Produktion In Planung

TIP 15+

Ein bericht für eine akademie Franz Kafka

Regie Tim Lucas Premiere am 02.07.2015 im deutschen Pavillon der Expo 2015 in Mailand

Lennon

Ein musikalischer Abend von und mit Jürgen Sarkiss

7

Welche Begleitung würde Ihr Kaviar wählen?

Gegr. 1811 Sterkrade

Nassau Delicatessen The Only Choice

REINEM PER RIEMEN PER MEINER PER REIMEN PER PREMIEREN EIMERN PER EMPIRE REN MEER PER IN EPEN IRREM EPEN ER MIR MEIN PER ER MINE PER ER 10

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Uraufführung albert ostermaier

moi non plus Requiem für einen Liebenden Koproduktion mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen Regie Peter Carp // Musikalische Leitung Hans Platzgumer, Peter Engelhardt // Bühne Kaspar Zwimpfer Kostüme Gertrud Rindler-Schantl // Dramaturgie Rüdiger Bering Mit Lise Wolle / Dominique Horwitz, Jürgen Sarkiss, Hartmut Stanke und der Band des Theater Oberhausen Premiere am 04. September 2015 im Großen Haus Serge Gainsbourg ist vor allem durch seinen erotisch aufgeladenen Welthit Je t’aime … Moi non plus (1969), durch skandalträchtige Auftritte und durch seine Affären mit Brigitte Bardot oder Jane Birkin bekannt. Doch sein musikalisches Werk spannt sich in ungeheurer Vielfalt vom klassischen französischen Chanson über Jazz, Swing, Pop und Rock bis hin zu Rap und Reggae. Und hinter dem Provokateur Gainsbourg verbarg sich ein großer, äußerst vielseitiger Künstler, ein ewig Suchender. Dafür lieben und verehren ihn die Franzosen noch heute – 24 Jahre nach seinem Tod 1991. Der französische Staatspräsident Mitterrand nannte ihn in einem Nachruf „unseren Baudelaire, unseren Apollinaire“, der „das Chanson zu einer eigenen Kunstgattung erhoben“ habe. Ende der 70er Jahre erfand sich Serge Gainsbourg für öffentliche Auftritte einen Doppelgänger, ein Alter Ego: „Gainsbarre“, Kettenraucher, Säufer, Verführer, Provokateur, Draufgänger. Ein Mann wie seine Musik, treibend, getrieben, wild und zugleich verzweifelt zärtlich. Gainsbarre: der Versuch, sich ein Ich zu erfinden, das alles darf, alles kann, alles muss, alles überlebt, was das wahre Ich dahinter zerstören würde. Doch durch diesen coolen Gainsbarre bricht der wahre Gainsbourg durch, der von seiner Kindheit zu erzählen beginnt, als er ein scheu-schüchterner Junge war, den alle verhöhnten, weil er wie ein Mädchen aussah. Der Gainsbourg, dessen Wurzeln jüdisch sind, der im von den Deutschen besetzten Paris aufwuchs, der den Judenstern tragen musste. Ein Kampf der Identitäten und ein Kampf mit sich selbst, mit der Sucht, dem Scheitern.

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Uraufführung Frank Goosen

Raketenmänner Regie Peter Carp // Bühne Manuela Freigang // Kostüme Gabriele Rupprecht // Dramaturgie Simone Kranz Premiere am 25. September 2015 im Großen Haus

Frank Goosen ist Kabarettist und Autor von Romanen und Erzählungen. Doch obwohl er mit seinen KabarettProgrammen seit Jahren auf der Bühne steht, hat Goosen bisher noch kein Theaterstück geschrieben. Das mag daran liegen, dass Frank Goosen in seinen Büchern eine sensible, manchmal auch melancholische Seite zeigt, die nicht recht zu seinen humorvollen Bühnenprogrammen passen mag. Als das Theater Oberhausen ihn 2014 jedoch nach den Bühnenrechten für seinen Erfolgsroman So viel Zeit fragte, war Goosen einverstanden. Die Produktion in der Regie von Peter Carp wurde zu einem großen Publikumserfolg in der Spielzeit 2014/15. Nun hat Goosen erstmals selbst ein Theaterstück geschrieben. Als Grundlage dient ihm sein jüngster Erzählband Raketenmänner, den er um­geschrieben und um diverse Szenen erweitert hat.

Albert Ostermaier hat Moi non plus für Dominique Horwitz, das Theater Oberhausen und die Ruhrfestspiele Recklinghausen geschrieben. In seinem „Requiem für einen Liebenden“ lässt der dem Tode nahe Gainsbourg sein Leben und seine Musik Revue passieren. Dafür hat er Julie und Jim engagiert: Sie sollen seine berühmten Geliebten und ihn selbst verkörpern und, begleitet von einer Studioband, seine Songs singen – wobei es auch Gainsbourg immer wieder ans Mikrofon treibt. Ab und an schaut auch sein langjähriger Freund und Wegbegleiter Philippe vorbei …

Wie heißt es in Elton Johns Song Rocket Man (Raketen-Mann)? „I’m not the man, they think I’m at home.“ – „Ich bin nicht der Mann, für den man mich zuhause hält.“ Von solchen Männern erzählt Raketenmänner. Männer, die in ihrem Alltag gefangen sind und davon träumen, ganz anders zu sein. Da ist zum Beispiel Kamerke. Er hat sich vorgenommen, seine Frau zu betrügen. Warum? Um es ihr heimzuzahlen, denn auch sie war mit einem anderen im Bett. Lust auf andere Frauen hat Kamerke eigentlich nicht. Oder Frohnberg, der Abteilungsleiter ist. Doch seine Firma schreibt rote Zahlen. Frohnberg weiß, dass er demnächst seinen Mitarbeiter Ritter kündigen muss, und eigentlich hasst er es, Chef zu sein. Das darf er sich aber weder zu Hause noch in der Firma anmerken lassen. Abends sitzt er heimlich in dem Baumhaus, in dem seine Kinder schon lang nicht mehr spielen, und guckt wie ein Fremder auf das Treiben in seinem eigenen Wohnzimmer.

Es sind Gainsbourgs schönste und berühmteste Chansons und Songs, die durch sein Leben führen. Neben dieser musikalischen Odyssee gibt es in Peter Carps Inszenierung die Ebene des Unmittelbaren, des Jetzt im Studio, der Konflikte und erotischen Spannungen zwischen den Figuren, der Streits, Krisen, Eskalationen, Hallu­zinationen und Explosionen, des Schlagens und Zerschlagens, Küssens, Liebens, Singens. Und im Hintergrund: der lauernde Tod.

Es gibt noch viele solcher gescheiterter Helden in Goosens Raketenmänner. Sie alle verbindet ein feines Geflecht von Sehnsüchten und zufälligen Begegnungen. Wie so oft bei Goosen spielt Musik eine tragende Rolle. Leitmotivisch werden einzelne Titel als Soundtrack zu den Lebensgeschichten der Raketenmänner angespielt. Man hört die Musik und versteht, worum es geht. 13

Parsival hat Atlanta eine geschmiert. Eike Weinreich zitiert Das Haus in Montevideo von Curt Goetz

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Das erste Mal, als ich Theater spielte, war ich circa sechs Jahre alt. Meine Schwester Maren spielte in ihrer Schule Das Haus in Montevideo und es wurde ein Lohengrin gesucht. Mein erster und einziger Satz in dem Stück hieß „Parsival hat Atlanta eine geschmiert“. Da ich mir nicht merken konnte, wann ich meinen Satz sagen sollte, wurde ich nach meinem Stichwort von Herrn Schöble, dem damaligen Lehrer meiner Schwester, auffordernd angeguckt und stammelte ihn dann heraus. Für das Stück wurden mehrere Kinder gesucht und so spielte auch meine andere größere Schwester Sina eine kleine Rolle. Am Ende der Vorstellung gab es auch in diesem Fall einen freundlichen Applaus, als alle Darsteller und Kinder sich in einer Reihe aufstellten und sich verbeugten. Einzelapplaus gab es in dem Fall nicht. Oder besser: sollte es nicht geben. Denn während die anderen Kinder und Darsteller nach der ersten Verbeugung den verabredeten Schritt nach hinten machten, damit sich vor ihnen der Vorhang zuzog, blieb meine verträumte Schwester, die nach mir die zweitkleinste Rolle hatte, stehen, wo sie war. Mit mir an ihrer Hand. Auf der falschen Seite des Vorhangs. Während sie sich souverän vor dem damals unendlich großen Publikum verbeugte, suchte ich wie panisch die Öffnung des Vorhangs, welche einfach nicht zu finden war. Ein Lachen folgte. Und je länger und verzweifelter meine Suche nach dem Ausgang, desto größer wurde die unfreiwillige Komik und das warme Lachen des Publikums. Mit Blick auf meine heutigen Interessen bleibt das Gefühl, das sich damals, mit fünf, sechs Jahren, etwas verankert hat, in mir. Eike Weinreich wurde 1985 in Oldenburg geboren. Ab 2007 studierte er in Leipzig an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy. In der Spielzeit 2009/10 war er am Schauspielstudio am Staatsschauspiel Dresden engagiert. Im Jahr 2011 gewann der Film Neue Vahr Süd (Autor: Sven Regener), in dem Weinreich die Rolle des Martin Klapp spielt, in der Kategorie Beste TV-Komödie den Deuschen Comedy­preis sowie den Grimme-Preis. Eike Weinreich gehört seit der Spielzeit 2011/12 zum Ensemble des Theater Oberhausen.

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In den ersten Tagen und Nächten, oder waren es nur Stunden, wie konnte er die Zeit messen ohne Himmel, fragte er sich noch manchmal, was unter dem Boden sein mochte, der unter seinen Schritten Wellen schlug, so dass er zu atmen schien, wie dünn die Haut über dem unbekannten Unten und wie lange sie ihn heraushalten würde aus den Eingeweiden der Welt. Laura Angelina Palacios zitiert Herakles 2 oder die Hydra von Heiner Müller

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Ich habe nicht den einen wichtigsten Satz. Es gibt ein Erlebnis (von vielen), das meine Arbeit nachhaltig geprägt hat: Arbeitswochen mit Dimiter Gotscheff an Zement von Heiner Müller während des Studiums. In einem finsteren Proberaum mit schwarz gestrichenen Wänden und ohne Fenster las er diesen Satz. Jedes einzelne Wort tropfte sehr langsam in die Dunkelheit, ruhig und leicht und einfach, Wort für Wort. Der Satz schien ewig zu sein und ich war mir nicht sicher, ob ich alles verstand, aber die Zeit blieb irgendwie stehen und als der Satz endete, war mein Kopf überflutet mit Bildern und ich merkwürdig aufgewühlt. Es war ein Moment, der mich lehrte, wie wertvoll im Theater das einzelne Wort ist, die Pausen, die Stille und der geschaffene Raum dafür, und wie dann ein Satz zuschlagen kann. Laura Angelina Palacios, geboren 1987 in Zürich, absolvierte 2014 ihre Ausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Sie war 2013 bereits während ihres Studiums an der Volksbühne Berlin und am bat-Studiotheater engagiert, spielte beim Stamba-Festival in Bagdad und 2014 am See Burgtheater Kreuzlingen. Laura Angelina Palacios ist zweimalige Preisträgerin und zusätzlich Förderpreisträgerin des Migros-Kulturprozent und Gewinnerin des Ensemblepreises beim 24. Theatertreffen deutsch­ sprachiger Schauspiel-Studierender. Seit der Spielzeit 2014/15 ist sie festes Ensemblemitglied am Theater Oberhausen.

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Uraufführung Amir Reza Koohestani

taxigeschichten Nach Texten von Naser Ghiasi

carlo collodi

tip 6+

Pinocchio

In Kooperation mit dem Theater im Pumpenhaus (Münster) und Kampnagel (Hamburg) Text und Regie Amir Reza Koohestani // Bühne und Kostüme Mitra Nadjmabadi // Video Philip Widmann Dramaturgie Rüdiger Bering Premiere am 30. Oktober 2015 im Großen Haus

Bühnenfassung von Martin Kindervater Regie Martin Kindervater // Bühne Anne Manss // Kostüme Elisabeth L. Gers Musik Lukas Rauchstein // Dramaturgie Tamina Theiß Premiere am 22. November 2015 im Großen Haus

Mit seiner Mehr Theatre Group ist der iranische Autor und Regisseur Amir Reza Koohestani gefeierter Stammgast auf Festivals in der ganzen Welt. Nun realisiert er am Theater Oberhausen erstmals ein Projekt mit einem deutschen Ensemble: Koohestani adaptiert die Taxigeschichten seines seit zwanzig Jahren in Deutschland lebenden Landsmanns Naser Ghiasi, die im Iran zunächst als Internet-Blog, dann mit großem Erfolg in Buchform publiziert wurden. Unmittelbar nachdem uns Amir Reza Koohestani als Sujet Ghiasis Taxigeschichten vorgeschlagen hatte, erhielt der iranische Filmregisseur Jafar Panahi für seinen Film Taxi den Goldenen Bären bei den Berliner Filmfestspielen 2015. Der Film spielt – wie Ghiasis Geschichten und Koohestanis Bühnenwerk – in einem Taxi; nur dass dieses statt durch Berlin durch Teheran fährt. Ein Zufall? Nein, erklärt uns Koohestani, das Taxi sei Schauplatz zahlreicher iranischer Filme, Theaterstücke oder Bücher: ein idealer Ort für Begegnungen zwischen Menschen, die ansonsten kaum miteinander ins Gespräch kommen würden, öffentlich und diskret zugleich. Auf jeden Fall ein idealer Ort für einen Theaterabend von Koohestani, der in seinen Theaterarbeiten, egal ob er Tschechow adaptiert oder einen eigenen Text schreibt, gern ganz persönliche, fast privat wirkende Geschichten erzählt. Doch hinter dem auf den ersten Blick intimen und unspektakulären Charakter seiner Kammer­spiele aus dem iranischen Alltag offenbaren sich bei näherem Hinsehen weit über das Individuelle und Private hinaus­ gehende gesellschaftliche und politische Dimensionen.

„Unmöglich!“ – denkt der Holzschnitzer Geppetto. „Ein Stück Holz kann doch nicht sprechen!“ Aber da dieses besondere Stück Holz es offensichtlich doch kann, schnitzt er kurzerhand einen Jungen daraus und tauft ihn Pinocchio. Pinocchio ist ein aufgewecktes Kerlchen, fröhlich und schlau, aber er funktioniert einfach nicht so, wie es sich für eine brave Marionette gehören würde. Er ist frech und tut meistens nicht das, was ihm gesagt wird. Und er flunkert so viel, dass seine Nase ganz lang wird. Andauernd gerät er in Schwierigkeiten, kommt zu spät oder gar nicht nach Hause und bereitet dem armen Geppetto insgesamt furchtbare Sorgen. Und das alles, weil er auf dem Weg zur Schule einer Puppentheatergruppe begegnet, deren Vorstellung er einfach sehen muss!

Die Dialoge im Taxi sind eigentlich eher beiläufig und unverbindlich, bergen aber oft erhebliches dramatisches und komisches Potential. Ghiasis iranischer Taxifahrer wird mit den Schicksalen, den Lebenskrisen und Glücksmomenten seiner Fahrgäste konfrontiert, er erfährt Überraschendes, Berührendes, Schockierendes, er wird von ihnen beschimpft und als Zuhörer, als Beichtvater gar, benutzt. Und dabei träumt er selbst von einem anderen Leben, vom Erfolg als Schriftsteller, von seiner Heimat oder auch nur von einem warmen persischen Abendessen …

So beginnen Pinocchios berühmte Abenteuer auf Theater- und Zirkusbühnen, mit Fuchs und Katze, mit Grille und Fee, im Spielzeugland und zuletzt sogar im Bauch eines Wales. Ob es ihm gelingen wird, „ein richtiger Junge“ zu werden und außerdem seinen Stiefvater Geppetto glücklich zu machen? Wir werden es sehen.

Durch die Augen des namenlosen iranischen Taxifahrers, des Fremden, des Exilanten erleben wir das Verhalten seiner deutschen Fahrgäste und erfahren so etwas über uns und unsere Gesellschaft. 18

Mit Pinocchio bringt Martin Kindervater, der in der vergangenen Spielzeit mit In einem tiefen, dunklen Wald … von Paul Maar unsere kleinen und großen Gäste begeisterte, nun eine der legendärsten Kinderbuch-Figuren der Welt auf die Bühne. 19

das dort ist das hier. das ist philosophie. 20

Jürgen Sarkiss zitiert Ödön von Horváth

Sprache allein ist nicht alles. Musik muss auch sein. Der Klang einer schallenden Ohrfeige, nach einem unbeholfenen Tätscheln auf den Hintern einer Kollegin, die völlig unvorbereitet, die Anweisung des Regisseurs nicht mitbekommend, im Affekt zuschlägt. So schön und spontan. Jürgen Sarkiss wurde in Hanau geboren. Seine Theaterreise begann an den Bühnen der Landeshauptstadt Kiel und führte ihn ans Schauspielhaus Düsseldorf, ans Berliner Ensemble und Luzerner Theater. 1999 - 2001 gehörte er zu Peter Steins Faust-Ensemble. Des Weiteren arbeitete er u. a. mit den Regisseuren Claus Peymann, Gil Mehmert, Jürgen Kruse und Herbert Fritsch. Seit der Spielzeit 2008/09 ist er Ensemblemitglied am Theater Oberhausen. Hier entwickelte er Songs for Drella, Wild Years und Are You Experienced? und mit dem Gitarristen Peter Engelhardt das Projekt Mojo Work.

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Deutschsprachige Erstaufführung The Tiger Lillies nach Frank Wedekind

Lulu

Eine Mörder­ ballade

Koproduktion mit Abattoir fermé (Mechelen)

Regie Stef Lernous // Musik Martyn Jacques (The Tiger Lillies) // Musikalische Leitung Otto Beatus Bühne und Licht Sven Van Kuijk // Dramaturgie Rüdiger Bering Premiere am 15. Januar 2016 im Großen Haus Der Zeitungsredakteur Schöning hat die minderjährige Lulu von der Straße geholt, zu seiner Geliebten gemacht und, um sich selbst gut bürgerlich vermählen zu können, mit dem greisen Medizinalrat Goll verkuppelt, der sie Ellie nennt und vom Kunstmaler Schwarz porträtieren lässt. Als der bislang asexuelle Schwarz über Lulu herfällt, trifft den hinzukommenden Goll buchstäblich der Schlag. – Schwarz heiratet Lulu, nennt sie Eva und wird durch seine Bilder von ihr reich und berühmt. Als er von Schöning erfährt, dass Lulu nach wie vor dessen Geliebte ist, bringt er sich um. – Schöning heiratet nun selbst die zweifache Witwe und nennt sie Mignon. Auch ihn plagt bald die Eifersucht: auf den Athleten Rodrigo Quast, auf die lesbische Gräfin Geschwitz, auf seinen eigenen Sohn Alwa. Schöning fordert Lulu zum Selbstmord auf. Tatsächlich löst sich aus seinem Revolver ein Schuss … Eine „Monstre-Tragödie“ nannte Wedekind seine 1894 vollendete Urfassung der Lulu. Wie in einer lüsternen und blutigen Moritat lässt Wedekind die Herren der Gesellschaft dem „schönen wilden Tier“ Lulu verfallen. Wedekinds Werk mit seiner unverklemmten, unverschämten Darstellung von sexueller Lust und Abhängigkeit, von lesbischer Liebe und Prostitution hat immer wieder Musiker zu Vertonungen inspiriert, von Alban Berg bis Lou Reed. Bei der englischen Theaterband Tiger Lillies und ihrer Adaption für die Opera North in Leeds wird die „Monstre-Tragödie“ zur „Mörderballade“: Ihre Songs werden für unsere deutsche Erstaufführung von Otto Beatus arrangiert, der für diese Produktion ans Theater Oberhausen zurückkehrt. Regie führt der 1973 geborene Belgier Stef Lernous, mit dessen freiem Ensemble „Abattoir fermé“ („geschlossener Schlachthof“) wir Lulu. Eine Mörderballade als Koproduktion realisieren. In seiner zwischen Brüssel und Antwerpen gelegenen Heimatstadt Mechelen entstehen seit gut fünfzehn Jahren äußerst ungewöhnliche und faszinierende Theaterabende, die in Belgien und den Niederlanden Kult sind: Stef Lernous kreiert in seinen Arbeiten auf verblüffende Weise und mit zugleich raffinierten wie einfachen Theatermitteln an Horrorfilme erinnernde Atmosphären und betörende, verstörende Bilderwelten. Lulu – die Tiger Lillies – Otto Beatus – Stef Lernous: Beste Zutaten für einen weiteren außergewöhnlichen, einzigartigen Musiktheaterabend im Theater Oberhausen. 22

henrik ibsen

Hedda Gabler

tip 16+

Regie Lena Kitsopoulou // Bühne und Kostüme Elli  Papageorgakopoulou // Dramaturgie simone kranz Premiere am 19. Februar 2016 im Großen Haus

Das war keine Liebesheirat: Die schöne, anspruchsvolle und elegante Hedda, als Tochter des Generals Gabler aristokratisch erzogen, aber ohne große Mitgift, hat den gutmütigen und naiven Jørgen Tesman nur aus Versorgungsgründen geehelicht. Und auch er, der biedere Wissenschaftler, sieht in ihr eher ein kostbares Objekt und Statussymbol als eine Partnerin. Nun kommen die beiden von einer mehrmonatigen Hochzeitsreise nach Hause. Während Tesman als Historiker diese Zeit zu ausgiebigen Archivstudien nutzen konnte, hat Hedda sich nur gelang­ weilt. Und so soll ihr ganzes Leben weitergehen? Hedda rebelliert gegen die Mittelmäßigkeit und Banalität, sie möchte das Leben gerne als Spiel und Herausforderung begreifen. Das ist ihr als junges Mädchen gut gelungen, doch als verheiratete Frau empfindet sie nur Leere. Was bleibt, ist ihr zur Schau getragener Stolz und eine diffuse Sehnsucht nach Schönheit. Da taucht Ejlert Løvborg auf, der früher in Hedda verliebt war und der durch ihre Zurückweisung auf die schiefe Bahn geraten ist. Eine andere Frau, Thea Elvsted, hat ihn wieder aufgerichtet, und jetzt sprechen alle von seinem genialen Buch, das gerade erschienen ist. Ein zweiter Band steht kurz vor der Veröffentlichung. Løvborg könnte Tesmans Arbeit in den Schatten stellen und seine Karriereträume vernichten. Hat Hedda noch Macht über Løvborg? Die Regisseurin Lena Kitsopoulou wird mit Hedda Gabler zum ersten Mal in Deutschland inszenieren. Die gebürtige Griechin studierte zunächst an der Karolos Koun Schauspielschule. Danach arbeitete sie als Schauspielerin in Filmund Theaterproduktionen. 1994 wurde sie auf dem Internationalen Filmfestival Thessaloniki mit dem Darsteller­preis für ihre Rolle in No Sympathy for the Devil in der Regie von Dimitris Athanitis ausgezeichnet. 2006 gelang ihr mit der ersten Veröffentlichung eines Bandes mit Kurzgeschichten auch der Durchbruch als Autorin. 2013 erhielt sie den internationalen Autorenpreis des Heidelberger Stückemarktes für ihr Theaterstück Athanasios Diakos – The Return. In ihre Regiearbeiten montiert Lena Kitsopoulou oft eigene Texte. Ihre Inszenierung von Lorcas Blut­ hochzeit war 2014 einer der Höhepunkte des Epidaurus Festivals in Athen. 23

Ich bin Frau Holle – und ich mache, dass es auf der Erde schneit. Lise Wolle zitiert Frau Holle von den Gebrüdern Grimm

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Gleich nach dem Abitur arbeitete ich ein Jahr lang in einem freien Theater, das sich seine Projekte vor allem mit Märchenvorstellungen finanzierte und damit durch die Lande tingelte. Nach etwa einer Woche sprang ich kurzerhand für eine erkrankte Schauspielerin ein und krampfte mich wenig später – wer könnte dieses Angebot ablehnen? – als Frau Holle über die Bühnen diverser Mehrzweckhallen in der brandenburgischen Provinz. Am meisten hatte ich mich vor kreischenden, hyperaktiven Grundschülern gefürchtet – aber den Satz: „Ich bin Frau Holle – und ich mache, dass es auf der Erde schneit“, ironiefrei über die Lippen zu bringen, wurde eine viel größere Herausforderung. Bei jeder Vorstellung, in der ich die fleißige Goldmarie in meinem Apfelgarten begrüßte, echote „Was verdammt mache ich eigentlich hier?“ durch meinen Kopf. Irgendwann kicherte ich mich nur noch vor Scham und Erschöpfung durch die Vorstellungen. Horror. Nichtsdestotrotz: Am Ende des Winters, etwa 50 Vorstellungen später und um einige Erfahrungen reicher, schließlich die Gewissheit: Wenn du eine gutmütige Omi in weißem Nachthemd und mit Daunenkissen in der Hand spielen kannst, kriegst du den ganzen anderen Kram auch hin, und viel schlimmer kann’s echt nicht mehr kommen. War bis jetzt auch so. Lise Wolle wurde 1986 in Berlin geboren. 2008 - 2012 studierte sie Schau­spiel an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Bereits während ihres Studiums spielte sie als Gast am Schauspielhaus Bochum, am Schauspiel Essen, bei der Ruhrtriennale und am Ringlokschuppen Ruhr und begann mit dem Berliner Produktionskollektiv copy&waste zusammenzuarbeiten. Zunächst als Gast auch am Theater Oberhausen zu sehen, ist Lise Wolle seit der Spielzeit 2013/14 hier festes Ensemblemitglied. Im Sommer 2014 erhielt sie den Publikumspreis des Freundeskreises „theater.für.oberhausen“ e.V.

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Auf die Irritation kommt es an. Wir sind nicht dazu da, den Leuten eine Gefälligkeit zu erweisen, das Theater ist keine Gefälligkeitsanstalt. HARTMUT STANKE zitiert Der Theatermacher von Thomas Bernhard

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Hin und wieder aber eben doch, muss wohl so sein. Tja. Das Leben wird länger, das Theaterspielen in Oberhausen bleibt. Jahrzehnte inzwischen. Jahre mögen noch folgen. Und also auch Jahreswechsel – mit Lesungen im Malersaal: eine mir lieb gewordene Gewohnheit! Hartmut Stanke wurde 1943 in Schlesien geboren und ist in Göttingen aufgewachsen. Er absolvierte eine Schauspiel­ausbildung an der Berliner Max-Reinhardt-Schule. Seine TheaterStationen: Hannover, Heidelberg, Oberhausen, Dortmund, Ulm. Seit 1992 wieder – und dieses Mal endgültig – im Theater Oberhausen. Hartmut Stanke liest gerne vor, seit vielen Jahren im Radio, im Theater und auch privat.

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Uraufführung thomas hürlimann

oostende Koproduktion mit dem Konzert Theater Bern Regie Peter Carp // Bühne Kaspar Zwimpfer // Dramaturgie Tamina Theiß Premiere am 08. April 2016 im Großen Haus

In der belgischen Hafenstadt Oostende tagt ein Kardiologenkongress. Der letzte Nachmittag der Tagung ist angebrochen, und die Götter in Weiß haben allen Grund zu feiern: Nichts Geringeres als die medizinische Machbarkeit der Überwindung des Todes ist ihnen gelungen. „Man kann den Tod besiegen“. Als Paradepatienten haben sie den von den Toten erweckten Lazarus eingeladen – er soll der krönende Abschluss des Kongresses sein. Lazarus wartet an der Bar im Foyer auf seinen Auftritt, gemeinsam mit einem extra für einen der Herren Professoren angereisten Edelcallgirl aus Antwerpen, dem Barmann und einigen anderen. Draußen vor der Fensterfront türmen sich bedrohliche Sturmwolken auf, die sich bald in einem Orkan entladen werden, während Kongressteilnehmer plaudernd das Foyer durchqueren … In Oostende verhandelt Thomas Hürlimann mit hintergründigem Humor den Triumph des Menschen über die eigene Sterblichkeit, der durch den Ausbruch einer unbeherrschbaren Naturkatastrophe jedoch nur von kurzer Dauer ist. Einziger Überlebender der Katastrophe ist Lazarus, dem durch die Erweckung durch Christus der Tod versagt ist. In den Trümmern stehend, verflucht er sein Schicksal und Gott. Thomas Hürlimann ist einer der bekanntesten zeitgenössischen Schriftsteller aus der Schweiz. Er schreibt Erzählungen, Theaterstücke und Romane. Peter Carp und ihn verbindet eine langjährige Arbeitsfreundschaft. Nach der bewegenden Inszenierung der Novelle Das Gartenhaus in der Spielzeit 2013/14 bringt Peter Carp nun die von Hürlimann eigens für das Theater Oberhausen geschriebene Tragikomödie Oostende auf die Bühne. 28

Uraufführung kornél mundruczó / Proton Theater

imitation of life Koproduktion von Proton Theater (Budapest) mit Theater Oberhausen, Wiener Festwochen, Trafó House of Contemporary Arts (Budapest), HAU Hebbel am Ufer (Berlin), Hellerau – Europäisches Zentrum der Künste Dresden u. a. Regie Kornél Mundruczó // Text Kornél Mundruczó, Kata Wéber Bühne und Kostüme Márton Ágh // Produktionsleitung Dora Büki Premiere am 03. Juni 2016 im Großen Haus Im Frühjahr 2005 wurde Ungarn von einem Kriminalfall erschüttert: Ein junger Roma wurde von einem gleichaltrigen Mann mit einem Schwert ermordet. Der unverhohlene Rassismus der neofaschistischen Jobbik-Partei gegenüber Sinti und Roma wurde von vielen als Nährboden für diese Bluttat ausgemacht. Umso größer war das Entsetzen bei liberalen Kräften, als sich herausstellte, dass der Täter ebenfalls Roma war. Allerdings hatte er seit Jahren seine Identität verleugnet und war Mitglied einer reaktionären Organisation. Diese wahre Begebenheit und Douglas Sirks Hollywood-Melodrama Imitation of Life von 1959 sind Ausgangspunkt von Kornél Mundruczós gleichnamiger neuer Produktion: Der Sohn einer Romafamilie versucht seit seiner Kindheit seine Herkunft, die ihn oft zu einem gesellschaftlich Ausgegrenzten macht, zu verbergen und zu verdrängen. Nach einer heftigen Auseinandersetzung mit seinem Vater verlässt er seine Familie. Doch auch in der Stadt sieht er sich auf der Jobsuche immer wieder mit rassistischen Vorurteilen konfrontiert. Währenddessen sucht seine Mutter nach ihrem verlorenen Sohn. Die Polizei allerdings zeigt keinerlei Interesse, einen verschwundenen Roma aufzuspüren. Der Junge prostituiert sich in einem Hotel in der Großstadt. Er färbt sich seine Haare blond, erfindet sich eine neue Identität und verliert jegliche Ähnlichkeit mit dem, der er war. Die reiche und einsame Besitzerin des Luxushotels, in dem er regelmäßig seine KundInnen trifft, macht ihn zu ihrem Geliebten. Durch sie gelangt er zu Geld – und zu Macht. Der Ablehnung und Verachtung durch die Hotelangestellten begegnet er mit zunehmend autoritärem und aggressivem Verhalten. Doch plötzlich steht seine Mutter in der Tür und teilt ihm mit, dass sein Vater gestorben ist. Konfrontiert mit seiner wahren Identität, ist sein Zusammenbruch nahe … Kornél Mundruczó zählt mit seinen Filmen wie mit seinen Theaterarbeiten zu den wichtigsten und politischsten Regisseuren in Europa. Bereits sein erster Kurzfilm Tag für Tag wurde 2001 bei den Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen mit drei Preisen ausgezeichnet. Seine Inszenierung Es ist nicht leicht, ein Gott zu sein mit seinem ungarischen Ensemble Proton Theater war 2010 bei Theater der Welt im Ruhrgebiet zu sehen und erhielt beim Festival Politik im Freien Theater in Dresden 2011 den Hauptpreis. 2012 realisierte er am Theater Oberhausen Schöne Tage. Für seinen Film White God verlieh ihm die Jury der Filmfestspiele in Cannes 2014 den Hauptpreis der Sektion Un certain regard. In seiner neuesten Theaterproduktion Imitation of Life entwirft Mundruczó eine politische Studie über Identitäten und Realitäten in einem zunehmend extremistischen Europa des 21. Jahrhunderts. 29

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ich habe nichts als worte. Elisabeth Kopp zitiert Iphigenie auf Tauris von Johann Wolfgang von Goethe

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In der Einöde sind alle Berufe vertreten. P. ist Ärztin, sie sieht sich das Riesenhämatom von K. an, besorgt die nötigen Drogen in der Apotheke, kein Problem, sie hat ihren Arztausweis. F. ist Baumpfleger, er begutachtet die Palme. Schädlingsbefall? U. kann eine ganze Menge, hat bei der Feuerwehr gearbeitet, er löscht einen Brand und gibt uns Nutzlosen klare Anweisungen. K. kann kochen, auch mit Riesenhämatom … Ich schaue mich beschämt um und sage: „Ihr könnt ja alle was!“ Die erstaunte Antwort: „Du machst was für den Geist, das ist wichtig!“ Elisabeth Kopp wurde in Wien geboren, absolvierte ihr Schauspielstudium am Mozarteum in Salzburg. Es folgten Engagements u. a. am Burgtheater Wien, am Schauspiel Frankfurt, an den Bühnen der Stadt Kiel, am Volkstheater, am Schauspielhaus Wien sowie am Luzerner Theater. Sie arbeitete u. a. mit Regisseuren wie Hans Hollmann, Cesare Lievi, Peter Palitzsch, Jürgen Kruse, Wolfgang Engel, Herbert Fritsch und Andriy Zholdak. Mit Peter Carp arbeitet sie seit Abschluss ihres Studiums kontinuierlich zusammen. Beim Luzern Festival war sie Sprecherin in Daniel Barenboims Fidelio-Aufführung. 2014/15 spielte sie in dem Kinofilm Women in Gold in der Regie von Simon Curtis mit. Seit der Spielzeit 2008/09 ist Elisabeth Kopp festes Ensemblemitglied am Theater Oberhausen.

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Ich lebe, ein Bürger derer, welche kommen werden. Moritz Peschke zitiert Marquis Posa in Don Karlos von Friedrich Schiller

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Diesen Satz habe ich zum ersten Mal in Andrea Breths Don Karlos am Burgtheater gehört. Wenn ein Theatersatz in Erinnerung bleibt, liegt das ja meist nicht nur an der Literatur, sondern mindestens gleichermaßen an der Art, wie der Schauspieler ihn gesagt hat. Der Darsteller des Posa nutzte jedes Komma zu einer Pause, um innerlich Mut für die genaue Formulierung dieses kühnen Gedankens zu fassen. Er klingt ja ziemlich überheblich, dieser Satz, gleichzeitig offenbart er aber die tiefe Menschlichkeit des Revolutionärs Posa, der zu seinem Traum von einer besseren Welt steht. Er bleibt brandaktuell und auch heute eine scharfe Abgrenzung zu allen, die sich mit einer Welt abfinden, in der die Menschenrechte längst nicht überall und in vollem Maße gelten. Geboren 1988 in München wuchs Moritz Peschke in Augsburg auf und machte bereits im Kindergarten erste Theatererfahrungen, die dann in der Schule, im Jugendclub des Theaters und schließlich auf der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch ausgeweitet und vertieft wurden. Während des Studiums spielte er am Studiotheater BAT, am Deutschen Theater und am Maxim Gorki Theater. Seit der Spielzeit 2013/14 ist er Ensemblemitglied des Theater Oberhausen.

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unter welten Ein Abend, Drei Städte, drei junge Theaterkollektive

Die Ruhrtriennale 2015 ergründet Schöpfungsmythen, spürt der Kraft der Geschichte und Erinnerung nach und steigt herab zu Ursprüngen und Urängsten. Unter Welten umfasst all das. Im Rahmen der Campustriennale Masterclass erhalten drei junge Theaterkollektive – ausgewählt aus 200 Bewerbungen aus aller Welt – die Möglichkeit, ein eigenes Projekt zu diesem Themenkreis am Theater Oberhausen, dem Ringlokschuppen Ruhr und dem Schauspiel Essen unter professioneller Unterstützung zu entwickeln. Die Uraufführungen sind zu erleben an einem langen Theaterabend, der die drei verschiedenen Städte und Orte miteinander verbindet. Ein Trip „Unter Welten“ mit der Theatergeneration von morgen. Der für eine Projektentwicklung am Theater Oberhausen nominierte junge Regisseur Johannes Ender hat es sich zum Ziel gemacht, mit seinen künstlerischen Weggefährten an einer zeitgemäßen Wiederbelebung des Volkstheaters zu arbeiten. In ihrer Schauspielinszenierung gehen sie dem Tod und dem Lachen auf den Grund. Wortwörtlich: In einem Keller versammeln sie einsame Massenmörder, depressive Kannibalen und verzweifelte Höllenbohrer. Es geht um den Exzess der Komik des Morbiden, um das Lachen über das Sterben und warum es unser einziger Umgang mit dem Tod zu sein scheint. The Hilariously, Hysterically, Horribly Funny Demons of Fleet Street basiert auf viktorianischem Groschenromanhorror sowie einer „Spiegel“-Reportage über russische Ingenieure, die bei Bohrlocharbeiten angeblich auf die christliche Hölle stießen. Kein Witz.

The Hilariously, Hysterically, Horribly Funny Demons of Fleet Street Regie Johannes Ender // Bühne und Kostüme Marie Gimpel // Musik, Multimedia Daniel Dominguez Teruel Dramaturgie Vasco Boenisch, Tamina Theiß // Mit Jasper Diedrichsen, Björn Meyer Vorstellungen am 12. und 13. September 2015 Die Tour startet um 17.00 Uhr am Schauspiel Essen (Casa) mit Triggers and Thresholds – The Blogpera, einem Projekt von Jens Maurits Orchestra, und endet im Ringlokschuppen Ruhr nach der Vorstellung von Combina or Der Messing­kauf Reloaded, einem Projekt von Shauloff/Stange, um 22.00 Uhr. Kombitickets sind erhältlich für alle drei Veranstaltungen in Essen, Oberhausen und Mülheim inkl. Bustransfer zwischen den Spielstätten ab Schauspiel Essen unter www.ruhrtriennale.de.

Gefördert durch die Allianz Kulturstiftung. Eine Produktion der Ruhrtriennale in Kooperation mit dem Theater Oberhausen, dem Ringlokschuppen Ruhr und dem Schauspiel Essen.

Uraufführung juliane kann nach Lewis carroll

tip 12+

alice

Regie, Text und Bühne Juliane Kann // Kostüme und Mitarbeit Bühne Josephin Thomas Musik Daniel Freitag // Dramaturgie Tilman Raabke Premiere am 02. Oktober 2015 im Malersaal Alles beginnt damit, dass Alice völlig unvermittelt und unerwartet ein sprechendes weißes Kaninchen entdeckt. Von Neugier getrieben und ohne auch nur einen Moment nachzudenken, folgt sie ihm in den Kaninchenbau. Und auf einmal ist alles um sie herum ganz anders, dort im Wunderland, dort hinter den Spiegeln. Sie begegnet selt­ samen Wesen wie einem verrückten Hutmacher, einer grinsenden Katze, einer weißen und einer schwarzen Königin, die mit großer Ernsthaftigkeit und Logik zugleich scheinbar vertraute wie absurde Rituale praktizieren. Alice spürt, wie sie in diesen so schönen wie bedrohlichen Welten eine andere wird. Mal ist sie zu groß, mal zu klein – oder fühlt sie sich nur so falsch und unangemessen, unangepasst? Lewis Carrolls 1865 veröffentlichter Roman Alice im Wunderland und seine Fortsetzung Alice hinter den Spiegeln (1871) werden seit ihrem Erscheinen nicht nur als Kinder- oder Jugendbücher, sondern als Klassiker der Nonsens­ literatur wahrgenommen. Doch hinter dem „Nonsense“ verbirgt sich offenbar so viel Sinn, dass die Bücher von ihren jeweiligen Lesern ganz vielfältig verstanden und gedeutet werden können. Kein Wunder, dass beide Werke seit ihrem Erscheinen immer wieder in der Popkultur zitiert werden. Kein Wunder, dass unterschiedlichste Künstler von ihnen immer wieder zu Filmen und Theaterstücken, zu Songs, Opern und Choreografien, zu Bildern und Installationen inspiriert werden. Wer sind wir? Wie nehmen uns die anderen wahr? Diese Fragen nach der eigenen Identität beginnt der Mensch sich erstmals in der Pubertät zu stellen – und dann, wenn er geistig wach bleibt, immer wieder im Leben. Die junge Autorin und Regisseurin Juliane Kann entwickelt für ihre erste Oberhausener Inszenierung aus beiden Roman­ klassikern von Lewis Carroll eine Spielfassung, die diesen Fragen nachspürt – für neugierige Menschen jeglichen Alters ab zwölf aufwärts. Ist das Theater nicht auch wie der Kaninchenbau, in den Alice sich stürzt? Ein Ort, an dem immer wieder neue und wundersame Dinge geschehen und wir ganz viele verschiedene fremde und seltsame, logische und absurde Welten entdecken können? Hat die grinsende Katze recht, die sagt: „Hier sind alle verrückt?“ Sind wir nicht alle Alice?

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Deutschsprachige Erstaufführung lars norén

Janne Teller

überwintern

Nichts.

tip 14+ Bürgerbühne

Was im Leben wichtig ist

Regie Bastian Kabuth // Bühne Maria Eberhardt // Dramaturgie Tilman Raabke Premiere am 13. November 2015 im Malersaal Regie/Leitung Michaela Kuczinna // Bühne Anne Manss // Kostüme Joana Ganser // Dramaturgie Tilman Raabke Premiere am 11. März 2016 im Malersaal

Eigentlich ist das schwedische Wort Vinterförvaring – das ist der Originaltitel von Lars Noréns Drama Überwintern – ein ganz harmloses Wort. In Stockholm ist es wohl für jeden Einwohner der vierzehn Inseln der Stadt, die zu einem Drittel aus Wasser besteht, nicht sehr ungewöhnlich, sich um das Überwintern seines Bootes zu sorgen. „Promarina vinter för varing med fullt ansvar för din båt“, verspricht im Internet eine der zahllosen Hafen-Firmen. Ein gesichertes Überstehen des Winters. In Lars Noréns Drama gibt es dagegen kein gesichertes Überwintern mehr. Der Winter dieses Familiendramas: Erik hat sich umgebracht. „Der Sarg gleitet in einen brennenden Ofen.“ Und dann: die Hinterbliebenen. Mit ihnen beginnt die Geschichte. Es sind fünf Personen, die sich jetzt zusammenfinden, um zu reden. Fünf Personen suchen nach einem Toten. Wie können wir Eriks Tod verstehen? Warum? Und sie alle suchen damit auch sich selber, um sich wieder als Familie zusammenfinden zu können. Denn, so herzlos das klingt: Das Leben geht ja weiter. Aufarbeitung des Lebens. Angesichts eines Toten. Das ist Überwintern. Seine Mutter ist da, natürlich, und ihr neuer Mann. Und seine Schwester. Und seine Ex-Frau. Und Tomas, ein Freund aus Schulzeiten. Sie alle suchen nach Erklärungen für Eriks Selbstmord. Es gibt keine. Schon immer sei er zu sensibel gewesen, habe am Ende gelebt wie ein Asket, abgeschottet von der Welt, so sehr, dass sein Tod drei Wochen unentdeckt blieb. „Er hat einfach dichtgemacht. Wir konnten nie was zusammen machen. Er war am liebsten allein.“ Ist nicht bereits das der wirkliche Tod? „Es ist schwierig zu leben, wenn man erkannt hat, dass es nichts gibt, was einen verändern kann.“ Das ist ein großer Satz. Aber das ist ein Irrtum. Es gibt nämlich, bei aller Not, ein Überwintern, an dessen Ende ein Wort steht, das Lars Norén selbstverständlich verschweigt, um es uns zu denken zu geben. Dieses Wort heißt: Frühling. Nach Atmen von Duncan Macmillan in der Spielzeit 2014/15 realisiert der junge Regisseur Bastian Kabuth mit Überwintern ein psychologisches Kammerspiel von einem der bedeutendsten und meist gespielten zeit­ genössischen Dramatiker Skandinaviens. 38

Am ersten Tag nach den Sommerferien verkündet Pierre Anthon seine Erkenntnis: „Nichts bedeutet irgendwas, deshalb lohnt es sich nicht, irgendwas zu tun.“ Er verlässt mitten im Unterricht die Klasse 7A, zieht sich auf einen hohen Ast in einem Pflaumenbaum zurück und traktiert seine Schulkameraden von da an abwechselnd mit reifen Pflaumen und mit Einsichten in die völlige Sinnlosigkeit der menschlichen Existenz. Die Klasse ist sich schnell einig, dass sie Pierre Anthon etwas entgegensetzen muss. Seine Mitschüler beginnen, persönliche Gegenstände zusammen­ zutragen, um so einen Berg aus Bedeutung aufzuhäufen. Sie werden zu einer eingeschworenen Gemeinschaft, die sich mit zunehmendem Fanatismus ihrer Mission widmet. Als ihr monströser Plan immer drastischere Opfer verlangt und schließlich auffliegt, kommt es zu einem Medienrummel und einer landesweiten Diskussion über Sinn und Unsinn ihres Tuns. Nur Pierre Anthon bleibt von alldem unbeeindruckt. Und die Klasse rächt sich an ihm. Eine erschütternde Parabel über das Erwachsenwerden, über Erziehung und zuletzt über nichts weniger als den Sinn des Lebens: eben über das, was im Leben wichtig ist. Der dänischen Autorin Janne Teller gelang mit ihrem Jugendroman Nichts ein großer Erfolg. Obwohl das Buch zunächst äußerst kontrovers diskutiert wurde. Selbst der Verlag weigerte sich zunächst, Nichts zu veröffentlichen. Und die Publikation fand rasch viele Gegner. Sie löste heftigen Widerstand bei Lehrern, Bibliothekaren und Priestern aus und darf zum Beispiel in Norwegen und Frankreich immer noch nicht in der Schule gelesen werden. In Dänemark dagegen wurde Janne Teller 2001 für Nichts. Was im Leben wichtig ist mit dem Kinderbuchpreis ausgezeichnet. Und mittlerweile gehört der Roman zu den am häufigsten verwendeten Büchern in den dänischen Abiturprüfungen und ist bereits in 25 Sprachen übersetzt. Allein in Deutschland wurden bisher über 200.000 Exemplare verkauft. Im Januar 2014 wurde Janne Teller in den Stiftungsrat für den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels berufen. Und die deutsche Bühnenfassung von Andreas Erdmann gehört im Moment zu den bundesweit meistgespielten Jugendstücken. Weitere Informationen auf Seite 83 unter Bürgerbühne/TheaterClubs. 39

Oh, was vermag mein Kummer und mein Leid besagen, wenn ich imstande bin, glücklich zu sein. Susanne Burkhard zitiert Der Idiot von Fjodor Dostojewski

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Zu der Zeit, als ich den Roman zum ersten Mal las – verschlang, besser gesagt, in drei Tagen hatte ich ihn durchgelesen – wurde dieser wie eine Droge unter uns jungen Kollegen weitergereicht. Wir waren berauscht. Dostojewskis Welt und sein Fürst Myschkin wurden uns zur Realität. Diese Zeile blieb neben vielem haften – unter anderem auch wochenlang an meinem Kühlschrank – und war damals wie heute für mich Wegweiser und Mahnung. Susanne Burkhard wurde 1969 in Heidelberg geboren. Ihre Ausbildung absolvierte sie 1988 - 1991 an der Stage School of Music, Dance and Drama in Hamburg. Es folgten Engagements u. a. am Schlosstheater Celle, Staatstheater Darmstadt, Mousonturm Frankfurt. Sie arbeitete u. a. mit Simone Sterr, Frank-Patrick Steckel, Dušan D. Parˇízek, Bernarda Horres, Herbert Fritsch zusammen. Seit der Spielzeit 2006/07 ist sie Ensemblemitglied am Theater Oberhausen.

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wir lassen alle uhren zerschlagen, alle kalender verbieten und zählen stunden und monden nur nach der blumenuhr, nur nach blüte und frucht. Klaus Zwick zitiert Leonce und Lena von Georg Büchner

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Diese schöne Utopie, die Prinz Leonce seiner geliebten Prinzessin Lena an ihrem Hochzeitstag vorträgt, nahm ich mir, als Darsteller des Prinzen, so zu Herzen, dass ich in dieser Zeit meine private Uhr ablegte und bis heute keine mehr getragen habe. Ausnahmen nur, wenn es die Rolle verlangt … Klaus Zwick ist gebürtiger Pfälzer. Nach Schule und verschiedenen Studienversuchen Ausbildung an der Westfälischen Schauspielschule Bochum. Es folgten Theaterstationen in Berlin, Bremen, Würzburg, Saarbrücken, Düsseldorf, Salzburg. Seit 2003 gehört er zum Ensemble des Theater Oberhausen. 2004 wurde er für seine Rolle in Der Hauptmann von Köpenick mit dem Jurypreis des Freundeskreises „theater.für.oberhausen“ e.V. ausgezeichnet und erhielt im selben Jahr auch den Publikumspreis als beliebtester Schauspieler, 2006 wurde ihm für seine Rolle als Hund Piefke in Pünktchen und Anton erneut der Jurypreis verliehen. Auch im Jahr 2013 gewann er den 1. Preis bei der Verleihung des Oberhausener Theaterpreises für die Rollen des Herrn Schultz im Musical Cabaret und des Gespenstes Hugo im Familienstück Gespensterjäger auf eisiger Spur von Cornelia Funke.

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Deutschsprachige Erstaufführung josep maria miró i coromina

Uraufführung Dittrich Frydetzki / Dreit / Flegel / Froelicher / Grief / Melzer / Worpenberg

smoke

Der Abend, an dem wir unser Publikum kannten

Koproduktion mit einem niederländischen Theater Regie Bram Jansen // Dramaturgie Rüdiger Bering, Tilman Raabke Premiere am 22. April 2016 im Malersaal Josep Maria Miró i Coromina wurde 1977 in Barcelona geboren. Bekannt wurde der katalanische Autor und Regisseur in den Theatern und auf internationalen Theaterfestivals Europas vor allem durch sein Stück Das Archimedische Prinzip, das bereits 2009 entstand, aber erst drei Jahre später, im Juli 2012, in Kooperation mit der Sala Becket in Barcelona in seiner eigenen Regie uraufgeführt wurde. Sein Stück Fum, das in der englischen Übersetzung Smoke heißt, wird gerade noch ins Deutsche übersetzt – wer weiß unter welchem Titel? Rauch? Qualm? Hoffentlich nicht mit den metaphorischen Bedeutungen des Wortes: Eitelkeit, Hochnäsigkeit. Obwohl der Autor Miró i Coromina gerade mit diesem Doppelsinn des Titels spielt. Er schildert in Fum nämlich zwei Welten: Zwei Paare aus Westeuropa sehen sich in irgendeinem fremden außereuropäischen Land in dem Hotel, in dem sie gastieren, plötzlich eingeschlossen. Eine Revolution, jedenfalls irgend­ ein Aufstand ist in diesem Land ausgebrochen. Und Jaume und Laura, Àlex und Eva haben anscheinend nicht die mindeste Idee über die politischen Hintergründe der Unruhen. Jaume wird es auf den Punkt bringen: „Für mich sehen die alle gleich aus.“ Wenig später wird er zugeben: „Wir wissen überhaupt nichts über diese Leute.“ Nichts ist mehr sicher. Und vor allem ist es nicht mehr sicher, hier als Europäer auf die Straße zu gehen. Aber auch die Flucht ist unmöglich, denn der Flughafen ist geschlossen. Und niemand kann anscheinend Auskunft darüber geben, wann er wieder geöffnet wird. „Wir müssen warten. Alles, was wir tun können, ist warten.“ Sie sind eingeschlossen. Nicht einmal die Fenster in ihren Zimmern sollten sie öffnen, verkündet ihnen warnend das Hotelmanagement. Und so sitzen Jaume und Laura und Àlex und Eva scheinbar beschützt vor der Außenwelt in einem Hotel, in denen sie in den Zimmern 301 und 302 rein zufällig nebeneinander untergebracht sind. Das ist die Situation. Aber auch nur deren Außenhaut. Denn der Dramatiker Miró i Coromina entwirft im Inneren seines Dramas eben noch eine zweite Welt, ein fast unentwirrbares Geflecht, das diese zwei Paare in einen Abgrund von Lügen, Verletztheiten, Eitelkeiten, sexuellen Begierden und von gegenseitigem Verrat stürzt. „Alles ist so un­sicher“, sagt irgendwann jemand in einem kurzen Augenblick hellsichtiger Hilflosigkeit. Und tatsächlich: Alles ist unsicher in diesem spannenden Drama von Miró i Coromina. Wie können seine Helden entkommen? Und wem? Dem bedrohlichen Außen der fremden Aufständischen oder dem bedrohlichen Inneren ihrer Liebesbeziehungen und ihrer Gefühle?

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Nach Anatol von Arthur Schnitzler und Das Käthchen von Heilbronn von Heinrich von Kleist inszeniert der junge niederländische Regisseur Bram Jansen ein Gegenwartsstück als deutsch-niederländische Koproduktion.

Regie Dittrich Frydetzki / Dreit / Flegel / Froelicher / Grief / Melzer / Worpenberg Dramaturgie Tamina Theiß // Premiere am 13. Mai 2016 im Malersaal In den vergangenen Spielzeiten hatten wir dank der zweijährigen Kooperationsförderung zwischen Stadttheater und freier Szene – dem so genannten Fonds Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes – mit der geheimagentur ein Theaterkollektiv aus Hamburg zu Gast. Diese Form der Kooperation zwischen unserem Stadttheater und innovativen, freien Produktionsgruppen soll auch in der Spielzeit 2015/16 fortgeführt und intensiviert werden, weshalb wir erneut einen Antrag auf eine Fonds Doppelpass-Förderung gestellt haben: diesmal mit einem ganz jungen – und doch schon mit dem Körber-Preis Junge Regie 2014 ausgezeichneten – Theaterkollektiv von Theatermacher­ Innen und AutorInnen aus Hildesheim mit dem unaussprechlichen Namen Dittrich Frydetzki / Dreit / Flegel / Froelicher / Grief / Melzer / Worpenberg. Diese junge Künstlergruppe beschäftigt sich in ihrer Theaterarbeit mit dem Verhältnis von Geschichte und Fiktion, also der Frage danach, wie man der faktischen Beschaffenheit unserer Wirklichkeit mit der Kraft des Imaginären, der Vorstellungskraft, die dem Theater innewohnt, etwas entgegensetzen kann. Ausgehend von dokumentarischem Material, das sie in einer Region oder Stadt vorfinden, entwerfen sie in ihren Inszenierungen neue Szenarien für die Zukunft, die der Realität zum Verwechseln ähnlich sehen, jedoch in der Imagination des Zuschauers völlig neue Möglichkeitsräume eröffnen. Sie spielen ein Spiel mit unserer Wahrnehmung, indem sie die Wirklichkeit „draußen“ zum Anlass nehmen, um diese dann in ihren Inszenierungen zu überschreiben, zu verschieben und neu zu sortieren, wodurch ganz neue Geschichten entstehen. Ausgangspunkt für ihre Arbeit in Oberhausen ist die dominante Außenwahrnehmung einer ehemaligen, heute un­ attraktiv erscheinenden Industrieregion, die jedoch mit dem Leben und der Wahrnehmung der Oberhausener wenig zu tun hat. Da sie selbst von außerhalb als Gäste in unsere Stadt kommen, laden sie in mehreren Recherche­phasen Experten des Alltags – also Oberhausener Bürgerinnen und Bürger – dazu ein, sie an (oder durch) Orte zu führen, die sie selbst nicht kennen und ihnen ihre Geschichten zu erzählen. So sammeln sie – als Gastgeber von Theateraktionen, während sie selbst Gäste der Oberhausener StadtRaumFührer sind – Geschichten über die Region und über deren Bewohner. Diese zwischenmenschlichen Begegnungen sind das Ausgangsmaterial für ihre erste Inszenierung Der Abend, an dem wir unser Publikum kannten in der Spielzeit 2015/16 am Theater Oberhausen.

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Vielleicht müssen Schauspieler wieder was anderes werden. Ich kann doch nicht immer nur in einem Museum spielen. Aber die übersehen wieder mal, wo beim Repräsentieren die Probleme liegen. Ein wirklich empfundenes Leben und trotzdem nur Interesse für sich als Ware! Diese Pornoscheiße – alles was sich nur zeigt – das kann man nicht mehr zeigen. Anja schweitzer zitiert Cappuccetto Rosso von René Pollesch

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Im Theater: Standing Ovations für jeden schnulzigen Mist. Rührung. Scheinbare Wiedererkennung von eigenen Lebensumständen und Problemen. Boulevard bildungsbürgerlicher Inhalte auf der Bühne und davor im Zuschauerraum. Ständiges Wiederkauen erwünscht. Größter Applaus fürs Plakative. Der Kick dabei: Neue Gesichter in überkommenen, angeschmierten Rollen. Immer schön mit einer weiteren neuen pseudoauthentischen Schleimschicht überzogen. Anja Schweitzer wurde in Kassel geboren und studierte in Hildesheim Kulturpädagogik. Sie spielte in den freien Theatergruppen Aspik und Mahagoni. Sie gehörte neun Jahre zum Ensemble des Luzerner Theaters. Seit der Spielzeit 2008/09 ist Anja Schweitzer in Oberhausen engagiert. Sie arbeitet zusammen mit RegisseurInnen wie Heike Scharpff, Albrecht Hirche, René Pollesch, Barbara Weber, Irmgard Lange, Andriy Zholdak, Joan Anton Rechi, Kornél Mundruczó, Dirk Laucke, Schorsch Kamerun, Simon Stone und dem Musiker Otto Beatus.

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Fuck it all, fuck this world, fuck everything that you stand for. Peter Waros zitiert Slipknot

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Der Satz begleitet mich seit meinem Schauspielstudium, denn oft will man ausbrechen und regt sich über die Welt und ihre Brutalität auf. Man kann nur im Einzelnen und Kleinen etwas ändern. Dieser Satz stammt von der Band Slipknot und hat mir oft Kraft gegeben und auch Aggression abgebaut, wenn ich in harten Probezeiten war. Peter Waros wurde in Rostock geboren und wuchs in Stralsund und Dresden auf. Er studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. 2004 - 2008 war er Ensemblemitglied am Luzerner Theater. Seit der Spielzeit 2008/09 gehört er zum Ensemble des Theater Oberhausen. Er arbeitete unter anderem mit den Regisseuren Herbert Fritsch, Alejandro Tantanjan, Jürgen Kruse, Joan Anton Rechi und Andriy Zholdak zusammen.

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im deutschen Pavillon auf der Expo 2015 in Mailand

tip 15+

franz kafka

Ein bericht für eine akademie Regie Tim Lucas // Mit Konstantin Buchholz Premiere am 02. Juli 2015

In der bekannten Erzählung Ein Bericht für eine Akademie schildert Franz Kafka (1883 - 1924) die denkwürdige Menschwerdung eines Affen durch gesellschaftliche Zurichtung und Drill. Der Affe Rotpeter war von einer Akademie aufgefordert worden, einen Bericht über sein äffisches Vorleben einzureichen. Ein Bericht für eine Akademie ist Rotpeters Antwort auf diese Frage und handelt, wie alle Texte Kafkas, vom Autonomieanspruch subjektiver Wahrheiten und fremder Lebenswelten. Tim Lucas und Konstantin Buchholz inszenieren den Klassiker, der in der Spielzeit 2015/16 auch im Theater Oberhausen zu sehen ist, für den Deutschen Pavillon auf der Expo 2015 in Mailand neu. 95 Jahre nach seiner Veröffentlichung hat Kafkas Text nichts von seiner bitterbösen Aktualität verloren: der freie Affe, der zugrunde geht, weil er zum Menschen werden muss. Eine Satire auf die Sozialisationsgeschichte des Individuums und die abendländische Geschichte der Zivilisation. Rotpeter oder Zuschauer: Wer ist der größere Affe? 50

Actopolis

Die Kunst zu Handeln In Kooperation mit dem Goethe-Institut und Urbane Künste Ruhr Konzept Angelika Fitz // Künstlerische Leitung Katja Aßmann, Angelika Fitz Projektleitung Juliane Stegner (Goethe Institut Athen) Kuratoren für Oberhausen geheimagentur

Actopolis ist ein vom Goethe-Institut und Urbane Künste Ruhr ins Leben gerufenes Netzwerk von Städten, Künstlern und Kuratoren, die Live Art-Projekte im öffentlichen Raum realisieren und miteinander verknüpfen. Aus Deutschland sind die Stadt Oberhausen, das Theater Oberhausen und die geheimagentur daran beteiligt. Fragen nach der Zukunft des urbanen Lebens können nicht mehr allein lokal bewältigt werden. Deshalb versammelt Actopolis Künstler, Urbanisten, Aktivisten und Kuratoren aus sechs Städten Südosteuropas (Ankara/Mardin, Athen, Belgrad, Bukarest, Sarajevo, Zagreb) und aus Oberhausen. Kunst im Stadtraum wird als kollektive und quer zum Gewohnten verlaufende Praxis betrachtet. Alternative Gemeinschaften, Öffentlichkeiten und Plattformen eröffnen neue Möglichkeitsräume in und zwischen den Städten. Das Projekt schafft über drei Jahre ein transnationales Produktionslabor. Actopolis ist ein Aufruf zum Handeln und Mitgestalten des urbanen Lebens – im Ruhrgebiet wie in südosteuropäischen Ballungsräumen. Peter Carp als Leiter des Theaters und die Stadt Oberhausen wurden aufgrund der hier in den vergangenen Jahren initiierten zahlreichen und außergewöhnlichen Stadtraumprojekte von Urbane Künste Ruhr und dem Goethe-Institut als einziger deutscher Partner für eine Zusammenarbeit angefragt. Wir freuen uns über diese Auszeichnung und werden in dieser und den nächsten Spielzeiten gemeinsam mit den neu gewonnenen Partnern weitere Stadtraum­ projekte realisieren. Das Projekt Actopolis beginnt vom 26. bis 29. September 2015 mit einem Labor einschließlich einer öffentlichen Präsentation in Oberhausen. 51

Die andern Leute haben Sonn- und Werktage, sie arbeiten sechs Tage und beten am siebenten, sie sind jedes Jahr auf ihren Geburtstag einmal gerührt und denken jedes Jahr auf Neujahr einmal nach. Ich begreife nichts davon: ich kenne keinen Absatz, keine Veränderung. Ich bin immer nur eins; ein ununter­ brochenes Sehnen und Fassen, eine Glut, ein Strom. Meine Mutter ist vor Gram gestorben; die Leute weisen mit Fingern auf mich. Das ist dumm. Es läuft auf eins hinaus, an was man seine Freude hat, an Leibern, Christus­bildern, Blumen oder Kinderspielsachen; es ist das nämliche Gefühl; wer am meisten genießt, betet am meisten. michael witte zitiert Dantons Tod von Georg Büchner

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1986 debütierte ich am Theater an der Ruhr in Roberto Ciullis Inszenierung von Georg Büchners Dantons Tod. Veronika Bayer spielte Marion als uralte Kurtisane, grell und verwelkt geschminkt in einer Loge über der Bühne thronend, die künstlichen Brüste schlaff und lebensecht aus dem weißen Chiffonkleid hängend. „Nein, lass mich einmal so!“ begann sie. Und dann flossen Büchners Sätze, gleich einem Strom, einer Glut. Ich war tief berührt, wie die Bayer Büchners Worten und Gedanken schnörkellos, glasklar und unerbittlich Leben einhauchte. Fast sechs Jahre spielten wir diese Aufführung in aller Herren Länder und immer stand ich vor meinem Auftritt auf der Seitenbühne, hörte und schaute ihr zu, jedes Mal ergriffen von ihrer Kunst, Büchners Marion ohne „großes Theater“ so lebendig, glaubwürdig und wahrhaftig werden zu lassen. 30 Jahre später erinnere ich mich dieser und vieler anderer Rollen der großartigen Schauspielerin Veronika Bayer. Michael Witte wurde 1957 in Köln geboren. 1979 - 1982 Studium der Theaterwissenschaft und Publizistik, 1982 - 1985 Schauspielausbildung bei Janina Szareck und Zbygniew Cynkutis in West-Berlin. Verschiedene Aufenthalte am Theater Institut Laboratorium Jerzy Grotowskis, dem Teatr Gardzienice in Polen und dem Odin Teatret in Dänemark. 1985 debütierte er im Kleinen Theater am Südwestkorso in West-Berlin und stand hundertmal als James Dean auf der Bühne. Von 1986 - 1993 war er Ensemblemitglied des Theaters an der Ruhr in Mülheim. Gastspiele u. a. in Südamerika, Jugoslawien, Polen und den USA. Von 1993 - 1996 Schauspieler am Stadttheater Konstanz. Von 1997 - 2004 freischaffender Regisseur und Schauspieler in Oberhausen, Köln, Darmstadt, Aachen, Mülheim an der Ruhr und Castrop-Rauxel. Mehrere Arbeiten als Filmschauspieler sowie als Sprecher in Hörfunksendungen des WDR und des Deutschlandfunks. Seit 2004 Ensemblemitglied des Theater Oberhausen. Für das Solo Klamms Krieg wurde er 2005, für die Rollen des Mauler in Die heilige Johanna der Schlachthöfe und Buckingham in Richard III. 2007 mit einem Oberhausener Theaterpreis ausgezeichnet. 2009 und 2011 als Schauspieler des Jahres in Theater heute und Theater pur nominiert.

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Ada: Sie kennen mich nicht. … Das war nicht ich. … Ich bin nämlich eigentlich ganz anders, aber ich komme nur so selten dazu. … Christine: Mir hat nämlich der liebe Gott geholfen. wissen Sie, was das heißt?

Ada: Nein, das weiß ich nicht. – Stille – Das weiß ich wirklich nicht. Lachen Sie mich nur aus.

anna polke zitiert Zur schönen Aussicht von Ödön von Horvàth

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Diese Rolle, diese Art von Frauen hat mich immer fasziniert: Eine alte verwelkte Schreckschraube, oder auch eine gestandene vom Leben gezeichnete Frau, die um ihr Dasein, ihre Würde ringt und kämpft. Vielleicht wollte auch sie mal anders sein, anders erscheinen, anders auftreten. Sie kämpft aus dem Bedürfnis heraus einfach nur „leben zu wollen“. Sie braucht kein Mitleid. So besitzt auch sie eine gute Seele, egal, wie austeilend sie auftritt. So hat auch sie eine Berechtigung, auch wenn sie in kein herkömmliches Lebensschema passt. Anna Polke wurde 1964 in Düsseldorf geboren und ist in Berlin aufgewachsen. Nach dem Abitur absolvierte sie ihre Schauspiel­ ausbildung in Hamburg an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst. Im Hamburger Schauspielhaus sammelte sie erste Erfahrungen als Schauspielerin, danach war sie unter Klaus Weise am Staatstheater Darmstadt engagiert, kehrte aber nach einem halben Jahr zurück ans Hamburger Schauspielhaus. Seit 1992 ist sie Ensemble­­ mitglied am Theater Oberhausen. Mit RegisseurInnen wie Johannes Lepper, Lore Stepanek, Klaus Weise, Ulrich Greb, Stephan Kimmig, Rosee Riggs, Jürgen Kruse, Herbert Fritsch, Jean Renshaw, der geheimagentur, Andriy Zholdak, Sarantos Zervoulakos, Bastian Kabuth und Christian Quitschke entstehen wichtige Theater­ arbeiten. 1990 schuf sie sich durch ihre Leidenschaft Fotografie ein zweites Standbein. Sie fotografiert Räume, Stillleben, Gruppenfotos und Aufführungen. Bisher zeigte sie in eigenen Ausstellungen im Theater Oberhausen und in diversen Galerien in NRW ihre Fotoarbeiten. Seit 1988 ist sie praktizierende Buddhistin und Mitglied der SGI-Deutschland.

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Alex Ross

The Rest is Noise Eine gemeinsame Lesereihe der Ruhrtriennale mit den sechs größten Theatern der Region von November 2015 bis April 2016. Regie Johan Simons // Musikalische Konzeption Carl Oesterhelt // Dramaturgie Vasco Boenisch, Michael Eickhoff, Olaf Kröck, Dorothea Neweling, Tilman Raabke, Vera Ring, Cathrin Rose, Helmut Schäfer, Tobias Staab, Annika Stadler, Jan Vandenhouwe, Jeroen Versteele u. a. // Mit den Ensembles vom Schauspiel Dortmund, Schauspiel Essen, Schauspielhaus Bochum, Schlosstheater Moers, Theater an der Ruhr, Theater Oberhausen und Musikern der Bochumer Symphoniker // Vorstellung am 04. Februar 2016 im Großen Haus Die Ruhrtriennale, das Festival der Künste in der Metropole Ruhr, wird ein halbes Jahr lang außerhalb der Festivalzeit Station machen in den sechs größten Theatern der Region: im Schauspiel Dortmund, Schauspiel Essen, Schauspielhaus Bochum, Schlosstheater Moers, Theater an der Ruhr sowie im Theater Oberhausen. Die erste Zusammen­ arbeit der sechs Ruhrgebiets-Theater seit der Kulturhauptstadt 2010 ist gleichzeitig die erste Kooperation in dieser Form mit der Ruhrtriennale, unterstützt durch die Bochumer Symphoniker. Johan Simons erarbeitet mit seinem Dramaturgenteam sechs neue Etappen seiner erfolgreichen The Rest is Noise-Lesereihe, die zuerst bei den Münchner Kammerspielen während der Spielzeiten 2013/14 und 2014/15 ausgerichtet wurde. Im Ruhrgebiet findet The Rest is Noise von November 2015 bis April 2016 einmal im Monat donnerstags in einem der beteiligten Theater statt. Es lesen Schauspieler der jeweiligen Ensembles, musikalisch begleitet von Mitgliedern der Bochumer Symphoniker und dem Musiker Carl Oesterhelt. Regie führt der Intendant der Ruhrtriennale Johan Simons. Der Weltbestseller The Rest is Noise des amerikanischen Musikkritikers Alex Ross nimmt uns mit auf eine große, pulsierende Reise in das vergangene Jahrhundert. Eine Reise in das Labyrinth der Neuen Musik und ihrer Verbindungen zu den sozialen und politischen Umstürzen des 20. Jahrhunderts. Im Titel klingen die letzten Worte Hamlets an („The rest is silence.“) und im weitesten Sinn das Vorurteil, dass Neue Musik nur Lärm sei („noise“). Doch indem wir „das 20. Jahrhundert hören“, so der Untertitel des Buchs, erleben wir auch die Geschichte neu: die großen Persönlichkeiten, die schicksalhaften Veränderungen, die utopischen Träume von 1900 bis in die Gegen­ wart. Alex Ross führt uns ins Wien der Vorkriegszeit, ins Paris der 1920er Jahre, in Hitlers Deutschland und Stalins Russland. Wir entdecken die New Yorker City in den 1960ern und 1970ern und die futuristische Globalisierung vor der Jahrtausendwende. Das Resultat ist die Geschichte eines Jahrhunderts, erzählt von seiner Musik. Eine literarisch-musikalische Etappenreise. Durch das Ruhrgebiet, durch die Welt und durch die Musik des 20. Jahrhunderts. 56

In PLanung

Lennon Ein musikalischer Abend von und mit Jürgen Sarkiss In Kooperation mit dem Zentrum Altenberg

„Es gibt eine Alternative zum Krieg, und zwar im Bett zu liegen und sich die Haare wachsen zu lassen.“ John Lennon

John Lennon, legendärer Musiker, Komponist, Autor und Friedensaktivist wurde 1940 in Liverpool geboren und am 08. Dezember 1980 in New York von einem geistig verwirrten Fan erschossen. Weltweit berühmt wurde Lennon als Mitgründer, Sänger und Gitarrist der Beatles, für die er – neben Paul McCartney – die meisten Stücke komponierte und textete. „Ein Idol umzubringen ist Massenmord“, schrieb Wolf Wondratschek in seinem Nachruf auf John Lennon. John Lennon ist bis heute ein Idol für viele Menschen. Er verkörpert in seiner Widersprüchlichkeit die Irrungen und Wirrungen, aber auch die Utopien und Träume einer ganzen Ära. Nach Songs for Drella, Wild Years und seinem Jimi Hendrix Abend Are You Experienced? beschäftigt sich Jürgen Sarkiss mit einer weiteren Legende der Popkultur. John Lennon war nicht nur Musiker, er war ein politisch denkender und agierender Mensch, ein Singer-Songwriter, der mit seinen Texten, seiner Musik die Welt verändern wollte. Jürgen Sarkiss und seine Band werden ihre eigene Geschichte über John Lennon erzählen. 57

Der Frauen reiz ist unerreicht. torsten bauer zitiert aus der Operette Gräfin Mariza

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Ich hörte dieses Lied im Radio und fragte Freunde, was es bedeuten soll. Diese sagten mir, es wäre aus dem Theater, und wenn das ein Mann dort singt, tanzen ganz viele schöne Frauen hinter ihm. Dann fügten sie hinzu, dass für uns, die wir auf dem Dorf leben, diese Frauen unerreichbar sind. Da sagte ich mir: „Das ist mein Ort!“ und wurde Schauspieler. Ich kann bestätigen, Theater ist ein aufregender Ort, mit vielen tollen Kollegen. Aber „der Kolleginnen Reiz ist unerreicht“, egal wie groß oder wie klein die Rollen sind. Ich danke dem Rundfunk, dass ich das Lied hören durfte, sonst wäre ich heute womöglich ein unverheirateter Landarzt! Torsten Bauer wurde 1961 am Tag des Mauerbaus geboren. Sozialistisch ausgebildet an verschiedenen Polytechnischen und Erweiterten Oberschulen der DDR, studierte er an der HHF Konrad Wolf in Potsdam Babelsberg mit dem Abschluss als „Theater-, Filmund Fernsehschauspieler“. Seine Theaterlaufbahn begann am Hans-Otto-Theater Potsdam und fand über Stationen in München, Augsburg, Stuttgart und vielen anderen Orten ihren Höhepunkt am Theater Oberhausen. Bauer arbeitete mit renommierten Regisseuren wie Günter Rüger, Jochen Schölch, Beat Fäh, Thomas Goritzki, Herbert Fritsch und Simon Stone zusammen und erhielt viele interessante Auszeichnungen wie „Bester proletarischer Nachwuchsdarsteller“ und den Oberhausener Publikums­preis des Freundeskreises „theater.für.oberhausen“ e.V. Bauer hat in Oberhausen seine Heimat gefunden, ist verheiratet und glücklicher Vater.

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Stadtprojekt

lone twin

Koproduktion mit dem Ringlokschuppen Ruhr Konzept & Performance Gregg Whelan & Gary Winters Produktionsleitung Gwen Van Spijk // Dramaturgie Tamina Theiß Premiere im Mai/Juni 2016 in Oberhausen In den vergangenen Spielzeiten hat das Theater Oberhausen einen neuen Spielplanschwerpunkt entwickelt: den der künstlerischen Intervention im Stadtraum. Verschiedene namhafte Künstlergruppen haben sich mit außer­ gewöhnlichen ästhetischen Ansätzen und Formaten mit der Stadt auseinandergesetzt und somit nicht nur Theater für die Stadt produziert, sondern auch das Theater in die Stadt getragen. Die geheimagentur schenkte Oberhausen mit der Schwarzbank eine eigene Währung. Gob Squad dokumentierten mit Saving the World im Centro die Geschichten der Stadt für die Nachwelt. Im Rahmen der 54. Stadt verwandelte Invisible Playground diverse öffentliche und private Räume und deren Bewohner in Schauplätze und Akteure ihres Stadtspiels und zuletzt lud Uwe Mengel bei Mord im Alltag ein zu Gesprächen mit Menschen, die in einen Mordfall verwickelt waren. Auch in der Spielzeit 2015/16 wollen wir unsere besonderen künstlerischen Interventionen für die Stadt fortführen, diesmal mit der großartigen Künstlergruppe Lone Twin aus Großbritannien, die zu den originellsten und ungewöhn­ lichsten Repräsentanten der britischen Live Art-Szene zählt. Ihr Hintergrund ist eine Kombination aus spielerischer Performance-Kunst, angelsächsischem Straßentheater und nordamerikanischer Stand-Up-Comedy. Bewegung, Wiederholung und Zeit sind Grundkomponenten der Arbeit von Gary Winters und Gregg Whelan, die sich selbst gern „pedestrians“, Fußgänger, nennen. Das Reisen gehört zu ihren wichtigsten Arbeitstechniken. Sie leben und arbeiten in den Städten oder den ländlichen Regionen, in die sie eingeladen werden, und entwickeln gemäß ihren Beobachtungen, gesammelten Ereignissen, Fundstücken, den geographischen Gegebenheiten und deren Einfluss auf das Leben der ansässigen Menschen Performances für die jeweiligen Orte. Das Ergebnis sind Donquichotterien, eigenwillige und unterhaltsame Erzählungen des Alltäglichen, die in der Besonderheit des künstlerischen Ereignisses zu großen Geschichten für und über eine Stadt und deren Bewohner werden. Lone Twin wurde 1997 von Gregg Whelan und Gary Winters gegründet und nähert sich Konzepten wie Ort, Kontext und Orientierung mit den Mitteln der Performance an. Ziel der Gruppe ist die Schaffung unterhaltsamer Arbeiten mit optimistischer Aussage, die dem breiten Publikum eine gleichermaßen anspruchsvolle und lohnende Auseinandersetzung ermöglichen. Ihre Performances reichen von kontextspezifischen Arbeiten, die sich über viele Tage hinziehen, bis zu Auftritten in Galerien und Ateliers sowie auf Bühnen. Seit 1999 hat die Gruppe eine Reihe von Stipendien des Arts Council England erhalten und wurde mehrmals zu Artists-in-Residence-Programmen und weltweit zu Festivals eingeladen. Im Frühsommer 2016 sind Lone Twin zu Gast am Theater Oberhausen. 60

Uraufführung Linard Bardill

tip 4+

Heute Abend Zirkus des Jahrhunderts – mit Bär! mobile Produktion Mit Volker Kamp, Peter Waros // Dramaturgie Tilman Raabke

Luki, der Direktor des Zirkus Salamabra, hat geträumt, dass es am Abend eine Zirkus-Vorstellung mit einem Bären geben wird. Also klebt er in der ganzen Stadt Plakate, um diese Sensation anzukündigen. Doch wieder zu Hause angekommen, sagt ihm die Geiß Wilhelmine, die immer alles weiß, dass sie gar keinen Bären in ihrem Zirkus haben. Also müssen die beiden auf die Suche nach einem Bären gehen. Wenn das nur gut geht. Und so beginnt eine Abenteuer-Reise. Der Musiker Volker Kamp und der Schauspieler Peter Waros vom Theater Oberhausen sind die beiden Reiseführer bei dieser musikalischen Expedition, die der Schweizer Liedermacher und Schriftsteller Linard Bardill erfunden hat. Eine Reisegeschichte mit viel Musik und echten Instrumenten. Mit verrückten, verspielten, nachdenklichen, frechen, übermütigen, verträumten, stillen und wilden Liedern für Kinder ab 4 Jahren. An denen aber sicher auch die Väter und Mütter ihre Freude haben werden. Und vielleicht führt die Reise ja sogar bis in das ferne Kaukasus-Gebirge. Denn dort findet man doch Bären, oder? Aber ganz sicher kann diese Reise, wenn ihr wollt, auch bei euch stattfinden, in eurem Kindergarten oder in eurer Schule. Und man braucht dabei auch gar keine Angst vor Bären zu haben! 61

Manchmal wünsche ich mir, dass die Zuschauer, wenn sie aus einem meiner Stücke kommen, von einem Taxi überfahren werden. Nicht weil ich will, dass sie sterben, sondern weil das bedeuten würde, dass sie in Gedanken noch so sehr bei dem gerade Gesehenem sind, dass sie sich nicht auf die Straße konzentrieren können. 62

thiess brammer zitiert Tennessee Williams

Fragen stellen, bis man überfahren wird. Ein schönes, schauriges Bild, und es fasst für mich zusammen, was ich auf dem Theater will und was das Theater kann (und muss). Und dass es vielleicht ja mal etwas hat, überfahren zu werden – im Theater natürlich. Thieß Brammer wurde 1990 in Berlin geboren, ist aber in einem winzigen Dorf an der Ostsee namens Borgwedel aufgewachsen. In der nahe gelegenen Stadt Schleswig besuchte er die Schule, den dortigen Theaterjugendclub und war Mitglied der Freiwilligen Jugendfeuerwehr Borgwedel. Nach dem Abitur 2011 besuchte er vier Jahre lang die Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch und spielte in Berlin an der Volksbühne und am bat-Studiotheater. Thieß Brammer ist seit der Spielzeit 2015/16 Ensemblemitglied am Theater Oberhausen.

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Wann immer das Schwimmbad auf der Leinwand ihres Erinnerungskinos auftaucht, sie werden nie genug bekommen vom zurückdenken. angela falkenhan zitiert Zwei Mädchen-Istanbul-Story von Perihan Magden

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Für mich beschreibt der Satz diese Ewigkeitsmomente, die sicher jeder in seinem Leben hat. An die man gerne zurückdenkt, in glücklichen oder schweren Lebensphasen. Sie sind Ankerpunkte der eigenen Biografie. Das Zitat stammt aus der Roman­adaption Zwei Mädchen-Istanbul-Story, einer Produktion, die wir 2010 am Theater Oberhausen gespielt haben. Gemeinsam mit dem Regisseur, der Dramaturgin und einem Kameramann reiste ich vor der Produktion in die großartige Stadt Istanbul, um dort Bilder und Stimmungen einzufangen. Angela Falkenhan wurde in Frankfurt am Main geboren. Nach dem Abitur besuchte sie die Hochschule Musik und Theater Zürich und schloss ihr Schauspielstudium mit Diplom ab. Seit der Spielzeit 2008/09 ist sie festes Ensemblemitglied in Oberhausen. Hier arbeitet sie mit RegisseurInnen wie Herbert Fritsch, Kornél Mundruczó, Karsten Dahlem, Suse Wächter, Lily Sykes, Sarantos Zervoulakos. Nach 2009 gewann sie 2013 erneut den 2. Jury-Preis des Freundeskreises „theater.für.oberhausen“ e.V.

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wolfgang herrndorf

tip 14+

bilder deiner großen liebe

Escape.

Mobile Produktion Mit Lise Wolle // Musik Yotam Schlezinger // Dramaturgie Simone Kranz

„Die Sterne wandern, und ich wandre auch.“ Isa heißt das Mädchen, das in Wolfgang Herrndorfs posthum erschienenem Roman Bilder deiner großen Liebe barfuss durch Deutschland läuft. Eigentlich müsste Isa in der Psychiatrie sein und ihre Tabletten nehmen, doch in einem unbeobachteten Moment entwischt sie und rennt einfach los. Querfeldein durch Felder und Wiesen. Nachts schläft sie im Freien, über ihr nur die Wipfel der Bäume und der Sternenhimmel. Sie durchquert verlassene Dörfer, bricht auch einmal, auf der Suche nach Essbarem, in einen Laden ein. Manchmal begegnet Isa Menschen, meist eigenbrötlerischen Einsiedlern, mit denen sie sich für kurze Zeit anfreundet. „Verrückt sein heißt ja auch nur, dass man verrückt ist, und nicht bescheuert.“ sagt Isa über ihre Krankheit. Bleiben will Isa nirgends.

EuroStar

Die Leser von Wolfgang Herrndorf kennen dieses vierzehnjährige Mädchen aus seinem Jugendroman Tschick, dessen Dramatisierung auch in Oberhausen zu sehen war. In Karsten Dahlems Inszenierung traf Isa im Niederrheinstadion am Kanal auf Maik Klingenberg und Andrej Tschichatschow, genannt Tschick, die dort mit ihrem Lada unterwegs waren. Bis kurz vor seinem Tod hat Herrndorf an der Isa-Geschichte weiter geschrieben, die Figur hat ihn nicht losgelassen. Der Text erschien erst nach Herrndorfs Freitod im August 2013. Da war seine Krebserkrankung so weit fortgeschritten, dass er nicht mehr weiter leben wollte. Sein Alter Ego Isa lässt er Sätze sagen wie: „Der Abgrund zerrt an mir. Aber ich bin stärker.“

John Border Fine Boats

Die Schauspielerin Lise Wolle wird sich diesem ungewöhnlichen Text gemeinsam mit dem Gitarristen Yotam Schlezinger nähern. Yotam Schlezinger studiert am Institut für Populäre Musik der Folkwang Hochschule der Künste in Essen. Bilder deiner großen Liebe wird ein Abend zwischen Musik und Theater sein, der sich auf Isas Spuren begibt. 66

Heinz-Schleußer-Straße / 46047 Oberhausen

Hüte Dich vor Kantinen. martin müller-reisinger zitiert Eleonore Zetzsche

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Wie gut kenne ich diesen Augenblick von Ewigkeit. Der stets endet, sobald man ihn halten will. Und es täuscht auch das Gefühl der klugen Dichterin, wenn sie schreibt: „Die Uhr der Zeit steht manchmal still.“ Es gibt Reisende, die müssen immer reisen. Auch der Sternenflug macht nirgendwo Station. Schönen Flüchtigen die Ehre zu erweisen, bringt mit sich den wunderbarsten Lohn. Seine Engagements führten Martin Müller-Reisinger an das Stadttheater Koblenz, Tiroler Landestheater, Landestheater Stendal, Staatstheater Karlsruhe, Landestheater Linz. Es folgten einige Jahre Projekt- und Tourneetätigkeit, u. a. gastierte er bei den Wiener Festwochen, Festwochen Gmunden, Hau Theater, Melker Sommerspiele und bei den Musiktagen Donaueschingen, bevor er 2008 mit Peter Carp nach Oberhausen kam. Neben seiner Arbeit als Schauspieler konzipiert er hier das musikalische Programm der b.a.r-hitparade, das Nachfolgeformat Schall & Rausch, das Schwuppdiwupp Festival, sowie eine mehrere Spielzeiten umfassende Konzertreihe.

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Aber bedenkt Vater, dass ein Mann, selbst wenn er weise ist, vieles hinzulernt, ist keine Schande. Gib deshalb nach und ändere deine Gesinnung. Henry Meyer zitiert Antigone von Sophokles:

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Im September 1989, also am Vorabend der Wende und des Falls der Mauer am 09. November, brachten wir in Neustrelitz das Stück Antigone zur Aufführung. In dieser Zeit hatte der Satz enorme Sprengkraft. Jeder im Publikum wusste, dass damit durchaus eine Anspielung auf die Borniertheit und Engstirnigkeit der bestehenden Regierung mit Erich Honecker an der Spitze und den anderen Stalinisten gemeint war. Nach der Vorstellung unterbrach ich den Applaus, um eine Resolution zur politischen Lage in unserem Land vorzutragen, mit vielen Forderungen wie Praktizieren der Meinungs- und Redefreiheit, Abschaffung der Zensur, Reisefreiheit, etc. Für uns damals eine sehr spannende und aufregende Zeit, da die Literatur, das Theater eine ungeheuer starke Bedeutung für das gesamte gesellschaftliche Leben erlangten. Dieser Satz hat aber über die politische Situation von 1989 hinaus seine Berechtigung: Auch wenn der Mensch sich klug und weise und reich an Erfahrungen wähnt, ist es doch klüger, immer dazu zu lernen. Der gebürtige Dresdner Henry Meyer studierte an der Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam. Es folgten Theaterengagements in Hamburg, Wiesbaden, Wien, Frankfurt am Main, Mannheim, München, Dresden, Luzern und im Fürstentum Liechtenstein. In seinen Theaterarbeiten lernte er die Regisseure Johann Kresnik, Hans Falár, Jürgen Kruse, Gerhart Willert, Michael Thalheimer, Andriy Zholdak und Herbert Fritsch kennen. Darüber hinaus ist er in zahlreichen TV-Produktionen, z. B. Tatort zu sehen. 1994 erhielt er den Förder­ preis zur Kainzmedaille der Stadt Wien. Seit der Spielzeit 2008/09 ist Henry Meyer festes Ensemblemitglied am Theater Oberhausen. Für die Produktion Pferd frisst Hut von Eugène Labiche in der Regie von Herbert Fritsch erhielt Henry Meyer 2010 den zweiten Jurypreis des Freundeskreises „theater.für.oberhausen“ e.V.

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wiederaufnahmen

wieder­aufnahmen Atmen Duncan Macmillan

Die kleine Hexe  Otfried Preußler

Regie Bastian Kabuth // Bühne Maria Eberhardt // Kostüme Ines Koehler // Dramaturgie Tilman Raabke // Mit Laura Angelina Palacios / Moritz Peschke

Regie und Choreografie Jean Renshaw // Bühne Bettina Munzer // Musik Walfried Böcker // Kostüme Anna Ignatieva // Puppenbau Denise Castermans // Dramaturgie Simone Kranz // Mit Susanne Burkhard / Peter Waros

Das Gartenhaus Thomas Hürlimann Regie Peter Carp // Bühne Kaspar Zwimpfer // Kostüme Gabriele Rupprecht // Komposition Jan-Peter E. R. Sonntag // Dramaturgie Simone Kranz // Mit Susanne Burkhard, Margot Gödrös / Hartmut Stanke, Klaus Zwick

Der kleine Wassermann  Otfried Preußler

TIP 4+

Regie Jean Renshaw // Bühne Bettina Munzer // Kostüme Anna Ignatieva // Musik Walfried Böcker // Puppenbau Denise Castermans // Dramaturgie Simone Kranz // Mit Susanne Burkhard / Torsten Bauer, Pascal Nöldner

Der nackte Wahnsinn Michael Frayn Regie Sarantos Zervoulakos // Bühne Thea Hoffmann-Axthelm // Kostüme Christian Kiehl // Dramaturgie Simone Kranz // Mit Susanne Burkhard, Angela Falkenhan, Laura Angelina Palacios, Anna Polke / Torsten Bauer, Martin Müller-Reisinger, Moritz Peschke, Michael Witte, Klaus Zwick

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Die Verwandlung  Franz Kafka

TIP 5+

Regie Simon Stone // Bühne und Kostüme Alice Babidge // Dramaturgie Tilman Raabke // Mit Elisabeth Kopp, Anja Schweitzer, Lise Wolle / Torsten Bauer, Sergej Lubic, Henry Meyer, Moritz Peschke, Jürgen Sarkiss, Eike Weinreich, Michael Witte TIP 10+

Regie Lily Sykes // Bühne Christina Mrosek // Kostüme Ines Koehler // Musik Ingo Schröder // Dramaturgie Tamina Theiß // Mit Angela Falkenhan, Elisabeth Kopp / Sergej Lubic, Henry Meyer, Hartmut Stanke, Eike Weinreich

Die Schutzbefohlenen Elfriede Jelinek Regie Peter Carp // Bühne Kaspar Zwimpfer // Kostüme Gabriele Rupprecht // Musik Jan-Peter E. R. Sonntag // Dramaturgie Tilman Raabke // Mit Anja Schweitzer, Lise Wolle / Moritz Peschke, Hartmut Stanke sowie Schülern des Hans-Sachs-Berufskollegs

Jimi Hendrix – Are You Experienced? Von und mit Jürgen Sarkiss

Regie und Bühne Andriy Zholdak // Bühne und Kostüme Tita Dimova // Musik Sergey Patramanskiy // Dramaturgie Tilman Raabke // Mit Anna Polke, Anja Schweitzer / Bastian Kabuth, Henry Meyer, Pascal Nöldner, Moritz Peschke, Michael Witte, Klaus Zwick

Musikalische Leitung Peter Engelhardt // Bühne Anne Manss // Kostüme Ines Koehler // Video Bastian Kabuth // Mit Elisabeth Kopp / Peter Waros // Band Jürgen Sarkiss, Peter Engelhardt, Volker Kamp, Stefan Lammert

TIP 5+ Eine kurze Geschichte der Welt  Nach dem Buch The Story of Everything geschrieben und illustriert von Neal Layton

Kein Gutenachtkuss für Giraffen? Barbara Grubenbecher

Regie Thomas Fiedler // Bühne und Kostüme José Luna // Musik Anton Berman // Dramaturgie Tamina Theiß // Mit Angela Noack / Anton Berman, Thieß Brammer, Peter Waros

Eine Sommernacht David Greig, Gordon Mcintyre

Die Orestie Simon Stone nach Aischylos

Die Schöne und das Biest  Lucy Kirkwood / Katie Mitchell

TIP 16+

Regie Nina de la Parra // Bühne und Kostüme Jutta Bornemann // Dramaturgie Rüdiger Bering // Mit Susanne Burkhard / Klaus Zwick // Jazz-Trio Tim Bücher, Karl Degenhardt, Moritz Götzen

GIER UND BESCHEIDENHEIT EIN PROJEKT DES ENSEMBLES Von und mit Susanne Burkhard, Elisabeth Kopp, Anna Polke, Anja Schweitzer / Peter Waros // Bühne Maria Eberhardt // Kostüme Joana Ganser // Dramaturgische Betreuung Tilman Raabke

Hamlet William Shakespeare Regie Pedro Martins Beja // Bühne Volker Hintermeier // Kostüme Elke von Sivers // Musik Jörg Follert // Fechtchoreografie Klaus Figge // Dramaturgie Simone Kranz // Mit Elisabeth Kopp, Laura Angelina Palacios / Torsten Bauer, Bastian Kabuth, Sergej Lubic, Henry Meyer, Jürgen Sarkiss, Peter Waros, Eike Weinreich

TIP 3+

Regie Barbara Grubenbecher // Bühne und Kostüme Nina Lallo // Dramaturgie Anke Weingarte // Musik Otto Beatus // Mit Angela Noack / Moritz Peschke

Schall & Rausch Große Show, kleine b.a.r, sexy Gäste Von und mit Bastian Kabuth, Martin Müller-Reisinger und Susanne Burkhard

So viel Zeit Frank Goosen Regie Peter Carp // Bühne Manuela Freigang // Kostüme Gabriele Rupprecht // Musikalische Leitung Peter Engelhardt // Dramaturgie Rüdiger Bering // Mit Susanne Burkhard, Charlotte Dreher, Angela Falkenhan, Elisabeth Kopp, Laura Angelina Palacios / Torsten Bauer, Henry Meyer, Martin MüllerReisinger, Moritz Peschke, Jürgen Sarkiss, Peter Waros, Eike Weinreich, Klaus Zwick // Band Peter Engelhardt, Volker Kamp, Stefan Lammert, Kai Weiner

Sweat shop geheimagentur Text, Regie und Bühne geheimagentur // Kostüme Anna Ignatieva // Musik Knarf Rellöm, Tillamanda // Dramaturgie Rüdiger Bering // Mit Sina Martens, Anna Polke / Konstantin Buchholz, der geheimagentur und den Sweat Shop Boys

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EISENHÜTTE & SÖHNE

Eleganz kann man nicht lernen.

Tempora Eterna

Specials

Kulturnacht „Schlaflos in Oberhausen“ Am 22. August 2015 ab 22.00 Uhr im Theater Oberhausen Singend durch die Nacht! Die Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen und das Theater Oberhausen laden zum Ausklang von Schlaflos in Oberhausen 2015 zum „Video-Karaoke“ ein: Gesungen wird im Chor, in Teams oder auch solo zu einer Auswahl der größten Hits aus den letzten Jahrzehnten der Popgeschichte.

VHS-Kurs Alles nur Theater? Unter diesem Titel treffen sich theaterbegeisterte Zuschauer, die einmal einen Blick hinter die Kulissen des Theaters werfen wollen. Gespräche mit Schauspielern, Regisseuren und Dramaturgen gehören ebenso zum Kursprogramm wie Probenbesuche und eine Exkursion zum alljährlichen Vorsprechen der Abschlussklassen deutschsprachiger Schauspielschulen in Neuss. Geleitet wird der Kurs von Dramaturgin Simone Kranz. Anmeldungen bitte über die VHS Oberhausen: [email protected] Der nächste Kurs (Kursnummer E 102G) beginnt am 18. September 2015 und umfasst 12 Abende. Treffpunkt Pforte Theater Oberhausen Kursbeginn 08.09.2015, jeweils am Dienstag, 19.00 - 21.30 Uhr

Freundeskreis Theaterfest am Sonntag, 06. September 2015 ab 14.00 Uhr in und rund ums Theater Oberhausen Alle Jahre wieder, wenn sowohl unser Ensemble als auch Sie, unser Publikum, gut erholt aus den Sommerferien zurück sind, feiern wir bei traditionell schönem Wetter unser Theaterfest. Wir freuen uns darauf, Sie am 06. September 2015 ab 14.00 Uhr mit zahlreichen Aktionen für Jung und Alt auf unsere kommende Spielzeit 2015/16 einzustimmen. Neben Kindervorstellungen im Malersaal, der großen Kostümversteigerung und der Präsentation des neuen Spielplans zählt die Verleihung des Oberhausener Theaterpreises 2015 zu den Höhepunkten, die Sie erwarten. Feiern Sie mit uns! Herzlich willkommen!

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theater.für.oberhausen e.V. Wir machen Theater, damit das Theater Oberhausen Theater machen kann. Dieses Motto hat sich unser Freundeskreis und Förderverein seit seiner Gründung im Jahr 1992 gesetzt, um das Theater Oberhausen ideell und materiell zu unterstützen und seine Stellung in der Stadt und in der Region zu festigen. Unser wichtigster Beitrag hierzu ist der Oberhausener Theaterpreis, der seit 1995 jährlich für besondere künstlerische Leistungen durch eine KritikerJury verliehen wird. Auch das Theater­publikum ist beteiligt, es wählt in jeder Spielzeit seinen Lieblingsschauspieler / seine Lieblingsschauspielerin. Oberhausener Unternehmen stellen in jedem Jahr nennenswerte Beträge als Preisgelder zur Verfügung. Ihre Mitgliedschaft stärkt die Lobby für das Theater! Die äußerst angespannte Haushaltssituation der Stadt Oberhausen fordert uns heraus, für den Erhalt unseres Theaters einzutreten. Je mehr wir sind, desto lauter können wir unsere Stimme erheben. Werden Sie daher Mitglied im Freundeskreis theater.für.oberhausen e.V.! Der (Mindest-)Jahresbeitrag liegt bei 25,00 €, für Schüler/Studenten bei 10,00 € und für Firmen/Institutionen bei 50,00 €. Mitgliedsbeiträge sowie Spenden sind steuerlich abzugsfähig. Wir freuen uns auf Sie, damit wir auch weiterhin Theater für das Theater machen können. Beitrittserklärungen erhalten Sie im Besucherbüro des Theater Oberhausen oder in der Geschäftsstelle des Freundes­ kreises theater.für.oberhausen bei Hüte-Schirme Bircks, Marktstraße 65, 46045 Oberhausen, Telefon 0208/21084.

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theaterpädagogik

UNsere Angebote

Die Bühne scheint mir der Treffpunkt von Kunst und Leben zu sein.

Oscar Wilde

Für Schulen, Kindergärten und andere Gruppen und Einrichtungen haben wir Angebote, um Theater als Treffpunkt von Kunst und Leben erfolgreich und nachhaltig nutzen zu können. Hier erfahren Sie, welches Stück für welche Klasse oder Gruppe geeignet ist und erhalten Informationen über das Stück und die Vorstellungstermine (Wunschtermine sind bei ausreichender Anzahl von Besuchern und mindestens 6 Wochen im Voraus möglich). Kontakt Anke Weingarte [email protected] 0208 / 8578-105 Angebote für SchülerInnen und Kinder In Kombination mit einem Vorstellungsbesuch (Karten zwischen 4,00 € und 4,50 € pro Person) haben wir folgende kostenlose Zusatzangebote: Einführungen Theoretische und spielerische Hinführung zur jeweiligen Inszenierung oder zur Theaterarbeit und Berufen am Theater im Allgemeinen. Nachgespräche Je nach Verfügbarkeit nehmen SchauspielerInnen an den Gesprächen zu unseren Inszenierungen teil.

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Materialmappe Zu ausgewählten Inszenierungen bieten wir Zusatz­ material, die Textfassungen stehen Ihnen generell zur Verfügung. Die TopTenRegeln Wir senden Ihnen gerne unsere Regeln für einen gelungenen Theaterbesuch zu – es empfiehlt sich diese mit den Schülern vor dem Vorstellungsbesuch durchzusprechen. Führungen Nach vorheriger Anmeldung bieten wir Führungen durch den Backstagebereich des Theaters. Falls Sie keinen Vorstellungsbesuch gebucht haben, kostet eine Führung 2,50 € pro Person. Workshops Auf Anfrage bieten wir für 9,50 € pro Person einen Theaterspiel-Workshop (Dauer 2 Stunden) inklusive eines Theaterbesuches. Schülertheatertage Kurz vor den Sommerferien zeigen wir an drei Tagen ausgewählte Produktionen von Theater-AGs oder Literaturkursen ab dem 8. Jahrgang. Für die Schülerinnen und Schüler gibt es ein breites Rahmenprogramm mit Workshops und Aufführungsgesprächen. Bewerbungen über [email protected]

Fortbildungsangebote für LehrerInnen und ErzieherInnen Lehrerklasse In der Lehrerklasse wird die theaterpädagogische Arbeit von LehrerInnen durch praktische Übungen ausgebaut und vertieft. Dabei wird ein kleines Stück entwickelt, das vor den Sommerferien aufgeführt wird. Treffen jeden ersten Mittwoch im Monat 17.30 - 19.30 Uhr. Erstes Treffen 02. September 2015.

Wieder da: Lehrerklasse jeden 1. Mittwoch im Monat, 17.30 - 19.30 Uhr KlasseAbo Ab zwei Stücke 4,00 € pro Stück und pro Person Save the Date 28. September 2015, ab 16.00 Uhr Lehrerspielplanvorstellung

Sichtungsbesuche Gerne laden wir Sie zu einer Hauptprobe oder einer Vorstellung ein, damit Sie entscheiden können, ob das Stück für Ihre Klasse/Gruppe geeignet ist. Spielplanvorstellung Am 28. September 2015 geben wir von 16.00 bis 19.00 Uhr Einblicke in unseren Spielplan. Von 16.00 bis 17.30 Uhr für die Grundschulen und von 17.30 bis 19.00 Uhr für die fortführenden Schulen. Sollten Sie diesen Termin nicht wahrnehmen können, besuchen wir auch gerne die Schul- und Fachkonferenz oder kommen in Ihre Klasse oder Ihren Kurs, um Ihnen einen Überblick über den aktuellen Spielplan zu geben.

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2015 | 2016

Theaterpädagogik

Unsere Stücke

8. - 13. Jahrgang

Nichts. Was im Leben wichtig ist Janne Teller März bis Juni 2016 im Malersaal

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Im neu gestalteten, romantischen Kaisergarten gelegen, angrenzend an die neue Brückenskulptur Slinky Springs to Fame von Tobias Rehberger und fußläufig zum Gasometer und CentrO gelegen, ist die LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen der Ort für bildende Kunst in Oberhausen.

Ab 3 Jahren bis 2. Jahrgang:

9. - 13. Jahrgang

Kein Gutenachtkuss für Giraffen? Barbara Grubenbecher

Bilder deiner großen Liebe Wolfgang Herrndorf

Wiederaufnahme im Malersaal

Mobile Produktion

Ab 4 Jahren bis 2. Jahrgang:

9. - 13. Jahrgang

Der kleine Wassermann Otfried Preußler

Antigone Sophokles

Wiederaufnahme im Malersaal

Ende April 2016 als Gastspiel im Großen Haus

Ab 4 Jahren bis 2. Jahrgang:

10. - 13. Klasse

Ein ungewöhnliches Ausstellungsprogramm präsentiert unter drei Fragestellungen Leihgaben aus aller Welt: Die Sammlung Peter und Irene Ludwig, eine der größten Privatsammlungen, die über das internationale Netz der Ludwig Museen mit Oberhausen verbunden ist, wird in übergreifenden Themen vorgestellt. Die Populäre Galerie zeigt Karikatur, Comic, Illustration, Plakatkunst und Fotografie. Die Landmarkengalerie beschäftigt sich mit dem Strukturwandel des Ruhrgebiets.

Heute Abend Zirkus des Jahrhunderts – mit Bär! Linard Bardill

Lulu. Eine Mörderballade The Tiger lillies nach Frank Wedekind

Aktuelle Ausstellungen unter www.ludwiggalerie.de

Mobile Produktion

Januar bis Juni 2016

Ab 5 Jahren bis 4. Jahrgang:

10. - 13. Klasse

Die kleine Hexe Otfried Preußler

Hedda Gabler Henrik Ibsen

Wiederaufnahme im Malersaal

Februar bis Juni 2016

Ab 5 Jahren bis 6. Jahrgang

10. - 13. Klasse

Eine kurze Geschichte der Welt Neil Layton

Ein Bericht für eine Akademie Franz Kafka

Wiederaufnahme im Malersaal

Vorstellungen in der b.a.r

1. - 6. Jahrgang

10. - 13. Klasse

Pinocchio Carlo Collodi

Die Orestie Simon Stone nach Aischylos

November 2015 bis Frühjahr 2016 im Großen Haus

Wiederaufnahme im Großen Haus

4. - 13. Jahrgang

Abitur

Die Schöne und das Biest Lucy Kirkwood/Katie Mitchell

Die Verwandlung Franz Kafka

Wiederaufnahme im Malersaal

Wiederaufnahme im Großen Haus

6. - 13. Jahrgang

Abitur

Alice Juliane Kann nach Lewis Carroll

Hamlet William Shakespeare

Oktober 2015 bis Juni 2016 im Malersaal

Wiederaufnahme im Großen Haus 81

Bürgerbühne Club der Vormacher

ORTSWECHSEL. Vom Zuschauerraum auf die Bühne und zurück Mehr als nur zuschauen? Mal selber auf der Bühne stehen und eine Form für das finden, was mich interessiert? Zeigen was in mir steckt? Herzlich willkommen auf der Bürgerbühne des Theater Oberhausen! In unterschiedlichen Theaterclubs haben Oberhausener aller Altersstufen die Möglichkeit, selber zu forschen, sich mit Theaterformen und Ästhetiken auseinanderzusetzen und die eigene Sicht der Dinge auf die Bühne zu bringen, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und so für eine Zeit Teil des Theaterbetriebs zu werden. Hierzu braucht es keine Vorkenntnisse, nur Zeit, Engagement und die Lust zu spielen. Was kostet das? Für 35,00 € pro Spielzeit werdet ihr Clubmitglied und erhaltet die TheaterClubCard. Bis zum Alter von 25 Jahren könnt ihr mit der TheaterClubCard 10 Vorstellungen eurer Wahl frei besuchen. Ab 25 Jahren erhaltet ihr auf alle Theaterkarten 50 % Rabatt. Die TheaterClubCard gibt es an der Theaterkasse. Infos und unter 0208 / 8578-184 oder unter [email protected]

Clubs Club der Bretterstürmer

tip. 10 - 13

Wir sind eine Schauspielbande, die in die Welt der Fantasie abtauchen will. Wir erzählen Erfundenes und Erlebtes und erforschen, was wir von uns zeigen wollen. Dann stürzen wir uns mit vollem Körpereinsatz in unsere Rollen. Hierbei experimentieren wir mit Klang, Rhythmus und Bewegung. Und zum Schluss überrollen wir mit unseren Geschichten die Bretter des Theaters und laden Familie und Freunde als Zuschauer in den Malersaal ein.

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Nachmachen kann jeder, machen wir uns nichts vor. Vormachen und nachspüren ist die neue Herausforderung. Wir sind schneller als die Kritiker, wir treffen uns vor der Premiere! Gewappnet mit Szenen aus der aktuellen Textfassung der Dramaturgen erforschen wir das nächste Stück, das Premiere hat. Wir lesen und diskutieren, um uns dann gleich an die Arbeit zu machen, zu improvisieren und unsere Version der Szenen zu spielen. Und dann? Ab in die Premiere und sich überraschen lassen, was das Oberhausener Ensemble aus dem Material gemacht hat. So werden wir dann auch zu Experten für ein gemeinsames Nachgespräch, wenn es darum geht, sich darüber auszutauschen, was uns an Inszenierungen reizt und wo wir etwas lieber anders gesehen hätten. Die Termine werden zu Beginn der Spielzeit bekannt gegeben.

Club der wütenden Bürger Kohlhaas gegen den Rest der Welt

Viel Spaß!

Wann? Beginn September 2015 Donnerstags, 16.00 - 17.30 Uhr (Ballettsaal) Aufführung im Sommer 2016 Ein Kulturrucksackprojekt

tip. 16 - 66

tip. 16 - 96

Auf den Spuren von Heinrich von Kleist schauen wir uns den Bürger Kohlhaas und seine Welt an. In Kleists Novelle geht es um zwei Rappen, die dem braven Kohlhaas gestohlen werden, es könnte auch ein Handy, ein Auto oder die Ehre sein. Und um Gerechtigkeit. Die Schuldfrage scheint klar. Doch alle Versuche der gerichtlichen Einigung scheitern. Es riecht nach Willkür und Machtmissbrauch. Und irgendwie wird dann alles ganz schnell immer radikaler. Kohlhaas entwickelt sich zum Rächer – zum Rechthaber, der keine Gnade kennt. Der wütende Bürger kennt dieses Gefühl, an den Mächtigen und am Unrecht zu verzweifeln. Am Beispiel von Kohlhaas wollen wir ergründen, wie Unterdrückung, Ungerechtigkeit und Gewalt zu Gegengewalt, zur Revolution führen können. Radikal Kohlhaas. Aufführung: Oktober 2015

Extraclub – Das Inszenierungsprojekt tip. 14 - 18 Janne Teller Nichts. Was im Leben wichtig ist Am ersten Tag nach den Sommerferien verkündet Pierre Anthon seine Erkenntnis: „Nichts bedeutet irgendwas, deshalb lohnt es sich nicht, irgendwas zu tun.“ Er verlässt mitten im Unterricht die Klasse 7A, zieht sich auf einen hohen Ast in einem Pflaumenbaum zurück und traktiert seine Schulkameraden von da an abwechselnd mit reifen Pflaumen und mit Einsichten in die völlige Sinnlosigkeit der menschlichen Existenz. Wozu also das Ganze? Warum leben wir? Müssen wir die Sinnlosigkeit beklagen, oder ist es nicht eigentlich ein Grund zum Feiern? Und wie ist das mit dem Glücklichsein: Brauchen wir dafür Bedeutung? Was hat wirklich Bedeutung in meinem Leben? Und gibt das dem Ganzen dann einen Sinn? Tausend Fragen, die präzise Antworten verweigern. Nichts zu machen. Das erste Treffen zu diesem Projekt, dass das Theater Oberhausen in Kooperation mit den drei Nachbar­ gemeinden des Jugendverbundes der Ev. Christus-, Luther- und Markus-Kirchengemeinde und eines weiteren öffentlichen Trägers veranstaltet, wird am 01. September 2015 um 17.30 Uhr im Theater Oberhausen stattfinden. Premiere 11. März 2016

Mehr Informationen unter [email protected] oder auf dem Formular, das ihr an der Theaterkasse erhaltet.

ANMELDUNGEN für die Clubs werden ab dem 17. August 2015 entgegengenommen. Gebt bitte die genaue Bezeichnung des Clubs oder Workshops an.

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SERVICE EILT SERVICETEIL SERVICE LEIT CLEVER EI IST

ALLEE MANN MALEN ELAN ALLE NAMEN ALLE MANNE ALLEN NAME ALLEN AMEN

service

Intendant_Peter Carp Assistentin des Intendanten/KBB_Michaela Schäper Verwaltungsdirektor_Jürgen Hennemann Sekretärin des Verwaltungsdirektors_Iris Marks Marketing & Kommunikation_Tim Lucas Dramaturgie_Tilman Raabke, Chefdramaturg / Rüdiger Bering, Vertreter des Intendanten / Simone Kranz / Tamina Theiß tip – Theaterpädagogik_Michaela Kuczinna / Anke Weingarte Chefdisponentin_Katrin Gern-Welbers Regie_Peter Carp / Dittrich Frydetzki, Dreit, Flegel, Froelicher, Grief, Melzer, Worpenberg / Johannes Ender / Thomas Fiedler / Herbert Fritsch / geheimagentur / Barbara Grubenbecher / Bram Jansen / Bastian Kabuth / Juliane Kann / Martin Kindervater / Lena Kitsopoulou / Amir Reza Koohestani / Stef Lernous / Lone Twin / Tim Lucas / Pedro Martins Beja / Kornél Mundruczó / Nina de la Parra / Jean Renshaw / Johan Simons / Simon Stone / Lily Sykes / Sarantos Zervoulakos / Andriy Zholdak

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Musik_Linard Bardill / Otto Beatus / Anton Berman / Walfried Böcker / Tim Bücher / Karl Degenhardt / Daniel Dominguez Teruel / Peter Engelhardt / Jörg Follert / Daniel Freitag / Moritz Götzen / Martyn Jacques / Volker Kamp / Stefan Lammert / Carl Oesterhelt / Sergey Patramanskiy / Hans Platzgumer / Lukas Rauchstein / Knarf Rellöm / Jorg Schellekens / Yotam Schlezinger / Ingo Schröder / Jan Peter E. R. Sonntag / Tillamanda / Kai Weiner Choreografie_Klaus Figge, Fechten / Liz Kinoshita / Jean Renshaw

Schauspiel_Torsten Bauer / Thieß Brammer / Susanne Burkhard / Angela Falkenhan / Elisabeth Kopp / Henry Meyer / Martin Müller-Reisinger / Laura Angelina Palacios / Moritz Peschke / Anna Polke / Jürgen Sarkiss / Anja Schweitzer / Hartmut Stanke / Peter Waros / Eike Weinreich / Michael Witte / Lise Wolle / Klaus Zwick Gäste_Konstantin Buchholz / Jasper Diedrichsen / Margot Gödros / Martin Hohner / Dominique Horwitz / Sergej Lubic / Sina Martens / Björn Meyer / Angela Noack / Pascal Nöldner Bühne_Martón Ágh / Alice Babidge / Jutta Bornemann / Tita Dimova / Maria Eberhardt / Manuela Freigang / Herbert Fritsch / geheimagentur / Marie Gimpel / Volker Hintermeier /Thea Hoffmann-Axthelm / Juliane Kann / Nina Lallo / José Luna / Anne Manss / Christina Mrosek / Bettina Munzer / Mitra Nadjmabadi / Elli Papageorgakopoulou / Caspar Pichner / Gertrud Rindler-Schantl / Sven Van Kuijk / Andriy Zholdak / Kaspar Zwimpfer Kostüme_Martón Ágh / Alice Babidge / Victoria Behr / Jutta Bornemann / Tita Dimova / Joana Ganser / Elisabeth-Luise Gers / Marie Gimpel / Anna Ignatieva / Christian Kiehl / Ines Koehler / Nina Lallo / José Luna / Mitra Nadjmabadi / Elli Papageorgakopoulou / Gertrud Rindler-Schantl / Gabriele Rupprecht / Elke von Sivers / Josephin Thomas

Bühnentechnik_Johannes Braune / Dirk Büskens / Eva Domröse / Felix Fey / Frank Goldbach / Franz Herrmann / Frank Hoffmann / Patrick Honz / Thomas Kohn / Detlef Köther / Andre Matten / Heinz Otto / Frank Schöller / Marius Stüber / Herbert Verhoeven / Daniel Winter Beleuchtung_Klaus Bosserhoff / Thomas Grubenbecher / Christian Janßen / Udo Matten / Jürgen Marzotko / Vincent Ventelou / Rolf Welbers / Eckhard Wollek

Video_Bastian Kabuth / Philip Widmann

Ton_Philipp Schmidt, Leiter / Kevin Berlauwt / Maurice Ober / Simon Vieth

Inspizienz_Uta Neubert / Stephanie Simons / Jörg Stegert

Auszubildende für Veranstaltungstechnik_ Daniel Biella / Rene Heinz

Regieassistenz_Bastian Kabuth / Christopher-Fares Köhler / Andrea Loibner

Requisite_Rainer Taegener, Leiter / Judith Bayer / Roman Firgau / Sarah Haas

Ausstattungsassistenz_Maria Eberhardt, Bühne / Yuan Gao, Bühne / Marina Sell Cajueiro, Kostüm / Hsin-Hwuei Tseng, Kostüm

Schneiderei_Daphne Kitschen, Leiterin der Schneiderei / Marion Kaiser, Gewandmeisterin / Karin Dierks / Monika Mönig / Christiane Müller / Rosaria Tamburro / Claudia Wachowiak

Soufflage_Markus Henkel Personalabteilung_Peter Alexius, Vertreter des Verwaltungsdirektors / Angelika Trautes Buchhaltung_Heike Mock / Silke Fröhlich Theaterkasse_Thorsten Toschka, Leiter / Andrea Lange, stellvertr. Leiterin / Charlotte Bischoff / Anke Borowczak / Roland Schilling

Garderobendienst_Ewelina Fischer / Sabrina Jacoby / Bärbel Klose / Anja Markstein / Annabel Jerosch de Moreno Maske_Thomas Müller, Chefmaskenbildner / Jürgen Korkesch, stellvertr. Chefmaskenbildner / Ilka Freiin von Forstner / Markus Hahn / Hanna Meier

Garderobe / Einlass_Kirstin Gäbler

Malersaal_Burkhard Fahnenbruck, Leiter / Mirja Klimetzki / Alexander Klode

Pforte_Joachim Barthlott / Miguel Weidemann / Hubert Wieschok

Polsterei_Andreas Parker, Werkstättenleiter / Frank Brandt

Hauswart_Rainer Taegener

Schlosserei_Gerd Schledorn, Leiter / Heinz Höppner / Jürgen Winter

Heizungs- und Maschinenwart_Ugur Senaydin Technische Vorstände_NN, Technischer Direktor / Gunther Elsasser, Bühneninspektor, Stellvertr. Technischer Direktor / Stefan Müller, Assistent des Technischen Direktors / Lutz Ritsche, Bühnenmeister / Rainer Vermöhlen, Meister für Veranstaltungstechnik / Andreas Parker, Werkstättenleiter / Stefan Meik, Leiter der Beleuchtung / Alexandra Sommerkorn, Beleuch­ tungsmeisterin / Philipp Schmidt, Leiter der Tonabteilung

Schreinerei_Klaus Ritzerfeld, Leiter / Bianca Brzezina / Harald Tutlys

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DABEI SO die abos Die Boas

Service

Die Abonnements

Premierenabo

Wahl-Abo – Die große Freiheit.

KlasseAbo!

Hier sitzen Sie als Erste/r in der Reihe! Und das auf einem garantierten Platz. Sie möchten die Spannung des ersten Mals live miterleben und keine Neu­ produktion verpassen: Sie haben Gelegenheit, sieben Premieren der Spielzeit 2015/16 zu sehen, meist am Freitag. Sie erhalten Ihren sicheren Premierenplatz mit ca. 10 % Rabattierung!

Sie haben die freie Wahl der Inszenierung, des Vorstellungstages und des Sitzplatzes. Sie erhalten bei sechs Vorstellungen eine Ermäßigung von ca. 20 % pro Karte – außer bei Premieren und Sonderveranstaltungen. Bitte reservieren Sie Ihre Eintrittskarten frühzeitig, damit die gewünschten Plätze verfügbar sind.

Große Abos

Die Theatercard

Sie können zwischen sechs verschiedenen großen Abonnements wählen. Jeweils sechs Vorstellungen im Großen Haus können Sie am Mittwoch, Freitag, Samstag oder Sonntag besuchen. Die Ermäßigung beträgt ca. 30 %.

Die BahnCard fürs Theater: Mit der TheaterCard erhalten Sie zum einmaligen Preis von 35,00 € eine Ermäßigung von 50 % auf nahezu alle Produktionen. Die TheaterCard macht jeden Besuch des Theaters zur Happy Hour, bei der Sie 50 % gegenüber den regulären Einzelpreisen sparen.

Mit dem Schulklassenabo besuchen Sie zwei Inszenierungen für den Preis von 8,00 € pro Schüler/in an Terminen Ihrer Wahl. Nach den Vorstellungsbesuch haben Sie die Möglichkeit, mit einem Schauspieler/in der Inszenierung ein Gespräch zu führen. Wir empfehlen, rechtzeitig die gewünschten Karten zu reservieren. Vorschläge für die Stückauswahl, eine Einführung in das Stück, ein Nachgespräch mit Schauspielern/innen und weitere theaterpädagogische Angebote unter Telefon 0208 / 8578-105.

Kleine Abos Es gibt vier kleine Abonnements, unter denen Sie wählen können. Vier Vorstellungen wahlweise am Mittwoch, Freitag, Samstag oder am Sonntag. Die Ermäßigung gegenüber den Einzelpreisen beträgt ca. 20 %.

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TheaterClubcard Infos zur TheaterClubCard siehe Seite 82.

Das Malersaal-Premieren-Abo

Abos für junge Leute JugendAbo bis 25!

Sie sehen vier Premieren, die im Malersaal aufgeführt werden. Ausverkauft gibt es für Sie nicht mehr! Die Ermäßigung gegenüber dem Einzelpreis beträgt ca. 10 %.

Drei Vorstellungen für 12,00 €. Vorstellungen und Termine sind frei wählbar auch für Premieren. Auch als Maxi-Abo für 24,00 € (6 Vorstellungen) erhältlich.

Vorteile, die Sie nur als Abonnent/in genießen können! _ Ermäßigung gegenüber regulären Eintrittspreisen _ 30 % Ermäßigung auf alle übrigen Veranstaltungen des Theater Oberhausen (gilt nicht beim Wahl-Abo) _ Ermäßigten Eintritt in vielen Theatern _ Termine können gegen eine geringe Gebühr getauscht werden _ Monatsspielplan kommt kostenlos und regelmäßig zu Ihnen ins Haus _ Bei Zahlung im SEPA-Lastschrift-Einzugsverfahren in zwei bequemen Teilbeträgen _ Der Abo-Ausweis ist übertragbar

Mit Ihrem Abo-Ausweis sind Sie gern gesehener Gast in folgenden Theatern der Bundesrepublik und erhalten dort ermäßigten Eintritt: Theater Bielefeld / Schauspielhaus Bochum / Theater Bonn / Staatstheater Braunschweig / WL Castrop / Theater Dortmund / Schauspiel Essen / MIR Gelsenkirchen / Deutsches Theater Göttingen / Deutsches Schauspielhaus Hamburg / Niedersächsisches Staatstheater Hannover / Theater Heilbronn / Badisches Staatstheater Karlsruhe / Theater Koblenz / Bühnen der Stadt Köln / Vereinigte Städtische Bühnen Krefeld/Mönchengladbach / Theater Lüneburg / Städtische Bühnen Münster / Theater für Niedersachsen / Oldenburgisches Staatstheater / Theater Osnabrück / Stadttheater Pforzheim / Hans-Otto-Theater Potsdam / Saarländisches Staatstheater Saarbrücken / Stadttheater Trier / Landesbühne Wilhelmshaven

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DABEI SO Die Boas die abos

Service

Abonnementpreise Premieren-Abo mit sieben Vorstellungen Preisgruppe ● I 190,40 € ● II 176,40 € ● III 155,40 € IV 120,40 €

* Für Schüler/innen, Auszubildende, Studierende bis 30 Jahre, Schwerbehinderte (ab 80 %), Empfänger/ innen von Arbeitslosengeld und ähnlichen Leistungen sind Abonnements mit einer 50 % Ermäßigung auf den Einzelpreis erhältlich.

Große Abos mit sechs Vorstellungen*

Vorverkauf

MI 1, FR 1 + 3, SA 1 + 3, SO 1 Preisgruppe ● I 97,20 € ● II 88,20 € ● III 76,20 € IV 49,20 €

Kleine Abos mit vier Vorstellungen* MI 2, FR 2, SA 2, SO 2  Preisgruppe ● I ● II ● III IV

73,20 € 67,20 € 57,20 € 37,20 €

Malersaal Premieren-Abo 4 x Malersaal 64,80 €

Wahlabos mit sechs Vorstellungen Preisgruppe ● I 111,00 € ● II 101,40 € ● III 87,00 € IV 55,80 €

TheaterCard

35,00 €

Preisgruppen ● I Parkett, 1. - 4. Reihe / Rang, 1. Reihe ● II Parkett, 5. - 7. Reihe / Rang, 2. Reihe ● III Parkett, 8. - 11. Reihe / Rang, 3. Reihe IV Parkett, 12. - 13. Reihe / Rang, 4. - 5. Reihe 90

Abonnementtermine 2015/2016

Theater Oberhausen Besucherbüro Will-Quadflieg-Platz 1 // 46045 Oberhausen

Öffnungszeiten der Theaterkasse Mo 12 - 18.30 Uhr // Di - Fr 10 - 18.30 Uhr // Sa 10 - 13 Uhr und jeweils 1 Stunde vor der Vorstellung

So erreichen Sie uns Telefon 0208/8578 - 184 // Telefax 0208/800 703 [email protected] www.theater-oberhausen.de

Es beraten Sie gern Thorsten Toschka, Kassenleiter / Andrea Lange, stellvertr. Leiterin / Charlotte Bischoff / Anke Borowczak / Roland Schilling

Weitere Vorverkaufsstellen RUHR.INFOLOUNGE Oberhausen Willy-Brandt-Platz 2 // 46045 Oberhausen Tel. 0208 / 824570 // Mo. - Fr. 10 - 18 Uhr, Sa 10 - 13.30 Uhr Tourist-Info im Medienhaus Synagogenplatz 3 // 45468 Mülheim Tel. 0208/960 960 // Mo.- Fr. 9 - 18 Uhr // Sa. 10 - 14 Uhr Eintrittskarten bekommen Sie auch bei allen CTS eventim Vorverkaufsstellen sowie NRZ und WAZ Ticket-Shops.

Premieren-Abo/PRE

Großes Samstags-Abo/SA 1

Fr., 04.09.2015 Moi non plus Fr., 25.09.2015 Raketenmänner Fr., 30.10.2015 Taxigeschichten Fr., 15.01.2016 Lulu. Eine Mörderballade Fr., 19.02.2016 Hedda Gabler Fr., 08.04.2016 Oostende Fr., 03.06.2016 Imitation of Life

Sa., 05.09.2015 Moi non plus Sa., 17.10.2015 Raketenmänner Sa., 05.12.2015 Taxigeschichten Sa., 13.02.2016 Lulu. Eine Mörderballade Sa., 19.03.2016 Hedda Gabler Sa., 30.04.2016 Oostende

Großes Freitags-Abo/FR 1

Sa., 26.09.2015 Raketenmänner Sa., 28.11.2015 Moi non plus Sa., 16.01.2016 Lulu. Eine Mörderballade Sa., 20.02.2016 Hedda Gabler Sa., 09.04.2016 Oostende Sa., 04.06.2016 Imitation of Life

Fr., 23.10.2015 Der nackte Wahnsinn Fr., 27.11.2015 Moi non plus Fr., 22.01.2016 Lulu. Eine Mörderballade Fr., 26.02.2016 Hedda Gabler Fr., 15.04.2016 Raketenmänner Fr., 10.06.2016 Imitation of Life

Großes Freitags-Abo/FR 3 Fr., 02.10.2015 Raketenmänner Fr., 13.11.2015 Taxigeschichten Fr., 11.12.2015 Moi non plus Fr., 05.02.2016 Lulu. Eine Mörderballade Fr., 11.03.2016 Hedda Gabler Fr., 13.05.2016 Oostende

Kleines Freitags-Abo/FR 2 Fr., 02.10.2015 Raketenmänner Fr., 11.12.2015 Moi non plus Fr., 05.02.2016 Lulu. Eine Mörderballade Fr., 11.03.2016 Hedda Gabler

Großes Mittwochs-Abo/MI 1 Mi., 30.09.2015 Raketenmänner Mi., 28.10.2015 Moi non plus Mi., 25.11.2015 Taxigeschichten Mi., 20.01.2016 Lulu. Eine Mörderballade Mi., 09.03.2016 Hedda Gabler Mi., 20.04.2016 Oostende

Kleines Mittwochs-Abo/MI2 Mi., 04.11.2015 Raketenmänner Mi., 27.01.2016 Moi non plus Mi., 13.04.2016 Lulu. Eine Mörderballade Mi., 08.06.2016 Imitation of Life

Großes Samstags-Abo/SA3

Kleines Samstags-Abo/SA 2 Sa., 31.10.2015 Taxigeschichten Sa., 12.12.2015 Moi non plus Sa., 20.02.2016 Hedda Gabler Sa., 09.04.2016 Oostende

Großes Sonntags-Abo/SO 1 So., 20.09.2015 Die Schutzbefohlenen So., 08.11.2015 Taxigeschichten So., 10.01.2016 Raketenmänner So., 21.02.2016 Moi non plus So., 17.04.2016 Hedda Gabler So., 05.06.2016 Imitation of Life

Kleines Sonntags-Abo/SO 2 So., 20.09.2015 Die Schutzbefohlenen So., 10.01.2016 Raketenmänner So., 17.04.2016 Hedda Gabler So., 05.06.2016 Imitation of Life

Malersaal-Premieren-Abo/MPR Fr., 02.10.2015 Alice Fr., 13.11.2015 Überwintern Fr., 22.04.2016 Smoke Fr., 13.05.2016 Der Abend, an dem wir unser Publikum kannten

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Service Allgemeine Geschäftsbedingungen

Geltungsbereich Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) regeln die Rechtsbeziehung zwischen dem Theater Oberhausen (im Folgenden Theater genannt) und den Besucherinnen und Besuchern. Sie sind Bestandteil eines jeden Vertrages zwischen oben genannten und liegen in der Theaterkasse zur Einsichtnahme aus. Öffnungszeiten der Kasse Die Theaterkasse ist Montags von 12.00 - 18.30 Uhr, Dienstags - Freitags von 10.00 - 18.30 Uhr und Samstags von 10.00 - 13.00 Uhr sowie jeweils 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn geöffnet. Die Abendkasse schließt grundsätzlich mit Vorstellungsbeginn. Der Vorverkauf beginnt am 1. Werktag des Monats für den laufenden und den Folgemonat. Für Abonnement-Vorstellungen können bereits zu Beginn der Spielzeit Eintrittskarten erworben werden. Besonders nachgefragte Vorstellungen werden fallweise auch früher in den Vorverkauf gegeben. Informationen hierzu erhalten Sie an der Theaterkasse oder im Internet. Für die Veranstaltung des Theaters gelten unterschiedliche Preiskategorien und Platzgruppen. Diese sind in der Theaterkasse ausgehängt. Für bestimmte Veranstaltungen (Premieren, Gastspiele, Sonderveranstaltungen, Lesungen sowie musikalische Veranstaltungen) gelten Sonderpreise. Die Eintrittspreise und Platzgruppen werden veranstaltungsbezogen auf den Spielplänen veröffentlicht. Das gilt auch für Preise von Fremdveranstaltern im Theater. Eintrittskarten Zum Einlass einer Veranstaltung berechtigen grundsätzlich nur Eintritts­ karten des Theaters, seiner angeschlossenen Vorverkaufsstellen und der Kooperationspartner. Wahlabonnenten, Besitzer von Abo-Gutscheinen sowie Geschenkgutscheinen müssen vor der Veranstaltung eine Eintrittskarte erwerben.

Ermäßigungen Ermäßigungsberechtigungen sind beim Erwerb der Eintrittskarte nachzuweisen. Das Theater behält sich vor, die Ermäßigungsberechtigungen auch beim Einlass, während oder nach der Vorstellung zu kontrollieren. Besucherinnen und Besucher, die bei einer Kontrolle die erforderliche Ermäßigungsberechtigung nicht vorweisen können, obwohl ihre Eintrittskarte ermäßigt ist, haben unver­züglich den Differenzbetrag zum vollen Kartenpreis der jeweiligen Preisgruppe zu entrichten. Weigert sich der Besucher, dieser Aufforderung nachzukommen, sind das Theater bzw. die von ihm beauftragten Personen berechtigt, die betreffende Person unverzüglich des Hauses zu verweisen. Abobedingungen Für Festabonnenten gilt der Abonnementausweis als Eintrittskarte. Die Abonnementkarte ist übertragbar. Abonnements für Schüler/innen, Studenten/ innen und Schwerbehinderte dürfen nur an Personen mit gleichem Status weitergegeben werden. Die zu dem Abonnement gehörigen Vorstellungs­ termine sind auf dem Abonnementausweis eingedruckt. Sollte in Ausnahmefällen aus künstlerischen und/oder organisatorischen Gründen erforderlich sein, dass der auf dem Abonnementausweis ausgedruckte Platz anderweitig genutzt wird, hat das Theater das Recht, kurzfristig Platzänderungen vorzunehmen. Auch bezüglich der Abonnementvorstellungstermine ist das Theater bemüht, auf eine Verlegung der Termine weitestgehend zu verzichten. Wahlabonnementgutscheine können vor dem Vorstellungsbesuch an der Theaterkasse, im Internet oder per Telefon gegen Eintrittskarten eingelöst werden. Sie können auch unter Angabe der gewünschten Vorstellung per Post an die Theaterkasse geschickt werden. Die Eintrittskarten werden zugeschickt, sofern die Kartenbestellung rechtzeitig bei der Kasse eingegangen ist. Gutscheine jedweder Art verfallen drei Jahre nach dem Ausstellungsdatum.

Bereits erworbene oder an der Abendkasse hinterlegte Karten können grundsätzlich nicht zurückgegeben oder umgetauscht werden. Dasselbe gilt für abhanden gekommene oder zerstörte Karten.

Mit der Bestellung eines Abonnements und der Zusendung der Abonnement­ unterlagen durch das Theater wird ein rechtsgültiger Vertrag zwischen dem Kunden und dem Theater geschlossen.

Das Theater haftet nicht für auf dem Versandweg verloren gegangene Eintrittskarten.

Das Entgelt für das Abonnement wird mit dem Erhalt der Unterlagen fällig. Der fällige Betrag wird auf der Rechnung ausgewiesen. Die Zahlung ist per Banküberweisung oder im SEPA Lastschrifteinzugsverfahren, welches für den Abonnenten der bequemste Zahlungsweg ist, möglich. Der Abonnement­ beitrag wird in 2 Teilbeträgen (zum 1.10. und 02.01.der Spielzeit) eingezogen. Des Weiteren kann in der Theaterkasse per EC-Karte, Kreditkarte oder bar bezahlt werden.

Das Theater ist ohne Anerkennung einer Rechtspflicht bereit, eine Karte zu erstatten, wenn der Kunde glaubhaft machen und nachweisen kann, welche Karte gekauft wurde oder wenn es andere Gründe gibt, die den Erwerb der Karte plausibel machen. Werden für ein und denselben Platz Originalkarte und eine Ersatzkarte vorgelegt, so hat der Inhaber der Originalkarte Vorrang vor dem Besitzer der Ersatzkarte. Das Einlasspersonal prüft nicht, wer rechtmäßiger Inhaber der Originalkarte ist. Bei Versand von Eintrittskarten liegt kein Fernabsatz im Sinne des § 312b Abs. 6 BGB vor. Der Besucher hat Anspruch auf den in seiner Eintrittskarte angegebenen Platz. Ein Wechsel auf unbesetzte Plätze ist nur mit Zustimmung des Einlasspersonals gestattet. Das gilt nicht für Vorstellungen mit freier Platzwahl. Ist es aus technischen oder künstlerischen Gründen erforderlich Plätze zu sperren, behält sich das Theater Oberhausen vor, Ersatzplätze zuzuweisen. Der Umtausch von an der Theaterkasse gekauften Eintrittskarten in Eintrittskarten für eine andere Vorstellung ist grundsätzlich bis zu einer Woche vor dem ursprünglichen Veranstaltungstag an der Theaterkasse gegen eine Gebühr in Höhe von 2,50 € möglich. Dasselbe gilt für den Umtausch von Abonnementterminen bei Festabonnenten. Das Theater ist berechtigt, die durch Kartenverkauf bzw. Reservierung erlangten personenbezogenen Daten für interne Zwecke zu speichern. Davon ausgenommen sind Daten von Kreditkarten und ähnlichen Zahlungsmitteln. Das Theater wird bei seinem Kartenvertrieb von der Firma CTS EVENTIM SOLUTION GmbH unterstützt. Für die Leistungen dieses Softwareanbieters haftet das Theater Oberhausen nicht.

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Veranstaltungen (z. B. Gastspiele), für die Gutscheine keine Gültigkeit haben, sind im Monatsspielplan gekennzeichnet.

Zur Verbesserung des Service ist das Theater darauf angewiesen, dass der Kunde jede Änderung der Telefonnummer und Adresse mitteilt, damit alle erforderlichen Unterlagen rechtzeitig zugesandt werden können. Ein Abonnement wird für die bezeichnete Spielzeit erworben und verlängert sich um eine weitere Spielzeit zur den dann geltenden Bedingungen, falls der Vertrag nicht bis zum 31. Juli der jeweils laufenden Spielzeit schriftlich gekündigt wird. Ausgenommen davon sind alle ermäßigten Abonnements, Geschenkabonnements sowie Abonnements aus Sonderaktionen. Bei Ausfall einer Vorstellung durch höhere Gewalt hat der Abonnent keinen Anspruch auf Ersatzleistung. Das gilt ebenso bei Versäumnis einer Vorstellung. Das Theater ist in einem solchen Fall um eine kulante Lösung bemüht. Kartenverkauf über das Internet Eintrittskarten für das Theater können auch per Internet über das Online Buchungssystem EVENTIM.inhouse der Firma CTS EVENTIM SOLUTION GmbH gebucht werden. Im Falle einer fehlerhaften Buchung, die auf Leistung der CTS EVENTIM SOLUTION GmbH zurückzuführen ist, können die angefallenen Vorverkaufsgebühren und Kosten des Zahlungsverkehrs nicht vom Theater erstattet werden. Sofern der Besucher seine Eintrittskarte über das Buchungssystem CTS kauft und selbst ausdruckt, ist er verpflichtet, sicher­ zustellen, dass die Eintrittskarte nicht von Unbefugten genutzt wird. Für missbräuchlich genutzte oder verlorene Eintrittskarten leistet das Theater Oberhausen keinen Ersatz.

Ein Rechtsanspruch auf den Erwerb von Eintrittskarten über das Internet besteht nicht. Schriftliche (per Post oder per eMail) und telefonische Kartenvorbestellungen sind jederzeit möglich, sofern die gewünschten Vorstellungs­ termine bereits feststehen und veröffentlicht wurden. Eine Reservierung wird erst mit Zahlung der Eintrittskarte verbindlich. Bei Zusage der vorläufigen Reservierung wird eine Zahlungsfrist übermittelt. Bei Nichteinhaltung dieser Zahlungsfrist behält sich das Theater vor, über die Karten anderweitig zu verfügen. Reservierte Karten müssen innerhalb von 14 Tagen, spätestens 3 Tage vor der jeweiligen Veranstaltung abgeholt werden. Bezahlte Karten können an der Abendkasse abgeholt werden. Vorstellungsänderungen und -ausfall Bei Besetzungsänderung besteht kein Anspruch des Besuchers auf Erstattung oder Minderung des Eintrittsgeldes oder Umtausch der Eintrittskarte. Bei veränderten Anfangszeiten besteht kein Anspruch des Besuchers auf Erstattung oder Minderung des Eintrittspreises oder Umtausch der Karte. Ausnahmen bestehen nur, wenn die Anfangszeit um mehr als 1 Stunde nach hinten verschoben oder die Anfangszeit vorverlegt wurde und der Besucher keine Möglichkeit hat, von der Vorverlegung Kenntnis zu erlangen. Bei veränderten Anfangszeiten besteht kein Schadensersatzanspruch wegen Verkehrsverbindungen, die nicht genutzt werden konnten. Schadensersatz­ ansprüche bestehen ebenfalls nicht, wenn aufgrund des nicht rechtzeitigen Erreichens der Vorstellung – gleich aus welchem Grunde – ein Vorstellungsbesuch nicht, oder nur teilweise möglich ist. Maßgeblich für die Veranstaltung sind die Angaben auf dem Monatsspielplan und den Veröffentlichungen des Theaters in den Medien. Ist es erforderlich, eine Vorstellung in der ersten Vorstellungshälfte abzubrechen, hat der Besucher Anspruch auf Erstattung des bezahlten Kassenpreises. Weitere Aufwendungen werden nicht erstattet. Der Anspruch auf Erstattung von Eintrittseinnahmen wegen Vorstellungsabbruchs muss innerhalb von 14 Tagen nach der ausgefallenen Vorstellung durch Vorlage oder Einsendung der Eintrittskarte geltend gemacht werden. Erstattet wird der Kassenpreis der erworbenen Eintrittskarte. Abonnenten erhalten einen Wahl­abo-Gutschein für eine andere Vorstellung ihrer Wahl in derselben Preisgruppe. Kommt es aufgrund von unvorhersehbaren Gründen zu einer Spielplanänderung, werden die vorher gekauften Eintrittskarten bis zum Vorstellungsbeginn gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgenommen. Weitere Aufwendungen werden nicht erstattet. Fällt eine Veranstaltung aus Gründen höherer Gewalt aus, wird der Kassenpreis nicht erstattet. Garderobe und Haftung Der Besucher erhält bei Abgabe der Garderobe eine Garderobenmarke. Das Theater übernimmt die Haftung für vorsätzliche oder grob fahrlässige Verletzung der Aufbewahrungspflicht durch das Garderobenpersonal. Die Haftung beschränkt sich auf den Zeitwert der hinterlegten Gegenstände bis zu einer Höchstsumme von 500 € je Garderobenmarke. Eine weitere Haftung ist ausgeschlossen. Im Falle einer Katastrophenevakuierung (Feuer, Gas o.ä.) wird grundsätzlich kein Garderobenteil herausgegeben. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Theaters sind verpflichtet, in einem solchen Fall die Herausgabe zu verweigern. Das Theater übernimmt grundsätzlich keine Haftung für Gegenstände und Bargeld, die sich in den Gegenständen oder Kleidungsstücken befinden, die an der Garderobe abgegeben wurden. Bei Verlust der Garderobenmarke informiert der Besucher unverzüglich das Garderobenpersonal. Das Theater haftet nicht für die abgegebenen Gegenstände bei Verlust der Garderobenmarke. Beschädigungen an abgegebenen Garderobengegenständen hat der Besucher unverzüglich dem Garderobenpersonal anzuzeigen. Das Theater haftet bei späteren Beanstandungen nicht für Beschädigungen. Bei Verlust der Garderobenmarke ersetzt der Besucher dem Theater die im Rahmen der Ersatzbeschaffung anfallenden Kosten. Verspäteter Einlass Ein Anspruch auf Einlass bei Verspätung des Besuchers besteht nicht.

Besucherinnen und Besuchern einen bestimmten Platz zuzuweisen, auch wenn dieser nicht dem Wert der Eintrittskarte entspricht. Dasselbe gilt, wenn Zuschauer während einer Vorstellung den Zuschauerraum verlassen und zurückkehren möchten. Bei bestimmten Vorstellungen kann ein Nacheinlass aus künstlerischen Gründen ganz ausgeschlossen werden. Bild- und Tonaufzeichnungen Das Fotografieren sowie Bild- und/oder Tonaufnahmen während der Aufführungen sind grundsätzlich verboten. Zuwiderhandlungen gegen das Verbot von Bild- und Tonaufnahmen werden grundsätzlich aus urheberrechtlichen Gründen zur Anzeige gebracht und lösen Schadensersatzpflicht gegenüber den Künstlerinnen und Künstlern aus. Personen, die unerlaubt Fotoaufnahmen, Bild- und/oder Tonaufzeichnungen von Aufführungen erstellen, werden vom Theater unverzüglich des Hauses verwiesen. In einem solchen Fall entsteht kein Anspruch auf Schadensersatz gegenüber dem Theater. Das Theater behält sich das Recht vor, Filme und Tonträger mit unzulässigen Aufnahmen konfiszieren zu lassen und die betreffenden Aufnahmen zu löschen. Anschließend werden die entsprechenden Filme bzw. Tonträger an die Person zurückgegeben, von der sie konfisziert wurden. Grund für diese drastische Maßnahme ist das Urheberrechtsgesetz. Fernsehaufzeichnungen und Filmaufnahmen Der Besucher ist damit einverstanden, dass bei Fernsehaufzeichnungen oder Filmaufnahmen die von ihm während oder im Zusammenhang mit der Veranstaltung gemachten Aufnahmen (TV, Film, Bild) ohne Vergütung im Rahmen der üblichen Auswertung verwendet werden dürfen. Hausrecht und Gefahrenabwehr Das Theater übt in allen seinen Spielstätten das Hausrecht aus und ist bei Störungen berechtigt, im Rahmen des Hausrechts Hausverweise- und verbote auszusprechen. Insbesondere behält sich das Theater das Recht vor, Besucherinnen und Besucher aus Veranstaltungen zu verweisen, wenn sie diese stören, andere Besucher belästigen oder in sonstiger Weise wiederholt gegen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen verstoßen. Eine Belästigung stellt auch das private Benutzen eines Mobiltelefons während der Veranstaltung dar. Mobilfunkgeräte sowie sonstige elektronische Geräte, die akustische oder optische Signale von sich geben, dürfen nur in einem abgeschalteten Zustand oder im Flugzeugmodus in den Zuschauerraum mitgenommen werden. Die Mitnahme von Speisen und Getränken in den Zuschauerraum und der dortige Verzehr sind grundsätzlich nicht erlaubt. Da das Theater ein öffentliches Gebäude ist, ist das Rauchen grundsätzlich nicht gestattet. Bei Brand- und sonstigen Gefahrensituationen müssen die Besucher das Haus ohne Umwege sofort durch die gekennzeichneten Notausgänge verlassen. Eine Garderobenausgabe findet in diesen Fällen grundsätzlich nicht statt. Den Anweisungen von Mitarbeitern des Theaters oder anderen Personen, die vom Theater beauftragt sind, ist in diesen Fällen unbedingt Folge zu leisten. Die Haftung des Theaters beschränkt sich auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Das Anbieten und Verkaufen von Eintrittskarten oder sonstigen Artikeln durch Dritte in den Räumlichkeiten des Theaters ist nur nach vorheriger schriftlicher Erlaubnis statthaft. Schlussbestimmungen Diese Bedingungen/Geschäftsbedingungen treten zum 01.08.2015 in Kraft. Gerichtsstand ist Oberhausen. Oberhausen, den 02. April 2015 Jürgen Hennemann, Verwaltungsdirektor

Das Theater ist bemüht, nach Beginn einer Veranstaltung Besucherinnen und Besuchern zu einem von der Theaterleitung festgelegten, geeigneten Zeitpunkt (z. B. Vorstellungs- oder Beifallpausen) in den Zuschauerraum einzulassen. Das Einlasspersonal ist berechtigt, in einem solchen Fall den

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Die Tagespreise

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Preisgruppen Einzelpreise Einzelpreise Premieren normal ● I 30,00 € 22,50 € ● II 28,00 € 20,50 € ● III 24,50 € 17,50 € IV 19,00 € 11,00 € Malersaal 18,00 € 14,00 €

Der Vorverkauf beginnt am ersten Werktag des Monats für den laufenden- und den Folgemonat. Sie können also bis zu acht Wochen im Voraus Eintrittskarten vorbestellen. Alle Abo-Vorstellungen sind ab dem ersten Tag des Vorverkaufs der Saison 2015/16 zu buchen. Karten können im Vorverkauf auch telefonisch bestellt werden. Sie ersparen sich Zeit und zusätzliche Wege, wenn Sie in diesem Fall per Kreditkarte (Eurocard, Visacard und American Express) oder Überweisung (Stadtsparkasse Oberhausen IBAN: DE95 365 0000 0053 217303, SWIFT-BIC: WELADED1OBH) zahlen. Die Reservierung halten wir für Sie 14 Tage, längstens bis drei Tage vor der Vorstellung, aufrecht. Bis dahin muss sie eingelöst sein. Zu jeder Zeit haben Sie die Möglichkeit, Eintrittskarten im Internet direkt online zu erwerben: Besuchen Sie unsere Homepage:

In den Eintrittspreisen ist die Garderobengebühr in Höhe von 2,50 € je Vorstellung enthalten.

Ermäßigungen

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Gegen Vorlage des Ausweises erhalten Schüler/innen, Studierende und Auszubildende bis 30 Jahre, Schwerbehinderte (ab 80 %), Empfänger von Arbeitslosengeld und ähnlichen Leistungen eine Eintrittskarte der Preisstufe III + IV für 5,00 €. Für Premieren und Sonderveranstaltungen wird die Möglichkeit einer Ermäßigung von Fall zu Fall festgelegt.

www.theater-oberhausen.de

Impressum

ÖPNV

Herausgeber Theater Oberhausen Will-Quadflieg-Platz 1 // 46045 Oberhausen www.theater-oberhausen.de

Haltestelle Theater Richtung Essen Hbf Linie NE 11 / 22:45 / 23:45/ 00:45 Richtung OB-Hbf Linie NE 11 / 23:20 / 00:08 / 00:38 Richtung Wehrstr. Linie 956 /21:28/ 22:28 Richtung Goerdelerstr. Linie 956 21:58

Intendant Peter Carp Verwaltungsdirektor Jürgen Hennemann Redaktion Dramaturgie und Tim Lucas Fotos Britt Schilling Konzeption & Gestaltung Benning, Gluth & Partner, Oberhausen Druck Walter Perspektiven, Oberhausen Redaktionsschluss Mai 2015

Danksagung Wir danken dem LVR-Industriemuseum, der MAN GHH Immobilien GmbH, der OGM Oberhausener Gebäudemanagement GmbH, der Pressestelle der Stadt Oberhausen, der TZU Management GmbH und der Familie Dahms für die freundliche Unterstützung sowie die Bereitstellung ihrer Immobilen bei der Realisierung der Schauspielerfotos in diesem Spielzeitheft. Besonderer Dank auch an die geduldigen Salukis der Familie Budenz.

Haltestelle Rathaus Richtung Stadtgrenze Essen Linie 94 / 22:04 / 22:34 Richtung Sterkrade Linie 94 / 22:19 / 22:49 Richtung Tackenberg Linie 93 / 22:53 Richtung Alstaden Linie 93 / 22:33 / 23:33 Richtung Sterkrade Linie NE 3 / 23:04 / 00:04 / 01:04 Richtung Alstaden Linie NE 3 / 23:39 / 00:39 / 01:39 Richtung Holten Linie 960 / 22:04 / 22:34 Richtung Dümpten Linie 960 / 22:18 Richtung Lirich Linie 957 / 22:26 / 22:56 Richtung Ruhrchemie Linie 957 / 21:56 / 22:26 Richtung Alstaden Linie 143 22:53 / 23:23 Richtung Essen Borbeck Linie 143 / 22:38 / 23:08

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